Frage von Anonymin564, 83

Kündigen in der 1. Probzeit?

Bin im ersten Monat meines Arbeitsverhältnisses. Habe einen befristeten Vertrag. Darf ich trotzdem im ersten probemonat kündigen aus persönlichen Gründen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Anonymin564,

Schau mal bitte hier:
Arbeit Job

Expertenantwort
von lenzing42, Community-Experte für Arbeit, 34

Der Sinn einer Probezeit ist für den Arbeitnehmer, in den Beruf und in die Firma reinzuschnuppern, und wenn die Chemie nicht stimmen sollte, problemlos kurzzeitig kündigen zu können.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart wurde und kein anwendbarer Tarifvertrag berücksichtigt werden muss, kann das Arbeitsverhältnis während der Probezeit mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich gekündigt werden.Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Antwort
von RuedigerKaarst, 56

In der Probezeit schon.
In der Probezeit kann man ohne Grund kündigen.
Gesetzlich idt die Probezeit 3 Monate wenn nichts anderes vereinbart wurde.
Maximal 6 Monate.

Du wirst eine Sperre vom Arbeitsamt erhalten.

Kommentar von Familiengerd ,

Gesetzlich ist die Probezeit 3 Monate wenn nichts anderes vereinbart wurde.

Das ist falsch.

Für Arbeitsverhältnisse in Deutschland gibt es keine gesetzlichen Vorschriften zu einer Probezeit - weder was die Dauer betrifft, noch ob überhaupt eine zu vereinbaren ist!

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Dann schreib auch gefälligst. wie es richtig ist anstatt nur "ist falsch" zu blubbern. Mit solchen schwachsinnigem Kommentaren kann niemand was anfangen. Man könnte jedoch denken, dass ein Besserwisser seinen Sülz loswerden will. Weshalb kommentierst Du nur und antwortest nicht auf die Frage? Du tust doch so, als hättest Du Ahnung.

Kommentar von Familiengerd ,

Soll ich jetzt mit der gleichen völlig unangemessenen Aggression und mit Beleidigungen (typisch für Leute, die sich "ertappt" und "auf den Schlips getreten" fühlen!) reagieren??

Dann schreib auch gefälligst. wie es richtig ist anstatt nur "ist falsch" zu blubbern.

Lies richtig, dann solltest Du feststellen dass ich das (ohne zu "blubbern") getan habe, wenn ich schreibe "Für Arbeitsverhältnisse in Deutschland gibt es keine gesetzlichen Vorschriften zu einer Probezeit - weder was die Dauer betrifft, noch ob überhaupt eine zu vereinbaren ist!"

Ich kann Dir das kaum noch mehr "vorkauen"!

Du tust doch so, als hättest Du Ahnung.

Bei aller Bescheidenheit: ich tue nicht nur so - und habe sicher mehr Ahnung als Du.

Weshalb kommentierst Du nur und antwortest nicht auf die Frage?

Ob ich selbst antworte oder nur kommentiere, was und wie ich kommentiere, das musst Du schon mir selbst überlassen!

Erstens muss ich nicht zu jeder Frage (bei der ich eine Antwort kommentiere) selbst eine Antwort liefern - die hier ohnehin lediglich die gewohnt richtige Antwort von lenzing42 "doppeln" würde.

Zweitens habe ich mich auf eine falsche Aussage Deinerseits bezogen und sie korrigiert, was - für sich genommen - mit der Frage (und einer Antwort darauf) nichts zu tun hat!

Antwort
von Griesuh, 28

Wer selbst kündigt ohne eine triftigen Grund zu haben, bekommt von der Arge eine Sperre.

Wärend der Probezeit, sofern überhaupt eine beim befristeten Arbeitsverhältnis gemacht wurde, kann jede Seite, der AG u. der AN mit einer Frist von 14 Tagen ohne Benennung von Gründen kündigen.

Nach der Probezeit, gilt jedoch nicht für befristete Arbeitsverträge, gibt es eine gesetzl. mindest Kündigungsfrist von 3 Monaten. Diese Kündigungsfrist kann auch nach Tarifverträgen 6 Monate betragen.

