Frage von Kokinu, 98

Kriegstaktiken der Römer?

Hey :) Ich wollte mal fragen ob jemand etwas darüber weiß, wie früher die Kriegstaktiken der Römer waren, auch im Vergleich zu den Galliern. Ich halte bald ein Referat in Latein und bräuchte das dafür :) Danke schonmal im Vorraus ;)

Antwort
von elenano, 53

Phalanx

1. Bogenschützen schwächen Gegner aus der Entfernung

2. Zusammenstoß mit langen Lanzen

3. Nahkampf mit Schwertern

Kohortentaktik:

einheitliche Ausrüstung der Legionen, flexiblere Formationen

Schildkröte:

Soldaten bilden mit Schildern eine Art Panzer wie bei einer Schildkröte

Schleudern von Wurfspießen, die in gegnerischen Schilden stecken blieben und den Gegner durch das Gewicht behinderten

Katapulte für Angriffe aus der Entfernung

Errichten von Gräben, Wällen und Palisaden


https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische\_Kampftechnik



Ich nehme an, dass die Gallier einfach nicht so gut organisiert waren.





Kommentar von Rysen ,

Die Gallier waren nicht nur schlecht organisiert, sie waren auch sehr zerstritten und uneinig. Manche arbeiteten mit den Römern zusammen, manche sahen aus sicherer Entfernung zu und manche unternahmen etwas. Die Römer stachelten diese Streitereien selbstverständlich noch weiter an. Vecingetorix schaffte es erst sehr spät all die rivalisierenden Stämme zusammen zu bringen. Was Taktik angeht kämpfte man meist Mann gegen Mann im Nahkampf da man so einfach ermitteln kann wer der ruhmreichste Krieger ist und stürmte auch meist ungeordnet vor  und rannte so selbstverständlich in Hinterhalte und wartende Speere. Auch ausrüstungstechnisch war man arm dran weil es in Germanien und auch Gallien nur wenig Eisen gab. So könnte man über ein Schwert schon froh sein und kämpfte ohne Rüstung. Nur die Leibwache hatten Rüstungen. Gegen die schwer gepanzerten, extrem disziplinierten und herausragend ausgerüsteten Legionäre die von fähigen Strategen angeführt wurden konnte man fast nichts machen

Kommentar von Rysen ,

Auch waren Siedlungen fast nutzlos da sie meist aus aufgeschüttetem Erdreich bestanden auf dem eine hölzerne Palisade stand. Römischen Strategen könnte es sogar lieber sein wenn sich einzelne Gallierhorden in Siedlungen verschanzten da man sie dann mit Onagern bombardieren konnte bis Ihnen hören und sehen vergeht und sie dann rauskommen müssen und in die wartenden römischen Schwerter liefen

Kommentar von NjoerdSaebjoern ,

Jedoch konnten die Gallier, Sueben, Arverni und weiß Gott wie alle hießen die Guerilla Taktik auf den Höhepunkt bringen. In tiefen Wäldern und Sümpfen waren ihre überfallartigen Attacken verheerend. Das ist auch der Grund wieso die Römer linksrheinisch und südlich des Piktenlandes blieben. Die Taktiken der Römer unterscheiden sich in 3 Stile. Frührömisch, republikanische und imperiale Taktiken. Wenn man es grob in die jeweilige Zeit einordnen würde. Einige Taktiken wurden ja hier genannt. Was jedoch den Römern fehlte war die volle Mannbesetzung der einzelnen Sektionen. Manipel, Centurie etc und das ihre Taktiken nur auf offenem Feld funktionierten. 

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