gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


Kriegt man im Winter mehr Gas in den Tank als im Sommer?

gefragt von grisu05grisu05 am 21.12.2007 um 16:05 Uhr

Wir sind in ein Haus mit Gasheizung gezogen, das einen externen Erdgastank hat. Neulich meinte der Fahrer, im Winter sei das Gas zwar teurer aber ich würde dafür auch mehr Gas erhalten, weil es ja kälter sei. Da ist sicher was dran. Aber macht das viel aus? Wie groß ist der Unterschied pro 1000 l und Grad Celsius?


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Technik (27378)
Wohnen (7215)
Physik (3640)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 21. Dezember 2007 18:03
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Theoretisch schon. Aber sowohl Gas als auch Heizöl werden mit konstanter (vorgeschriebener) Temperatur angeliefert und so auch ins Haus gepumpt (übrigens auch beim Tanken von Autos). Wie soll denn sonst eine Vergleichbarkeit der sehr exakten Durchfluss-Mengenzählung gewährleistet sein?


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 21. Dezember 2007 16:38
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Nach dem 1. Gesetz von Gay-Lissac ist das richtig.

V1/V2=T1/T2

Vt=Vo(1-1/273,15*t)

Der Druck muss bei beiden Formeln gleich sein. ausrechnen kannst du es jetzt selbst.

Kommentar von 0d9c12d00efa8d0a3ff5e09b08dc7710smallgrisu05 am 21. Dezember 2007 17:11

Jetzt muß ich ja doch noch rechnen... Aber vielen Dank. Die Formel hilft ja schon mal weiter!


krucker
beantwortet von krucker am 21. Dezember 2007 17:53
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Gay-Lussac gilt nur bei Gasen.

Wird das Gas nicht durch Druck flüssig?

Bei Heizöl wird das Problem dadurch gelöst, dass die Temperatur während des Einfüllens gemessen wird, und auf der Rechnung ein Korrekturfaktor den Normwert bestimmt.

Dabei ist die Wärmeausdehnung von Flüssigkeiten mehr als hundert mal kleiner als bei Gasen, aber doch groß genug, um die gemessene Menge zu standardisieren. Ich habe den Verdacht, dass in neunzig von hundert Fällen der Öllieferant einen Gewinn einstreicht.


Sarge
beantwortet von Sarge am 22. Dezember 2007 11:28
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Gay Lussac müsste doch nur für ideale Gase gelten oder? Erdgas ist nichtmal Einatomig... Wenn der Innendruck des Gastanks aber groß genug sein sollte, so dass sich das Gas eh verflüssigt... Na dann müsste die Kompressibilität des verflüssigten Stoffes maßgebilich für das max erhaltene Volumen sein. Also ich schließe mich Weisners Meinung an. Die Formel von Gay Lussac darf (Bin mir nicht 100%ig sicher) nur gelten wenn dein Gas auch gasförmig bleibt und annähernd einem idealen Gas entspricht.


Snowrider
beantwortet von Snowrider am 7. Dezember 2008 21:29
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ja geringfügig mehr, das macht aber schon etwas aus bei einem großen Tank - und darauf kann man es ankommen lassen. LG ;-)


anonym
beantwortet von carlotac1 am 9. Dezember 2008 23:59
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Etwas.


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.