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Kriegt man Nokia auf die Reihe mit Forderung nach Rückzahlung gewährter Subventionen und dgl.?

gefragt von caspihausercaspihauser am 24.01.2008 um 6:54 Uhr

Kriegt man Nokia auf die Reihe mit Forderung nach Rückzahlung gewährter Hilfen/Vergünstigungen/Subventionen?

Wo liegt eigentlich Finnland, ist das ausserirdisch, oder kann man da mit Menschen sprechen? Die Standortfrage und die Subventionenfrage dürfte brennend geworden sein. Kann nicht besser eine Teilung der Produktion in Rumänien/Ungarn und Deutschland zu gleichen Teilen vorgenommen werden, oder ist der Subventionsvorteil bei Rumänien beispielsweise wegen der EU am freien Markt vorbei höher, und wann wird ein solcher bei Subventionen von der Arabischen Liga bei Tunesien höher liegen? Alles freier Markt? Darf man lachen?


Support
Kommentar zur Frage vom Support

Lieber caspihauser,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Mit Deiner Frage suchst Du keinen Rat, sondern stellst stark verallgemeinernde und polarisiernde Thesen zur Diskussion. Bitte schau Dir nochmal unsere Richtlinien durch unter http://www.gutefrage.net/policy und achte auf eine klare Formulierung Deiner Beiträge.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Paula vom gutefrage.net-Support

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andreas48
beantwortet von andreas48 am 24. Januar 2008 07:06
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nichts gegen Umfragen, aber was du da darstellst kommt in den Bereich von Biertischgerede...um solche Sachen machen sich schon andere Leute Gedanken und bei aufmerksamen Zuhören, hättest du sicherlich in den Medien schon erfahren, dass die Bindefrist an die Subventionszahlung abgelaufen ist. Die Manager von Nokia ziehen ja nicht die Hosen mit der Kneifzange an..davon abgesehen, daß ich die Handlungsweise echt verurteile..


bommel65
beantwortet von bommel65 am 24. Januar 2008 09:10
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Was soll denn die Umfrage bringen, eine Anti-Nokia-Kampagne? Einen Rat scheinen Sie ja wohl nicht zu brauchen...

NOCHMAl: Nokia macht nichts Ungesetzliches oder Illegales.

Sicher ist es für die Betroffenen ein Alptraum und diese tun mir auch aufrichtig leid - aber DAS ist freie Marktwirtschaft.

VW produziert doch auch in, war es Brasilien?

Und Adidas? War es China oder Taiwan...?

Der Cayenne oder Touareg werden meines Wissens doch auch (zumindest teilweise) im Ausland (Tschechien?) gefertigt... also deutsche Firmen dürfen sowas machen, ansässige "ausländische" nicht?

Eine seltsame Einstellung. Zumal Nokia seinerzeit mit gigantischen Steuerversprechen quasi "eingekauft" wurde - da muss man sich später nicht wundern... die Entrüstung der Politiker ist polemisch, albern und gespielt.

Aussagen wie "das macht man doch nicht" hören die Poltiker bei ihren (Bordell- oder Schmiergeld-) Skandalen ja auch nicht gerne.

Ich gebe "koira1975" Recht, diese Umfrage ist wirklich unverschämt, da Sie die Finnen als Volk angreifen, und das ist eine unzulässige Verallgemeinerung...


koira1975
beantwortet von koira1975 am 24. Januar 2008 08:26
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Ich habe länger in Finnland gelebt und finde Deine Umfrage geistlos und unverschämt.

Kommentar von 95c4a024bd262f242db42665ed8842dcsmallbommel65 am 24. Januar 2008 09:12

Was Nokia macht ist eine Sache, aber ich kenne eine Menge Finnen, alle sind freundlich, hilfsbereit und ausgesprochen nett. Ich stimme Ihnen voll zu - DH!


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 24. Januar 2008 07:05
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Ich kann mich nicht so recht für deine recht brachialen Alternativen entscheiden (die Formulierungen enstehen wohl durch persönliche Betroffenheit). Ich habe gestern im Autoradio eine Reportage verfolgen können, wie ein Radioteam mit einer betroffenen Mitarbeiterin des Bochumer Werks nach Finnland reiste und tatsächlich mit einer Frau aus dem Vorstsnd sprach. Natürlich wurde "die menschliche Situation bedauert", aber letztlich spürte man förmlich, dass Nokia "das Hemd (Geld) näher als die Jacke (Mitarbeiter in Bochum) ist". Die Entscheidung war da längst getroffen. Die Subventionen (in Bochum) wird man aus rechtlichen Gründen kaum "zurückholen können" (Geschenkt ist geschenkt, Wiederholen ist gestohlen). Aus dem im Radio übertragenen Gespräch entnahm ich, dass es jetzt Nokia darum geht, die Gemüter zu beruhigen (sie wollen ja weiterhin Handys verkaufen) und man dann nach Rumänien geht.


jens79
beantwortet von jens79 am 24. Januar 2008 07:06
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abgestimmt für: Das kapitalistisch-abendländisch überhöhte Ausbeutungssystem findet immer wieder die erhabensten Erklärungen für seine miesesten Verbrechen.




Stephan7
beantwortet von Stephan7 am 24. Januar 2008 07:52
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Auch mir fällt die Abstimung schwer. Jedoch schätze ich wird sich diese "Firmen Deutschland Verlasswelle" auch dieses Jahr fortsetzen. (AMD ist der nächste??) Wenn die von uns gewählte Regierung so leichtfertig unsere Steuergelder bedingungslos verschenkt, kann Nokia nichts dafür wenn deren kürzlich aufgebauten, aber schon veralteter Produktionsanlagen sich nicht mehr rentieren. Der Steuerzahler könnte ja die Erneuerung dieser zum erhalt der Arbeitsplätze zahlen. Die Regierung streitet sowieso rum wo die Mehreinnahmen von Steuergeldern hinfließen soll - hier bietet sich ein Flußbett an !?!! Vielleicht werden dann auch diese Steuergeldverschenkungen auch so genant. Subventionen sollten nur zinslose darlehn sein die zurück fließen sollten. Den BaFöG Studenten schenkt man das Geld ja auch nicht, also wieso fremden Firmen die damit machen können was sie wollen.

abgestimmt für: Da es sich bei Finnen um Europäer handelt, ähnlich wie beispielsweise Basken, Albaner, die auch kaum der indoeuropäischen Sprachgruppe angehören, so darf man dennoch erwarten, dahs sie Rede und Antwort stehen

medicangel
beantwortet von medicangel am 24. Januar 2008 09:17
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Jetzt bist du wohl vom Weltraumtrip zum Wirtschaftstrip gespaced.Ansonsten stehe ich voll hinter der Antwort von Andreas48.


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 24. Januar 2008 09:24
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Ist es nicht so, dass durch die Subventionen hohe Steuern in Deutschland gezahlt wurden und müssen diese dann an Nokia zurückgezahlt werden, wenn Subventionen zurückgefordert werden sollten?

Es ist schlimm für die Region, dass das Werk schließt, trotzdem sollte man immer beide Seiten der Medaille betrachten.

Was wäre gewesen, wenn das Werk erst gar nicht dort gewesen wäre??

Man kann nicht einerseits mit Subventionen locken und dann erwarten, dass nicht mehr wirtschaftlich gedacht wird.

Aber so ist es oft.

Einerseits will auch der Kleinanleger an Aktien verdienen und ist dann dagegen, dass Firmen alles tun, um diese Gewinne zu erwirtschaften.




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