Frage von suziewong 16.08.2008

Krankmeldung beim Arbeitgeber abgeben ist das Pflicht

  • Antwort von docbde 16.08.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also bei diesem Thema solltest Du dir unbedingt rechtlichen Rat beim Fachmann holen und nicht in einem Forum, wo man meist nur Halbwissen bekommt.
    Evtl. kann dir auch die IHK oder Handwerkskammer (je nachdem wo ihr Mitglied seit) helfen. Dafür muss man ja schließlich die Zwangsbeiträge zahlen!

  • Antwort von vollyhn 16.08.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die AN muss die Arbeitsunfähigkeit irgendwie nachweisen. Dies geschieht üblicherweise und unkompliziert mit der gelben Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

    Besteht um die Arbeitsunfähigkeit kein Streit, sondern fehlt nur die Bescheinigung, entfällt nichtder Lohnanspruch. Der Lohn darf nur solange zurückbehalten werde, bis die Bescheinigung (oder eine Bescheinigung der KK, dass die AN dort als arbeitsunfähig attestiert wurde), vorgelegt wird.

    Es kann also sein, dass die Fa sich jetzt verklagen läßt und tatsächlich im Augenblick im Recht ist, nicht zuzahlen. Wird aber im Prozess der Nachweis der Arbeitsunfäigkeitgeführt, kann es doch zu einer Verurteilung kommen.

    Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigt der Betrieb aber nicht zur Vorlage beim Finanzamt, bei der KK oder sonstigen Behörden. Sie dient nur für den Arbeitgeber als Nachweis für sich. Der Arbeitgeber "darf" also Entgeltfortzahlung leisten und die Zahlung wird überall als Betriebsausgabe anerkannt.

  • Antwort von bitmap 16.08.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ''1Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. 2Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. 3Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. 4Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen.''

    http://kuerzer.de/6PCLhq4T8

  • Antwort von seesee 16.08.2008

    Schau mal hier: http://www.juraforum.de/lexikon/Arbeitsunf%C3%A4hig%20erkrankter%20Arbeitnehmer

  • Antwort von ShyGee 16.08.2008

    Was bringt Dir das, ich mein was willst beim Anwalt, das kostet doch nur Geld. Gekündigt ist sie ja schon, und es ist sicher billiger, wenn es darum geht, ihr noch den Lohn zu bezahlen! Wenn Du ihn einbehältst, marschiert sie zum Arbeitsgericht und das wir dann richtig teuer denn verlieren wirst Du auf jeden Fall!

  • Antwort von RBMannheim 16.08.2008

    Jede AUB hat ein Orginal und zwei Durchschläge! Das Orginal ist dem Arbeitgeber vorzulegen! Die Durchschläge gehen an die KK und einer bleibt beim Arzt!
    Ich würde hier mal einige Geschütze auffahren! Die Krankmeldungen müssen bei Arbeitern eigentlich am ersten Fehltag vorliegen! Wie kann es da zu drei Wochen Rückstand kommen? Ich denke, sie hat vor Gericht einen sehr schlechten Stand! Das Geld für die Lohnfortzahlung kann man in eurem Betrieb sinnvoller verwenden!

  • Antwort von Freddie76 16.08.2008

    Eigentlich ja, aber wenn sie schon gekündigt ist, ist es doch egal?

  • Antwort von Raimund1 16.08.2008

    Natürlich muss die Krankmeldung auch dem Arbeitgeber angezeigt werden.

    Ich würde bei der Krankenkasse nachfragen, ob die Meldung für den Arbeitgeber ( versehentlich ) dort gelandet ist

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