Kriegen bringen Fortschritt?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Krieg ist Teil der Natur, das stimmt, aber genauso Vergewaltigung, Tod, Auslöschung ganzer Spezies, Zerstörung ganzer Landstriche. An der Natur kann man sich nichts abgucken.

Das Internet ist über 20 Jahre alt, wenn wir das nicht hätten, dann hätten wir jetzt halt was ganz ähnliches mit einem anderen Namen, aber der gleichen Funktion. Fortschritt ist nicht aufzuhalten. 

Und Fortschritt ist ja auch nicht nur technisch, es gibt auch gesellschaftlichen Fortschritt, der sich z.B. durch sinkende Gewaltverbrechen auszeichnet, etc. Krieg ist da eher kontraproduktiv. Auch verschlingt Krieg viele Ressourcen und Energie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist leider (zum Glück?) viel zu komplex um auf deine Frage eine befriedigende Antwort zu finden.

Krieg, wie entsteht er? Ganz simpel, jeder Mensch wächst anders auf und hat dementsprechend Vorstellungen an sich selbst, an seine Umgebung und an die Welt als ganzes. Nun ist es so das diese Vorstellungen auf Zuneigung, Abneigung und Neutralität stoßen wird, was dann wieder zu neuen Situationen führt die wieder vom individuellen Menschen verarbeitet wird. Je nachdem wie viel Treibkraft (individuell) hinter einer Idee steckt und welche Gefühle damit (individuell) verbunden werden, kommt es dann zu Konflikten die wieder bearbeitet werden. Das ist ein endloser Prozess der höhstens Unteteilt werden kann, aber niemals ein Ende finden wird solange ein Individuum lebt.

Wenn nun eine Situation entsteht in der (individuell) das eigene Leben bedroht ist (oder sich bedroht FÜHLT) kommt als Abwehrmechanismus Wut/Hass auf die gegenteilige Ansicht. Führt dann zu 'Krieg' (Ausmaß variiert natürlich).

Hätten wir Menschen eine Schwarmintelligenz , so könnte man argumentieren gäbe es keinen Krieg Mensch vs. Mensch. (Heringe 'bekriegen' sich nicht aktiv gegenseitig ). Auf der anderen Seite haben Lebewesen ohne Individualität 'keine Gefühle', sie brauchen keine individuelle Unterteilung der einzelnen Lebenslagen, da das Überleben(!) des Schwarmes als Ganzes das oberste Ziel ist.

Auf der anderen Seite kann man argumentieren dass gerade diese Individualität des Menschen das einzige ist was ihn vom Rest der Welt abhebt und dadurch beschützt werden muss (ansonsten Stirbt ja der individuelle Mensch). Ausserdem sind menschliche Gefühle DIE Treibkraft hinter allen Einzeltaten. Ein Mensch ohne Gefühle würde nur rational denken und zu dem Schluss gelangen, dass es erstmal keinen Grund zum Leben gibt. Darauf aufbauend würde der Tod (als Gegensatz zum Leben) das einzig interessante werden.

Kann man noch weiter spinnen, um auf überhaupt einen Punkt zu kommen : meiner Meinung nach ist Krieg Bestandteil des Lebens, da wir alle 'nur' das Produkt unserer Vergangenheit sind und in der Vergangenheit immer ums Überleben fürchten mussten. Dementsprechend haben wir Erfahrungen gemacht die nun unser derzeitiges Handeln geprägt haben. Und aufgrund der Handlungen die wir nun tätigen werden wir Erfahrungen machen, die dann wieder zukünftige Handlungen prägen werden.

Eine Welt ohne Krieg ist nur möglich wenn alle Lebewesen in dieser Welt friedlich sind und ALLES freiwillig teilen. Utopischer Gedankengang, kann man anstreben, oder es einfach sein lassen, denn ist das Leben nicht mehr Wert es zu beschützen (alles ist friedlich) ist es auch nichts 'besonderes' mehr und damit eine elende Lethargie.

Liebe Grüße :)
Sam

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schmarr'n, Krieg ist Politik mit anderen Mitteln, brauchen tut den wahrlich niemand.

Zum Internet, das war ursprünglich eine millitärische Erfindung (ArpaNet).
Das beweist erst einmal nur, dass das Millitär ein Wirtschaftsfaktor ist.
Die können halt richtig Zaster raushauen "la coste was es wolle".

Notfalls erfindet die Politik einen Feind, siehe Afghanistan- und Irakkrieg.
Gebrauchst hat diese Kriege sicher niemand.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich versteh viele Antworten hier nicht so ganz. Meiner Definition nach bedeutet Krieg das sich 2 oder mehr Parteien gegenseitig und miteinander bekämpfen.

