Frage von huellenlos,

Krebserkrankung Freundin - Richtiges Verhalten

Haben gestern tragischer Weise erfahren, dass meine beste Freundin Brustkrebs hat. Bin ziemlich überfordert mit der ganzen Situation.

Ich denke am wichtigsten ist es ihr Beizustehen und die nötige Unterstützung zu geben.

Welche Erfahrungen / Tipps könnt ihr mir geben?

Tausend Dank.

Hilfreichste Antwort von louis0815,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also, ich spreche mal aus meiner Erfahrung, als Betroffener.

  1. Sprich sie nicht auf dieses Thema an, warte bis sie darüber reden möchte.Man möchte nicht immer darauf angesprochen werden, wenn man darüber reden möchte, tut man es schon.

  2. Sei für sie da, aber nicht zuviel. Also es sollte eine Balance bestehen. Sie möchte sicherlich auch mal einen Moment nur für sich haben.Ich habe mich manchmal sehr bedrängt und in meinen Freiheiten eingeschränkt gefühlt.

  3. Sei auf massive Stimmungsschwankungen gefasst! Nimm Dir diese aber bitte nicht zu sehr zu Herzen. Manchmal, gerade zu Beginn meiner Diagnose, befand ich mich selbst in einem "Wechselbad" der Gefühle. Also sie muss die Zeit haben, es ersteinmal für sich selbst zu verarbeiten.

  4. Gehe weiterhin ganz normal mit ihr um.Irgendeine Bevorzugung macht absolut keinen Sinn.

Antwort von Claud18,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sie wird jetzt - je nachdem wie weit die Krankheit fortgeschritten und wie aggressiv der Tumor ist, mehr oder weniger langwierige und unangenehme Therapien hinter sich bringen müssen. In dieser Zeit kannst du ihr beistehen und einige Sachen für sie erledigen, die sie selbst nicht schafft. Wenn sie das Krankenhaus verlassen hat, unternimm auch etwas mit ihr, das ihr Spaß macht. Allerdings wird sie für manches nicht mehr die Kraft aufbringen, da die Therapien den Körper schwächen. Am wichtigsten ist es, dass jemand für sie da ist und sie wie gewohnt ins Leben einbezogen wird.

Bei Brustkrebs gibt es schon die verschiedensten Behandlungsmethoden, die ein Weiterleben über Jahre oder gar die Heilung möglich machen. Geh einfach mal davon aus, dass sie nach längerer Krankheit (womöglich einige Monate) wieder gesund wird und mach ihr Mut.

Antwort von Zwuckelle,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Meine Mutter hatte Darmkrebs.

Für sie war es wichtig, einfach etwas zu unternehmen, das Thema nicht zu dramatisieren, sondern einfach "normal" weiter machen.

Und natürlich da zu sein, wenn mal ein tiefes Loch kommt.

Antwort von MICHB,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

sei für sie da, versuche mit ihr zusammen die zeit so schön zu gestallten und geniessen wie ihr könnt.

Antwort von Zedera,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Am besten lenkst du sie etwas ab, also fang nicht immer wieder mit dem Thema Brustkrebs an. Das belastet nur zusätzlich. Jedoch solltest du mit ihr über ihre Gedanken und Ängste sprechen und ihr immer wieder klar machen, dass egal was passiert du immer für sie da bist. Außerdem solltest du sie wenn möglich zu Arzttherminen begleiten und versuchen ihr Mut zu machen das Ganze zu überstehen ;)

lg und ganz viel Glück! Zedera

Antwort von rosenstrauss,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich denke, in solch einem fall ist es am wichtigsten sich eine ordentliche klinik zu suchen.

die muß richtig auf solche behandlungen ausgerichtet sein.

ich wünsch deiner freundin alles erdenklich gute.

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