Frage von ballooou, 63

Kündigung einreichen ohne schlechtes Gewissen?

Wie kündige ohne schlechtes Gewissen zu bekommen ? Ich will nicht im Streit aus dem Arbeitsverhältnis gehen. Zudem habe ich schon schiss vor der Reaktion und den Konsequenzen, mein Chef ist nämlich dafür bekannt, rache mit den arbeitszeugnisen zu nehmen.

Antwort
von Monikakoel, 38

Hey Ballooou, 

Wenn dein Chef schon bekannt, Rache mit den Arbeitszeugnissen zu nehmen, dann wäre es ratsam zu wissen, was du dagegen machen kannst, falls er ein schlechtes Zeugnis(ungerechtfertigt) für dich erstellt...☹️️ Was du machen könntest, erklärt den Artikel hier eigentlich ganz gut: https://www.expertehilft.de/arbeitsrecht/was-kann-man-bei-einem-zu-schlechten-ar...

Viel Glück!!🍀

Kommentar von ballooou ,

Danke

Kommentar von Monikakoel ,

Bitte!!

Antwort
von mriduun, 46

Dann beantrage doch bevor du eine Kündigung einreichst ein Arbeitszeugnis. Und ein schlechtes Gewissen musst du überhaupt nicht haben, die finden sicher wieder jemanden und du musst halt für dich selber schauen und tun was du für richtig hälst

Kommentar von ballooou ,

Das geht?

Kommentar von mriduun ,

Klar! Du kannst zu jeder Zeit während du arbeitest ein Arbeitszeugnis (sogenanntes Zwischenzeugnis) verlangen. Falls dein Arbeitgeber nach dem Grund fragt, musst du nicht antworten oder du kannst sagen, dass du gerne schriftlich von deinem Arbeitgeber einen Eindruck möchtest, wie er dich als Arbeitskraft wahrnimmt und wie er deine Leistung beurteilt.

Kommentar von Gustavolo ,

ballooou:

Zwischenzeugnis? Dein angebl. rachesüchtiger Chef wird doch als erstes nach dem "warum, für wechen Zweck" fragen. Dann könnte es sein, dass du in Erklärungsnot kommst.

Sei ehrlich und sage ihm, dass du dich verändern möchtest. 

Kommentar von ballooou ,

Okay danke

Antwort
von AlexausBue, 45

Das ist natürlich nicht einfach mit einem solchen Chef. Kenne ich leider auch.

Generell kannst du unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Fristen immer und ohne Angabe von Gründen kündigen. Das ist dein Recht. Und das gilt bei den netten und den weniger netten Chefs.

Am besten kurz um ein 5minütiges Gespräch bitten und dabei ein schriftliches Dokument in zweifacher Ausfertigung ihm geben mit der Bitte eines davon zu unterschreiben. Das ist dann für dich. (Formulierungen gibt es im WWW)

Dann wieder gehen. Er kann natürlich fragen warum du gehst oder wohin, aber du musst nicht darauf antworten. Außer du willst es.

Meine erste Kündigung fiel mir extrem schwer und ich war sehr unsicher. Aber man entscheidet sich ja bewusst dafür, dann gehört auch dieser Moment dazu.

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