Kündigung durch Gerichtsvollzieher in andere Stadt, wie läuft das ab?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Du sendest entweder das zuzustellende Schreiben an einen GV Deiner Wahl, denn Zustellungen sind nicht an den GV Bezirk gebunden. Der GV wird die Kündigung dann beglaubigen und per Postzustellungsurkunde an den Empfänger zustellen. Du bekommst dann ca 10 Tage später deine Kündigung zurück verbunden mit dem gelben Protokoll der Zustellung. Somit hast du einen Zustellungsnachweis und den Beweis was zugestellt wurde.

Wenn du keinen kennst schicke dein Schreiben an das Amtsgericht der Stadt des Empfängers. Dort an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle. Die verteilen das dann an einen. Sollte es dort keine Amtsgericht geben dann musst du das zuständige für diese Stadt raussuchen. Antworte einfach hier mit der Stadt und ich schreib das zuständige schnell als Antwort dazu.

Alles immer mit Anschreiben, mit der Bitte um Zustellung.

Kostet ca. 15 bis 20 Euro. Steuerlich absetzbar wenn es gewerblich ist oder an den Arbeitgeber geht.

Persönlich geht wohl kein GV hin. Per Post ist auch für den GV einfacher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Gerichtsvollzieher wird einen Lachanfall kriegen und dir sagen:

Schick die Kündigung per Einschreiben. Dann bekommst du per Post eine Bestätigung, dass dein Schreiben zugestellt wurde. Jedes Postamt hilft dir weiter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jellon
01.11.2015, 23:58

Du Idiot. Ich will auf Nummersicher gehen. Denn der Empfänger könnte ja sagen im Einschreiben war ein anderer Inhalt. Was mache ich dann? Wer soll mir den Inhalt sonst bezeugen? 

0
Kommentar von RKuchenbuch
02.11.2015, 08:13

Ein Gerichtsvollzieher hat die Aufgabe unter anderem Schreiben zuzustellen. Da wird keiner einen Lachanfall bekommen. Dafür ist er da. Und es ist die sicherste Methode der Zustellung eines Schriftstücks.

0

ich würde eine Kündigung immer per Einschreiben mit Rückschein verschicken. Dann bekommst du eine schriftliche Bestätigung, dass der Adressat das Schreiben erhalten hat. Über den Gerichtsvollzieher dauert das oft sehr lange.....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AalFred2
02.11.2015, 10:18

Vor allen Dingen mit Rückschein. Da kann man sich später ganz viel Mühe dabei geben, zu beweisen, dass der andere den Zugang absichtlich vereitelt hat.

0