Kündigung in der Insolvenz,wenn kein Aufhebungvertrag nicht unterschrieben wird,soll es keinen Lohn geben?

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3 Antworten

Die Klinik befindet sich in der Insolvenz in Eigenverwaltung, Insolvenzgeld ist auch schon gezahlt worden. Angebot kommt vom Insolvenzverwalter. 

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Wer hat denn das Angebot gemacht? - die Klinik oder der Insolvenzverwalter?

Auch wenn für das Unternehmen wirklich Insolvenz angemeldet wurde, bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen. Auch bei unwiederruflicher Freistellung bleibt das Arbeitsverhältnis und der Entgeltanspruch bis zum Ende der Kündigungsfrist bestehen. Es kann dann nur durch den Insolvenzverwalter gekündigt werden. Das Gehalt läuft weiter und ist aus der Insolvenzmasse zu bezahlen, ersatzweise wird für 3 Monate von der Berufsgenossenschaft Insolvenzgeld gezahlt.

In der Regel dauert diese Umstellung jedoch etwas. In dieser Zeit würde ersatzweise Arbeitslosengeld gezahlt, wenn die Arbeitslosigkeit angemeldet wurde. Die Zahlung des Arbeitslosengeldes erfolgt gegen Abtretung der Ansprüche an Insolvenzgeld.

Mit dem Angebot sollen die Angestellten wohl über den Tisch gezogen werden.

Melde Dich arbeitslos wegen Insolvenz, melde Dich umgehend beim Integrationsamt, such Dir Hilfe bei Betriebsrat, Gewerkschaft oder bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.

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Kommentar von Familiengerd
11.01.2016, 13:27

So ist es!!

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Du solltest dir einen Anwalt mit Spezialgebiet Arbeitsrecht nehmen. Als Gewerkschaftsmitglied hättest du da sogar Rechtsschutz.

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