Würden wir Menschen keine Kriege führen (in welchen Ausmaßen auch immer), was utopisch ist, aber nämen wir es mal an, dann bräuchte es keine Polizei, Armee, verschiedenste Produktionsketten und Fabriken, die Forschung im chemischen Sektor würde zu großen Teilen wegfallen da es keinen unmittelbaren Grund gibt sie zu erforschen, woraufhin auch zivile Inventionen nicht erfunden worden wären, abgesehen davon wären wir alle nichtmal ansatzweise am Leben, denn was viele vergessen zu scheinen, die Menschheit war nicht immer so groß, es gab ganz andere Zeiten. Und die Vergangenheit kann man sich ja wegwünschen wie man möchte, realitätsnäher kommt man dadurch auch nicht.

Also "niemand braucht Krieg" ist eine Pauschalaussage die einfach nicht zutrifft, alleine im Bekanntenkreis habe ich mindestens 3 Personen die ohne täglichen Krieg untergehen würden, nähme man ihnen dieses "Ding" hätten sie keinen Antrieb mehr.

Keine Ahnung ob das soweit verständlich ist, ich hoffe es.
PS, das ist hier keine universelle Wahrheit sondern lediglich eine von sieben Milliarden möglichen Sichtweisen einer ziemlich komplexen Hypothese.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist eine absurde Vorstellung. Wettbewerb fördert evtl. noch den Fortschritt. Kriege zerstören die Basis für die wirtschaftliche Entwicklung und somit den technischen Fortschritt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ja...wir sind keine friedliche spezies...wir sind tiere...tiere kämpfen um ihren teil...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kriege sind ein mächtiges Agens, die maßgeblich eine Gesellschaft in Bewegung versetzen, welche das auch immer ist. Gewiß wird die Technik dadurch massiv vorangetrieben, aber auch Barbarei kann so entstehen in einem Ausmaß, der sonst so in "Qualität" und Wucht  so nicht eintritt.

Oft sind verlorene Kriege der Spiritus rector für einen gesellschaftlichen Neuanfang im positiven Sinne. Für alle Gedeckelten, Zukurzgekommenen kann ein verlorener Krieg segensreich sein, während militärische Siege fast immer einen Hurra-Nationalismus generieren, der nur den Herrschenden was nutzt, nicht aber den Unterdrückten und Ausgebeuteten, die dürfen sich lediglich an den Siegesfähnchen ergötzen, so sie geistig und emotional neben der Kapp sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, das Internet wäre früher oder später auch so entstanden, wie die Computer auch. Krieg verursacht Leid, Tod und Verderben. Die Menschheit braucht keinen Krieg, vor allem nicht für Fortschritt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Entwicklung des größten  Teilchenbeschleuniger der Welt, der LHC, brachte das Internet mit sich. Dass zB deine Artikel im Supermarkt von einem Laser gescannt werden, ist eine Errungenschaft der Quantenphysik.

Du solltest ernsthaft deine Meinung über krieg überdenken und dir weiteres Material durchlesen.

Krieg ist nicht gut. Es geht um Geld. Das eine Land braucht Waffen, das andere produziert sie das nächste kauft sie. Es geht nur um Geld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von zetra
06.06.2016, 09:25

Und Macht.

0

der Kühlschrank und der Feuerlöscher wurden im 2. Weltkrieg durch die US-Amerikaner erfunden. der Kühlschrank war notwendig um die Stimmung im Kampf gegen die Nazis zu heben und auch Produkte wie Coca Cola zu schicken, welche eben gekühlt besser schmecken....

Der Feuerlöscher konnte auch Feuer löschen, die nicht mit Wasser löschbar waren.

Auch Sprühsahne und Fanta sowie das Spiel "Mensch, ärger Dich nicht" wurden aus Mangel an Produkten während des 2. Weltkrieges erfunden um die Moral hoch zu halten.

Im 19. Jahrhundert setzten sich Armbanduhren bei Soldaten durch (es gab schon vorher welche für Damen als Schmuck), weil beispielsweise die Infanterie auf genaue Zeitabsprachen angewiesen war.

Im 1. Weltkrieg wurde der Aufgussbeutel für Tee populär. Auch die Damenbinde und der Reißverschluss wurden in jener Zeit erfunden.

Ob aber diese Erfindungen nicht in ähnlicher Form auch ohne Kriege erfunden worden wären, ist natürlich unbekannt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es stimmt schon, dass Kriege Fortschritt begünstigen. Intenet wie du geschrieben hast. Raktentechnologie, Prothesen, das Rote Kreuz, Atomenerige usw. Das ist aber umso trauriger, wenn Erfindungen einen kriegerischen Hintergrund haben. Aber ich glube auch, dass es viele Erfindungen gibt ohne kriegerirschen Hintergrund. Z.B. Forschungen, Forschunglabors aus Profit, um Erfidnugne möglichs gewinnbringend vermarkten zu können. Z.b. im medizinischen Bereich. Seltene Krankheiten die wenig Menschen haben, wird eher wengier geforscht, weil wenig Menschen die Medizin, Arzneien kaufen würden. Pech für diese Leute mit selten Krankheiten, aber das ist die traurige Wahrheit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?