Frage von Gym80951996, 143

Kriegt man Arbeitslosengeld nur, wenn man gekündigt wird oder auch, wenn man selber kündigt?

Und kriegt man es auch wenn man sein Fachabitur von zuhause aus macht?

Antwort
von DerHans, 108

AlG 1 bekommt man, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Bei einer Eigenkündigung werden erst einmal 12 Wochen Sperre fällig.

Das Fachabitur kannst du genau so gut berufsbegleitend absolvieren. Das ist also keinesfalls ein Grund AlG zu kassieren.

Kommentar von Familiengerd ,

Bei einer Eigenkündigung werden erst einmal 12 Wochen Sperre fällig.

Das ist so pauschal falsch: Es kommt immer auf die individuellen Gründe für eine Eigenkündigung an!

Das sollte Dir doch längst bekannt sein!!

Das Übrige ist selbstverständlich richtig.

Kommentar von DerHans ,

Wer vorsätzlich oder fahrlässig seine Arbeitslosigkeit selbst herbei führt, erhält IN DER REGEL, 12 Wochen Sperre.

Diese Sperre KANN geringer ausfallen, wenn eine Begründung für die Eigenkündigung angeführt werden kann.

Kommentar von Familiengerd ,

Dass bei vorsätzlich oder fahrlässig herbei geführter Arbeitslosigkeit eine Sperre verhängt wird, ist ja richtig.

Warum aber formulierst Du in Deiner Antwort dann so pauschal, als wenn das auf jede Eigenkündigung zuträfe?!?!

Antwort
von Marakowsky, 56

Also dass du gesperrt wirst bei einer eigenen Kündigung, stimmt nur bedingt.

Sofern man die Notwendigkeit der Kündigung glaubhaft darlegen kann, kann auf die Sperre verzichtet werden. Dies weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich hab das vor meiner Kündigung alles mit dem AA besprochen und durfte ohne die Befürchtung gesperrt zu werden kündigen.

Zum fachabi kann ich nichts sagen.

Kommentar von Familiengerd ,

Endlich mal Jemand, der nicht platt und undifferenziert behauptet: "Wenn Du selbst kündigst, erhältst Du eine Sperre."!!

Antwort
von webya, 34

ALG1 gibt es erst, wenn du mind. 1 Jahr sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast.

Bei Eigenkündigung gibt es meistens eine Sperrzeit von 12 Wochen (die auch nicht dran gehängt wird), wenn es nicht einen ganz  triftigen Grund gibt, warum man kündigen musste. 

Du musst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. 

Kommentar von Gym80951996 ,

Ich habe mal 4 Monate lang Zeitarbeit gemacht und danach Arbeitslosengeld für 4 Monate bekommen

Kommentar von webya ,

Dann hast du ALG2 bekommen.   

Antwort
von brummitga, 66

wenn du selber kündigst, hast du eine Sperre (wie lange, weiß ich allerdings im Moment nicht genau)

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist so pauschal falsch: Es kommt immer auf die individuellen Gründe für eine Eigenkündigung an!

Antwort
von LeCux, 67

Wenn Du selbst kündigst, alle Vorraussetzungen erfüllst, um ALG zu bekommen wird dir eine Sperre auferlegt, die bis 12 Wochen betragen kann. Danach bekommst Du weiter ganz normal ALG.

Gleiches gilt, wenn Du wegen auffälligem Verhalten gekündigt wurdest.

Kommentar von Familiengerd ,

Ob es bei einer Eigenkündigung zu einer Sperre kommt, hängt entscheidend vom Kündigungsgrund ab!

Antwort
von Moppelkotz, 17

Kündigst Du aus gesundheitliche Gründen oder weil Du z.B. gemobbt wirst, bekommst Du auch Geld vom Amt. Allerdings mußt Du das glaubhaft nachweisen, ärztliche Atteste!! Und Du mußt natürlich die Vorraussetzungen erfüllen, ein Jahr mindestens sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben!!!

Ansonsten, Pech gehabt===Sperre!!!

Machst du Abi, könntest Du unter Umständen BAFÖG bekommen, hängt vom Einkommen der Eltern ab!!!

Antwort
von MachEsNochmal, 43

Geld bekommt man "immer" dennoch schwanken die Leistungen dabei.

