Kritisch hinterfragt und vom Gebiet abhängig argumentiert: Ist die Europäische Union eine Wirtschaftsunion?

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3 Antworten

Selbstverständlich ist sie das! Da reicht bereits das Schengen Abkommen und die damit verbundenen vier Freiheiten im Binnenmarkt: der freie Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. 

Die zunehmenden Grenzschließungen der heutigen Zeit lassen daraus schließen, dass auch die Wirtschaft darunter massiv zu leiden bekommt, da nun mehr Zeit aufgebracht werden muss, Aufträge dadurch verloren gehen.

Immer wieder betonen Politiker, in Zeiten der großen Flüchtlingsherausforderung, dass die Union immer mehr zu einer Wirtschafts-, anstatt einer Wertegemeinschaft, werde. 

EU-Mitgliedsländer wie Ungarn sträuben sich bspw. mit Vehemenz gegen die Aufnahme von Flüchtlingen (und damit gegen die europäischen Werte), für Finanzspritzen der EU (finanzielle Hilfen für Ungarn) sind sie aber immer ganz vorn mit dabei. 

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Das ist ihre Funktion und dabei sollte es auch bleiben.
Was die EU nicht ist ist eine politische Union, kein Staat.

Natürlich wäre die Flüchtlingskrise einfacher zu lösen wäre die EU ein Staat. Das jedoch allein begründet keinen Staat.
Die Flüchtlingskrise zeigt eher genau auf, dass woran die EU scheitert, an der Verfassungswirklichkeit der Nationalstaaten.

Jenseits der Finanz-,Schulden-,Euro- und Flüchtlingskrise wird übersehen, dass eine Wirtschaftsunion ausgleichende Instrumente braucht um Handelsungleichgewichte auszugleichen.
Kurz und gut es kommt zu Transferzahlungen, zwischen Nettoeinzahlern und Nettozahlungsempfängern.

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als solche ist die montanunion gegründet worden .

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