Frage von Hannelore1111, 27

Küchen, die geschenkt wurden, können die zum Vertragsbestandteil eines Vetrages werden?

Haus verkauft und zwei Küchen dazu gegeben. In der einen Küche war die Kühlkombination kaputt, was dem Käufer auch mitgeteilt wurde. Die Maklerin fragte mich dann, ob ich etwas dagegen hätte, wlenn die Küchen mit den Vertrag aufgenommen würden. Ich sah hierin überhaupt nichts und bejahte dieses. Jetzt will der Käufer die Kühlkombination ersetzt haben, ansonsten klagt er mich an wegen arglistiger ´Täuschung. Ich denke er hat arglistige Täuschung gemacht, oder?

Antwort
von Yuncil, 18

Ja das ist arschig. Was genau steht denn in dem vertrag zu den Küchen? Gibt es einen Gewährleistungsanspruch gegen euch? Steht etwas darüber das die Küchen geschenkt waren und nicht in dem Hauspreis mit inbegriffen?

Eine Arglistige Täuschung bietet die Möglichkeit den Vertrag anzufechten, inwieweit nun die Küchen Bestandteil von dem Vertrag sind, kann ich nicht sagen.

Ein Schadensersatz gibt es, soweit ich weiß, nur wenn der Vertrag nichtig erklärt wurde, was aber bedeutet das der Hauskauf rückgängig gemacht wird. Ich persönlich denke das solch eine Entscheidung wegen einer kaputten Kühlkombination vom Richter nicht getroffen wird. Schau dir genau den Vertrag an, wurde auf die defekte Kühlkombination hingewiesen? Ansonsten würde ich mir in dem Fall Rechtsbeistand einholen, sollte eine Rechtsschutzversicherung vorliegen.

Ich bin kein Anwalt und das ist nur meine persönliche Einschätzung!

Kommentar von Hannelore1111 ,

Danke für die ausführliche Antwort. Leider steht das alles nicht im Vertrag. Die Küchen wurden mit einem Wert beziffert und das ist alles. Ich habe da sicherlich einen großen Fehler gemacht, aber das müsste dann evtl. das Gericht entscheiden. Da eine Maklerin das Haus verkauft hat und mich gefragt hat, ob ich ein Problem damit hätte, wenn die Küchen im Vertrag stehen, habe ich ohne zu überlegen gesagt, warum nicht.

Man hat mich richtig übers Ohr gehauen.

Hannelore

Kommentar von Yuncil ,

Ja solche Fehler macht jeder mind. einmal, das nächste Mal weißt du es ja. Ich würde den Käufer damit direkt konfrontieren und noch einmal klarstellen, dass die Küchen ein Geschenk waren und er deswegen auch keinen Anspruch auf einen Ersatz hat, dasselbe würde ich der Maklerin sagen mit dem Hinweis, dass sie schlecht gearbeitet hat.

Sollte alles nichts helfen, würde ich mir einen Rechtsanwalt nehmen, auch wenn dieser vielleicht teurer als der Kühlschrank ist, aber da geht es ums Prinzip. Du kannst den Vertrag ebenfalls wegen arglister Täuschung anfechten, da die Aktion mit den Küchen in meinen Augen genau das ist, dann kann der Käufer sich überlegen ob er das Risiko eingeht das Haus wieder abzudrücken, aber dasselbe Risiko liegt dann auch bei dir wenn der Vertrag nichtig erklärt wird.

Antwort
von herja, 17

Hi,

wenn im Vertrag die Küchen als Schenkung ausgewiesen sind, gibts auch keine arglistige Täuschung.

Wenn nicht, hast du ein Problem. Du musst Beweisen, das die Küche eine Schenkung war.

Antwort
von Owntown, 27

Stand es den Im Kaufvertrag das die Küche einen Defekt aufweist ?

Kommentar von Hannelore1111 ,

Nein, garnicht, es war eine reine Gefälligkeit ohne ´zu wissen, was das so eine Geschichte dabei herauskommt.

Kommentar von Owntown ,

Du kannst darauf bestehen das du es Ihm gesagt hast (evtl waren Zeugen dabei) ansonsten steht aussage gegen aussage falls es zur Anzeige kommt.

Antwort
von Zakalwe, 14

Existiert ein Übergabeprotokoll? Wurden hier irgendwelche Defekte vermerkt?

Antwort
von Hannelore1111, 7

Ja, das habe ich ihm und der Maklerin gesagt und die Maklerin hat ja auch das Haus inkl. der Küchen verkauft.

Ich habe Sie gefragt, was sie denn weitergegeben hat; ihre Antwort war, ich weiß nicht mehr genau; es ist schon ein halbes Jahr her und ich verkaufe und vermittle soviel Immobilien, ich weiß nicht mehr genau.

Antwort
von CheGuevara5, 12

war die Küche im vertag als Schenkung ausgewiesen?

Kommentar von Hannelore1111 ,

nein, leider nicht. Ich denke er wollte dadurch irgendeine Steuer sparen. Bis heute weiß ich nicht genau, ob das durch Mobilar geht

Kommentar von CheGuevara5 ,

Naja wenn die Küche nicht als Schenkung ausgewiesen ist hast du sie ihm rechtlich gesehen verkauft weil es ja ein Kaufvertrag ist. Trotzdem bedeutet das nicht dass du  für einen Ersatz verpflichtet bist. Wenn er dich wegen arglistiger Täuschung verklagen will muss er dir diese Arglist nachweisen, würde mir da nicht so große sorgen machen. Wusstest du denn das das kühlelement Defekt ist??

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