Wenn man selbst kündigt wird man so weit ich weis für Arbeitslosen Geld gesperrt und bekommt nur Harz4

Wird man gekündigt, oder man verliert seine Beschäftigung hat man 12 Monate das recht auf AIG 1 sofern man sich als Arbeitssuchend meldet

Bin mir selbst auch nicht ganz sicher

Kommentar von Familiengerd ,

Wenn man selbst kündigt wird man so weit ich weis für Arbeitslosen Geld gesperrt

Das ist so pauschal falsch: Es kommt immer auf die individuellen Gründe für eine Eigenkündigung an!

Antwort
von kevin1905, 60

Wer selbst denn Zustand einer Hilfebedürftigkeit herbeiführt, wird i.d.R. mit Sanktionen belegt.

Eine Eigenkündigung führt zu einer 3-monatigen Sperre bei ALG I. Man kann dann stattdessen ALG II beantragen, wenn man bedürftig ist, aber auch dieses liefe die drei Monate meines Wissens dann mit 30% Sanktion.

Nicht 100% sicher.

Wer ALG I oder II haben will muss dem Arbeitsmarkt zur Vermittlung zur Verfügung stehen. Hauptberufliche Schüler oder Studenten sind ausgeschlossen. Ob das in deinem konkreten Fall zutrifft, kann ich nicht beurteilen.

Kommentar von Familiengerd ,

Eine Eigenkündigung führt zu einer 3-monatigen Sperre bei ALG I.

Das ist so pauschal falsch: Es kommt immer auf die individuellen Gründe für eine Eigenkündigung an!

Kommentar von kevin1905 ,

Da hast du natürlich recht.

Bei Mobbing oder wenn einer arbeitgeberseitigen Kündigung damit vorgebeugt wird, kann die Sanktion entfallen.

Antwort
von Ricky2323, 74

und bei fachabi kriegts du auch kein alg....kannst aber bafög beantragen

Kommentar von Gym80951996 ,

Wohne aber zuhause

Kommentar von Gym80951996 ,

Also bei meinen Eltern :D

Antwort
von spoonsify, 48

Bei uns in der schweiz hat man 30-60  sperrtage wenn man selber kündigt.
Denke in deutschland wird es ähnlich sein.

Antwort
von Anna1972, 69

Unabhängig von der Fachabitur

Wenn du selbst Kündigst, wirst du für zumindest ein Monat lang kein Arbeitslosengeld bekommen, bei Kündigung durch den DG bekommst du es ab den 1 Tag der Arbeitslosigkeit (solltest du Urlaubsersatzleistung erhalten haben tritt die Arbeitslosigkeit nachher ein)

Wenn du aber Einvernämlich kündigst (am besten mit deinen DG vereinbaren) bekommst du dein Arbeitslosengeld.

Kommentar von DerHans ,

Einvernehmlich kündigen bedeutet ebenfalls, dass man seine Arbeitslosigkeit fahrlässig selbst herbei führt. Das löst ebenfalls eine Sperre von 12 Wochen aus.

Da der Fragesteller dem Arbeitsmarkt aber gar nicht zur Verfügung stehen will, hat er ÜBERHAUPT KEINEN Anspruch

Kommentar von Familiengerd ,

Es gibt keine "einvernehmliche Kündigung"!

Die Alternative zur (einseitig erklärten) Kündigung ist der Aufhebungsvertrag.

Und auch beim Aufhebungsvertrag kommt es auf den Grund für den Vertrag und die konkreten Modalitäten an, ob eine Sperre verhängt wird oder nicht.

Deine Aussage "Einvernehmlich kündigen bedeutet ebenfalls, dass man seine Arbeitslosigkeit fahrlässig selbst herbei führt. Das löst ebenfalls eine Sperre von 12 Wochen aus." ist so und in dieser Pauschalität also auch falsch!

Kommentar von Anna1972 ,

Es ist gut möglich das bei euch in Deutschland keine einvernämliche Kündigung existiert, hier in Österreich existiert die Sehrwohl und abgesehen davon wird dadurch kein Arbeitslosengeld gestrichen...

lg

Anna

Kommentar von Familiengerd ,

In der Tat ist das in Deutschland so.

Und wenn eine Kündigung als einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung definiert ist, dann ist das auch logisch.

Antwort
von anti45, 25

http://www.finanztip.de/sperrzeit-arbeitslosengeld/

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