Frage von Dome1408, 45

Kündigung eines Arbeitsvertrages in der Probezeit möglich?

Der Mitarbeiter verpflichtet sich eine Vertragsstrafe in Höhe eines Bruttomonatslohnes zu zahlen, wenn er das Arbeitsverhältnis unter Nichteinhaltung der Kündigungsfrist vorzeitig beendet. Geschieht dies während der Probezeit, ist in Höhe der Vertragsstrafe anteilig nach der Dauer der einzuhaltenden Kündigungsfrist zu berechnen (Formel: Arbeitstage bis zum Ablauf der einzuhaltenden Kündigungsfrist x tägliche Arbeitsstunden x Stundenlohn).

Dies gilt nicht für den Fall, dass der Arbeitsvertrag gemäß Paragraph 9.1 des Manteltarifvertrages als  nicht zu Stande gekommen gilt. Dem Arbeitgeber bleibt es unbenommen, einen weitergehenden Schadenersatzanspruch geltend zu machen.

Antwort
von Schwertfisch18, 17

Das ist eine interessante Klausel. Es wäre zu fragen, warum es ein Arbeitgeber in den Vertrag aufnimmt.

Liegt es vielleicht daran, daß schon öfter der Neue trotz unterschriebenem Vertrag nicht gekommen ist, weil der alte Arbeitgeber dann doch nachgebessert hat? Oder der Neue hat erst jetzt interessante Informationen über seinen neuen Arbeitgeber bekommen, die ihn veranlaßten, seine Entscheidung zu revidieren?  

Mancher neue Arbeitnehmer hat auch schon nach einem Arbeitstag das Handtuch geschmissen, weil er gesehen hat, daß die Verhältnisse nicht so waren, wie zum Beispiel im Vorstellungsgespräch vereinbart. Es kann durchaus zweckmäßig sein, nach einem Arbeitstag nicht mehr zu erscheinen, denn je länger man da ist, desto schwieriger wird es, mit "heiler Haut" wieder da rauszukommen.

Antwort
von Interesierter, 25

Das Arbeitsverhältnis kann auch während der Probezeit gekündigt werden, ohne dass die Vertragsstrafe fällig wird. Dazu muss er nur die Kündigungsfrist einhalten. Diese beträgt in der Regel während der Probezeit zwei Wochen.

Die Vertragsstrafe kommt nur dann zum Tragen, wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird.

Antwort
von Dome1408, 25

Der Mitarbeiter verpflichtet sich eine Vertragsstrafe in Höhe eines Bruttomonatslohnes zu zahlen, wenn er das Arbeitsverhältnis unter Nichteinhaltung der Kündigungsfrist vorzeitig beendet. Geschieht dies während der Probezeit, ist in Höhe der Vertragsstrafe anteilig nach der Dauer der einzuhaltenden Kündigungsfrist zu berechnen (Formel: Arbeitstage bis zum Ablauf der einzuhaltenden Kündigungsfrist x tägliche Arbeitsstunden x Stundenlohn).

Dies gilt nicht für den Fall, dass der Arbeitsvertrag gemäß Paragraph 9.1 des Manteltarifvertrages als  nicht zu Stande gekommen gilt. Dem Arbeitgeber bleibt es unbenommen, einen weitergehenden Schadenersatzanspruch geltend zu machen.

Antwort
von Nemesis900, 29

Ja, dafür ist eine Probezeit da damit man sehr leicht kündigen kann in dieser Zeit.

Kommentar von Dome1408 ,

Ich verstehe aber die Klausel nicht 

Der Mitarbeiter verpflichtet sich eine Vertragsstrafe in Höhe eines Bruttomonatslohnes zu zahlen, wenn er das Arbeitsverhältnis unter Nichteinhaltung der Kündigungsfrist vorzeitig beendet. Geschieht dies während der Probezeit, ist in Höhe der Vertragsstrafe anteilig nach der Dauer der einzuhaltenden Kündigungsfrist zu berechnen (Formel: Arbeitstage bis zum Ablauf der einzuhaltenden Kündigungsfrist x tägliche Arbeitsstunden x Stundenlohn).

Dies gilt nicht für den Fall, dass der Arbeitsvertrag gemäß Paragraph 9.1 des Manteltarifvertrages als  nicht zu Stande gekommen gilt. Dem Arbeitgeber bleibt es unbenommen, einen weitergehenden Schadenersatzanspruch geltend zu machen.

Kommentar von Nemesis900 ,

Eine solche Strafe würde auf dich zukommen wenn du dich nicht in die Kündigungsfrist hältst. In der Probezeit sind es in der Regel 2 Wochen Kündigungsfrist, hältst du dich an diese Frist musst du auch keine Strafe zahlen.

Antwort
von grisu2101, 28

Ja, aber Vertrag lesen, da steht drin mit welcher Frist etc... (sollte zumindest)

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