Kündigung in der Probezeit ohne Grund -> ALG 1 Anspruch?

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1 Antwort

Wenn du in der Probezeit gekündigt wirst muss der AG - keinen Grund angeben !

Einen neuen Anspruch auf Arbeitslosengeld hast du dir noch nicht erworben,weil du die Anwartschaftszeiten noch nicht wieder erfüllt hast.

Du hättest dann also wieder innerhalb von 2 Jahren min. 1 Jahr Versicherungspflicht nachweisen müssen,demnach kannst du nur noch von deinem evtl. alten Anspruch den Rest beantragen.

Würdest du diese Beschäftigung ohne nachweisbaren wichtigen Grund kündigen,dann würdest du von der Agentur für Arbeit eine Sperre von 3 Wochen bekommen.

Diese 3 Wochen würden dir also von deinem Restanspruch abgezogen,beim zweiten Fehlverhalten würde es noch mal 3 Wochen Sperre geben und für die dritte würde es 12 Wochen geben,ab 21 Wochen oder mehr würde der gesamte Anspruch entfallen.

Die 3 bzw. dann 12 Wochen Sperre würde es auch geben wenn du ohne wichtigen Grund eine Maßnahme abbrechen würdest.

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Kommentar von dinosmama
09.11.2016, 17:01

Danke für die Antwort.
Noch infos zur Ergänzung:

vor meiner Elternzeit war ich 2 Jahre fest angestellt und habe nur 11 Monate Elternzeit genommen (es war ja abgesprochen das ich  wieder einsteige - da wusste aber keiner das da nen hauptauftraggeber abspringt). Mein regülär befristerter Vertrag endete 31.12.2015 und Arbeitslosengeld habe ich ja erst ab Juni bezogen da meine Elternzeit ja regülär zum 11 Monat endete (wurde ja auch dem amt mitgeteilt das ich in Elternzeit bin). D.h. ich war durchaus die letzten 2 Jahre mind. 1 jahr durchgängig beschäftigt.

Entsprechend dem Willen seitens ALG 1 habe ich nicht die Beschäftigung abgelehnt etwa wie es manche tun weil Sie noch besseres erhoffen sondern angenommen und bin in Arbeit gegangen.
So wie gewünscht wird. Selbst meine Bearbeiterin meinte das die probezeit dazu da ist zu sehen ob es seitens AG-AN passt.

ich habe Allein über 70 Bewerbungen und 20 VG´s mit div. Probearbeiten hinter mir. Neben den bewerbungen teilweise auch so vor ort Anfragen...bin ja nicht auf den mund gefallen.
Meist ist es immer an den Kindern gescheitert - die nunmal noch klein sind. Aber das sagt einer keiner so ehrlich. Dabei hab ich mich schon auf 25-30 h beworben.  Ich freue mich über die Arbeit - jedoch find ich es unfair wenn ich jetzt benachteiligt werde --> weil ich mich gekümmert habe und die Probezeit nun mal dazu da ist zu Probieren.  Wenn jetzt seitens des neuen AG kommt oder seitens mir (Arbeitsvertag nicht eingehalten wird - wozu gibt es Verträge!!!???) dann sollte dies dem menschen der sich um Arbeit bemüht ja nicht zur Last gelegt werden.

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