Bei befristeten Arbeitsverhältnissen bedarf es übrigens keiner extra Kündigung zum Fristablauf der Beschäftigung.

Wie es bei dir ausschaut entnimmst du bitte deinem Arbeitsvertrag

Kommentar von lenzing42 ,

@Griesuh: Wie kommst du auf eine Mindestkündigungsfrist von drei Monaten?

Nach § 622 Abs.1 BGB gelten, wenn nichts anderes vereinbart wurde, vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats.

Kommentar von Familiengerd ,

@ Griesuh:

gibt es eine gesetzl. mindest Kündigungsfrist von 3 Monaten. Diese Kündigungsfrist kann auch nach Tarifverträgen 6 Monate betragen.

Woher hast Du DAS denn?!?!

Für Deutschland ist das jedenfalls kompletter Unsinn!

Kommentar von Griesuh ,

Familiengerd: gäääähn.

Kommentar von Griesuh ,

familiengerd, sorry. habe gerade gesehen, dass in meinem Beitrag vor dem eine, das K fehlt. Es sollte lauten.......  keine gesetzl. Kündigungsfrist von 3 Monaten.

Kommentar von Familiengerd ,

Es sollte lauten.......  keine gesetzl. Kündigungsfrist von 3 Monaten.

Auch dann gibt das keinen Sinn!

gäääähn

Sehr "intelligente" Bemerkung!

Antwort
von SaaandyStoned, 55

Jederzeit in der Probezeit, ohne Angabe von Gründen. (:

Kommentar von Anonymin564 ,

Ich kann also zum Beispiel bis ende dieses Monats arbeiten und dann damit aufhören oder?

Kommentar von wurzlsepp668 ,

ähm, Kündigungsfrist?

wie wäre es mal, den Arbeitsvertrag zu lesen?

die Kündiungsfrist dürfte 14 Tage betragen ....

Antwort
von casala, 48

das steht doch im ausbildungs-/arbeitsvertrag.

lesen sollte man doch schon können, wenn man arbeiten will.   :(

Kommentar von lenzing42 ,

@casala:
lesen sollte man doch schon können,

Wo steht in der Frage etwas von Ausbildungsvertrag,habe ich etwas übersehen?

Kommentar von Familiengerd ,

@ casala:

lesen sollte man doch schon können, wenn man arbeiten will.

Sehr unpassender Kommentar: Woher willst Du denn wissen, dass im Arbeitsvertrag überhaupt etwas zu einer Probezeit, zur Kündigungsmöglichkeit und zu Kündigungsfristen schriftlich vereinbart wurde - und ob es überhaupt einen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt (obwohl der für befristete Arbeitsverhältnisse zwingend vorgeschrieben ist)?!?!

Kommentar von Griesuh ,

Wenn Arbeitsvertrag, dann hat es drinn zustehen. Was im Arbeitsvertrag des Fragestellers steht weis nur er.

Kommentar von Familiengerd ,

Wenn Arbeitsvertrag, dann hat es drinn zustehen.

Nein!

Da es keine Formvorschriften für den Schluss eines Arbeitsvertrages gibt, gibt es auch keine Vorschriften für den Inhalt von Arbeitsverträgen.

Allerdings sind die Kündigungsfristen Bestandteil der Informationen, die der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach Arbeitsbeginn dem Arbeitgeber unterschreiben aushändigen muss (Nachweisgesetz NachwG § 2 "Nachweispflicht" Abs. 1 Nr 9); aber auch dieser - nicht sanktionsbewehrten - Verpflichtung kommen viele Arbeitgeber bei mündlichen Verträgen nicht nach.

Kommentar von casala ,

an lenzing: ja du hast etwas überlesen, zumindest in meiner antwort. ich hatte geschrieben - ausbildungs-/arbeitsvertrag - was also beides einschließt.

an familiengerd: in bestimmt 98% der mir untergekommenen arbeitsverträgen ist eine kündigung eigearbeitet. mit mündlichen habe ich weniger zu tun und ist auch gegenstandslos, da aus der frage nicht ersichtlich.

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