Kündigung - Anfechtung wegen Irrtums?

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8 Antworten

Die Kündigung ist nun gültig. Sprich aber mit deinem Arbeitgeber, ob ihr die nicht rückgängig machen könnt. Du hast ja Erfahrung in dem Job, und vielleicht freut sich dein Ex-Chef, wenn er nicht jemand Neues aussuchen und anlernen muss.

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Kommentar von Kleckerfrau
28.11.2016, 13:14

Die Filiale wird geschlossen.

....die Kündigung gegeben, weil unsere Filiale schließt.

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frag doch deinen Chef ob er sie zurück nimmt, anfechten kannst du das nicht

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In der von dir beschriebenen Form ist eine Anfechtung der Kündigung wegen Irrtums nicht möglich. Dein Arbeitgeber und nicht du hat eine Willenserklärung abgegeben. Diese Willenserklärung des Arbeitgebers kannst du nicht anfechten. Anfechten kannst du nur eigene Willenserklärungen. Dass du die Kündigung unterzeichnet hast bestätigt nur den Empfang der Kündigung und hat mit deren Wirksamkeit nichts zu tun.

Deine Überlegungen sollte vielmehr sein, ob du gegen die Kündigung Kündigungsschutzklage einreichst. Dies muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang geschehen. unbenommen kannst natürlich jederzeit mit deinem Arbeitgeber Kontakt aufnehmen. Nach Ablauf der gerade erwähnten drei Wochen ist die Kündigung jedoch rechtskräftig.

Vorschlag: Rede mit einem Arbeitgeber, ob er bereit ist die Kündigung zurückzunehmen. Falls ja, solltest du dir dies schriftlich bestätigen lassen. Falls nicht, könntest du eine Erstberatung bei einem Anwalt oder eine anderweitige Rechtsberatung in Anspruch nehmen um abzustimmen, ob in einer konkreten Situation die Einreichung einer Kündigungsschutzklage Sinn macht.

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Anfechten nicht, weil Du eine Kündigung eh nicht unterschreiben musst. Aber Du kannst mit dem Chef reden und ihm sagen, dass Du ja gerne weiter bei ihm arbeiten würdest, und wenn das so ist wie es da steht, dann würdest Du das machen. Ich denke, er wird die Kündigung dann wieder zurücknehmen. (Wenn er Dich wirklich als Arbeitnehmer haben will.)

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Du kannst mit ihm sprechen und er kann die Kündigung zurücknehmen, wenn Ihr Euch einigt.

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Kommentar von schnaakel
28.11.2016, 13:12

Und wenn er das nicht macht?

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Der AG zahlt dir den Gegenwert einer Monatskarte. Also kannst du auch mit dem   Auto fahren.

Das ist ein nettes Angebot deines AG. Er müsste es nicht machen, da er dir ja gekündigt hat.

 

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Vorab eions: sobald Du die K. hast, melde Dich sofort beim Arbneitsamt. Auch wenn Du sie anfichtest.

Und.. unterschrieben hast Du. Oha. DAS kannst Du jetzt eher nichta nfechten- was soll der Grund sein, geistige Umnachtung?

Das sieht eher Essig aus, leider :-S

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Kommentar von Familiengerd
28.11.2016, 14:14

Und.. unterschrieben hast Du. Oha. DAS kannst Du jetzt eher nicht anfechten- was soll der Grund sein, geistige Umnachtung?

Das spielt überhaupt keine Rolle!

Die Unterschrift des Empfängers unter eine Kündigung ist keine "Anerkenntnis" der Kündigung, sondern nur als Empfangsbestätigung zu werten.

Eine eventuell mögliche Klage gegen die Kündigung ist davon überhaupt nicht berührt!

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Wenn er dich als Mitarbeiter behalten will dann rede einfach mit ihm
Dann gibt es nichts anzufechten

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