Frage von dinosmama, 17

Kündigung in der Probezeit ohne Grund -> ALG 1 Anspruch?

Liebe Nutzer,

zum dem umstand meiner Frage:Ich war Anfang des Jahres in Elternzeit. Mein Betrieb nennen wir ihn A konnte mich aufgrund schlechter Auftragsbücher nicht wieder einstellen (befristet angestellt). So war ich ab Juni dem Jahres also Arbeitslos und habe ALG 1 bezogen. Ich habe alles wahrgenommen was geht, bin zu VG´s und hatte nicht so schnell Arbeit. Meine Bearbeiterin bot mir an eine Weiterbildung zu machen was ich auch wahrnahm und ab September dann in einer Weiterbildung zum Thema Fibu vom Amt saß. Während der Weiterbildung kam endlich eine erhoffte Zusage und nun seit Oktober arbeite ich für den neuen Betrieb B. Ich habe mich wirklich reglich bemüht in neue Arbeit zu finden.

Betrieb B erbot mir ein neues Gebiet wo ich nun ehrlich sagen muss nach 1 Monat Arbeit "ich kann nicht sagen ob ich die probezeit überstehe".Ich sehe schon jetzt erhebliche Differenzen bei der Arbeitsauffassung.

Nun meine Frage: Wenn ich von meinen AG wegen mangelnder ? in der Probezeit ohne Grund entlassen werde bzw. ich dann merke...das ist es wirklich nicht (muss es mir ja erstmal auch ansehen) : wirkt sich das auf´s ALG 1 aus.

In der probezeit kann ja ohne Angaben von Gründen gekündigt werden - oder?

Steht mir überhaupt ALG 1 zu. Ich möchte nicht wieder zum Leistungsempfänger werden - und bin froh über die Arbeit - aber man muss ja ehrlich sagen wenn die Arbeit die man macht für einen vom Stand her nicht geeignet ist. Was nutz ich als Arbeitskraft da!

Ich hoffe ich erhalte nette Antworten.Danke

Da ich gemerkt habe das noch infos fehlen dank der 1. Antwort:

Noch infos zur Ergänzung:

vor meiner Elternzeit war ich 2 Jahre fest angestellt und habe nur 11 Monate Elternzeit genommen (es war ja abgesprochen das ich  wieder einsteige - da wusste aber keiner das da nen hauptauftraggeber abspringt). Mein regülär befristerter Vertrag endete 31.12.2015 und Arbeitslosengeld habe ich ja erst ab Juni bezogen da meine Elternzeit ja regülär zum 11 Monat endete (wurde ja auch dem amt mitgeteilt das ich in Elternzeit bin). D.h. ich war durchaus die letzten 2 Jahre mind. 1 jahr durchgängig beschäftigt.

Entsprechend dem Willen seitens ALG 1 habe ich nicht die Beschäftigung abgelehnt etwa wie es manche tun weil Sie noch besseres erhoffen sondern angenommen und bin in Arbeit gegangen.
So wie gewünscht wird. Selbst meine Bearbeiterin meinte das die probezeit dazu da ist zu sehen ob es seitens AG-AN passt.

Daher würde ich es als sehr unfair empfinden wenn mir mein Engagement zu lasten gelegt wird.

Antwort
von isomatte, 9

Wenn du in der Probezeit gekündigt wirst muss der AG - keinen Grund angeben !

Einen neuen Anspruch auf Arbeitslosengeld hast du dir noch nicht erworben,weil du die Anwartschaftszeiten noch nicht wieder erfüllt hast.

Du hättest dann also wieder innerhalb von 2 Jahren min. 1 Jahr Versicherungspflicht nachweisen müssen,demnach kannst du nur noch von deinem evtl. alten Anspruch den Rest beantragen.

Würdest du diese Beschäftigung ohne nachweisbaren wichtigen Grund kündigen,dann würdest du von der Agentur für Arbeit eine Sperre von 3 Wochen bekommen.

Diese 3 Wochen würden dir also von deinem Restanspruch abgezogen,beim zweiten Fehlverhalten würde es noch mal 3 Wochen Sperre geben und für die dritte würde es 12 Wochen geben,ab 21 Wochen oder mehr würde der gesamte Anspruch entfallen.

Die 3 bzw. dann 12 Wochen Sperre würde es auch geben wenn du ohne wichtigen Grund eine Maßnahme abbrechen würdest.

Kommentar von dinosmama ,

Danke für die Antwort.
Noch infos zur Ergänzung:

vor meiner Elternzeit war ich 2 Jahre fest angestellt und habe nur 11 Monate Elternzeit genommen (es war ja abgesprochen das ich  wieder einsteige - da wusste aber keiner das da nen hauptauftraggeber abspringt). Mein regülär befristerter Vertrag endete 31.12.2015 und Arbeitslosengeld habe ich ja erst ab Juni bezogen da meine Elternzeit ja regülär zum 11 Monat endete (wurde ja auch dem amt mitgeteilt das ich in Elternzeit bin). D.h. ich war durchaus die letzten 2 Jahre mind. 1 jahr durchgängig beschäftigt.

Entsprechend dem Willen seitens ALG 1 habe ich nicht die Beschäftigung abgelehnt etwa wie es manche tun weil Sie noch besseres erhoffen sondern angenommen und bin in Arbeit gegangen.
So wie gewünscht wird. Selbst meine Bearbeiterin meinte das die probezeit dazu da ist zu sehen ob es seitens AG-AN passt.

ich habe Allein über 70 Bewerbungen und 20 VG´s mit div. Probearbeiten hinter mir. Neben den bewerbungen teilweise auch so vor ort Anfragen...bin ja nicht auf den mund gefallen.
Meist ist es immer an den Kindern gescheitert - die nunmal noch klein sind. Aber das sagt einer keiner so ehrlich. Dabei hab ich mich schon auf 25-30 h beworben.  Ich freue mich über die Arbeit - jedoch find ich es unfair wenn ich jetzt benachteiligt werde --> weil ich mich gekümmert habe und die Probezeit nun mal dazu da ist zu Probieren.  Wenn jetzt seitens des neuen AG kommt oder seitens mir (Arbeitsvertag nicht eingehalten wird - wozu gibt es Verträge!!!???) dann sollte dies dem menschen der sich um Arbeit bemüht ja nicht zur Last gelegt werden.

Kommentar von isomatte ,

Du hast ja keine Sperre deines ALG - 1 zu befürchten,solange du in der Probezeit gekündigt wirst bzw.für diese nicht verantwortlich bist,oder aber einen wichtigen Grund für deine Kündigung angeben kannst !

Wenn du erst ab 06.2016 ALG - 1 bezogen hast dann solltest du ja noch einiges an Anspruch übrig haben.



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