Frage von abrey, 83

Krieg oder Terroranschläge?

Hallo Leute

Ich hatte letztens eine Diskussion. Es ging um die Terroranschläge in Brüssel. Ich sagte: "Ja aber im Krieg sterben täglich tausende Menschen und es geht allen am Ar**** vorbei." Darum wollte ich euch fragen: Was findet ihr schlimmer: Krieg oder Terroranschläge.

Antwort
von JBEZorg, 18
Krieg

Leute, die Terroranschläge sagen sind einfach Egoisten. Klar Kriege gibt es in Europa nur am Rande, also sind die Terroranschläge eine grössere Gefährung für den Europäer, aber die Tötung Abertausender Menschen sonstwo auf der Wel tals zweitrangig zu betrachten ist einfach nur abartig.

Antwort
von pixeldef, 18

Terror ist eig. Auch Krieg. Er ist nir immer neu und davor haben die Menschen Angst, vor dem Unbekannten. Deswegen müssen sich Terrororganisationen immer neue Dinge ausdenken um die Aufmerksamkeit hochzuhalten

Antwort
von Tomatensaft129, 31
Terroranschläge

Bei Anschlägen werden gezielt unschuldige Zivilisten getötet.

Kommentar von abrey ,

Aber die Leute in zum Beispiel Syrien sind ja auch unschuldig. 

Kommentar von Tomatensaft129 ,

Das ist ja auch ein Bürgerkrieg und nicht wirklich ein Krieg zwischen zwei Staaten.

Antwort
von Trefferia, 37

Krieg ist natürlich viel schlimmer! Trotzdem hat man durch die Medien und Reaktionen das Gefühl, dass Terroranschläge mehr Aufmerksamkeit bekommen. Der Krieg zb in Syrien ist etwas zur Normalität geworden. Es wird einiges dort gegen den Terrorismus getan, aber häufig erfahren wir nichts. Zudem kommt natürlich die geographische Nähe! Ein Mensch zeigt deutlich mehr Interesse, wenn es ihn auch passieren hätte können!

Kommentar von Trefferia ,

Ich will damit sagen, dass im Krieg viel mehr Menschen sterben und dieser Ausnahmezustand nicht nur duch einen Anschlag kurz hält!

Antwort
von YoungLOVE56, 27

Keiner hat auch nur annähernd das Recht, eines der beiden Dinge zu verharmlosen. Demnach ist beides gleich schlimm - wenn du jemand wärst, der seine Familie bei einem Terroranschlag verloren hätte, würdest es dich stören, wenn die Gesellschaft den Krieg als schlimmer erachtet.

Antwort
von Socat5, 39

Die Leute machen auch Unterschiede, wo etwas stattfindet. Tausende Tote im Krieg weit weg erscheinen ihnen nicht so schlimm, wie 10 Tote praktisch nebenan. Also schlimm schon, aber es berührt sie eben nicht so. Aber mittlerweile könnte man ja beim nächsten Anschlag selbst betroffen sein.

Kommentar von abrey ,

Und wegen dem Krieg haben wir zwei Probleme: Flüchtlinge und den Krieg selber. 

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Wenn es hier einen Krieg gibt, wirst du selber zum Flüchtig. Noob.

Antwort
von Unnutzer, 10

Krieg ist im entsprechenden Land nach einiger Zeit Normalität, Anschläge sind die Ausnahme. Suche im Internet mal den Begriff "Agenda Setting", falls du ihn nicht kennst.

Und selbst in Syrien und im Irak gibt es täglich dutzende
 Anschläge vom IS und anderen ("moderaten") "Rebellen"gruppen, wie sie die westliche Politik manchmal verharmlosend nennt.

Antwort
von MichaelP08, 34
Krieg

Krieg, weil dieser oftmals überhaupt der Grund für die ganzen Terroranschläge ist...

Kommentar von abrey ,

Das stimmt auch wieder. 

Kommentar von MichaelP08 ,

Prinzipiell ist aber beides schlimm. Im Krieg sterben viel mehr unschuldige als bei Anschlägen und auch Krieg ist ein gezielter Angriff. In den westlichen Medien werden Anschläge in Europa extrem gepusht. in anderen Ländern gibts monatlich wenn nicht noch häuiger Anschläge.
Europa schaut auch eher weg. Sieht man sehr gut in der Flüchtlingspolitik. Hauptsache das Problem betrifft nicht uns selbst und wir müssen uns irgendwie einschränken.
Könnte darüber stundenlang schreiben. Lasse ich nun aber lieber ;)

Kommentar von abrey ,

Könntest du schon ich diskutiere gerne. 

Kommentar von MichaelP08 ,

Da schweife ich aber sehr von der ursprungsfrage ab...
Krieg entsteht ja aus verschiedenen Gründen: a) Angst b) Ressourcenerwerb c) ?.
Viele Kriege, inbesondere bei den USA gewinnt man den Eindruck dass diese nur Ihre Macht ausbauen wollen. Von dieser Macht profitieren aber nur sehr sehr wenige Amerikaner.
Ich krititisiere die Machtverhältnisse bzw. das Verhältnis zwischen Arm und Reich. Nichtmal 200 Konzerne steuern 50% des weltenweiten Finanzmarktes. In Deutschland haben fast 50% der Haushalte irgendwelche schulden (ob viel oder wenig und wofür ist ja erstmal egal). Während 2% der Haushalte über 50% des Kapitals verfügen.
Das empfinde ich als ungerecht. Inbesondere wenn man sagt das die Flüchtlinge ach so teuer wären und man kein geld für obdachlose oder Bildung hat. Ich hab noch nicht nachgerechnet, aber mich würde mal Interessieren wieviel Geld jeder Deutsche hat, wenn man maximal 1, 5 oder 10 Millionen Euro auf dem (privaten) Konto haben dürfte.
Ob man viel mit der Zahl anfangen kann weiß ich nicht, Wachstum und Reichtum sind endlich. Wenn jeder in einer Villa leben würde, oder sich jedes 2. Jahr nen neues handy holt, wäre das auch totaler Quatsch... Aber wenn jeder nur noch 3-4 Tage die Woche arbeiten müsste, fände ich das schon gerechter (Wenn man überlegt wieviele Sachen heute von Robotern und Maschinen gemacht werden, und wieviel man trotzdem arbeiten muss...).

In Deutschland geht es uns sehr gut, aber geh mal rüber in Afrika. Dort leidet fast jedes Land und da wundert es mich nicht wenn Leute zu terroristen werden. Wir haben ja auch mal die Kreuzzüge mitgemacht..

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