Frage von Jacki2305, 77

Krankmelden-morgens?

Hallo Ich arbeite im Einzelhandel 6 Tage Woche, nur sonntags frei.
Körperlich und seelisch bin ich meiner Meinung nach schon kaputt. Kann ich dienstags meinen vorgesetzten fragen ob ich eher gehen kann und mittwochs zum Arzt gehen? Könnt ihr mir helfen was ich sonst machen soll?

Antwort
von Mitzimauz, 36

Jobwechsel. Aber ganz schnell. Sonst liegst Du für immer flach. Oder nur Halbtags arbeiten, wenn das finanziell geht. Wenn nicht, zum Arzt gehen und Attest geben lassen, das du für den Job nicht geeignet bist. Und dann mit dem Attest zum Jobcenter gehen. Die finden dann was anderes für Dich. So wie du das schreibst ist es 5 vor 12 für Dich. Suche Dir dringend Hilfe.

Kommentar von Jacki2305 ,

Ja ich möchte gern zum Arzt gehen nur habe ich Angst auf der Arbeit bescheid zu geben da mein Chef nicht gut auf mich zu sprechen ist weil ich nicht mehr länger bleibe.  

Antwort
von sukuum, 48

man kann konnte bei uns zwei tgae ohne arzt sich krank melden. im grunde wenn du krank bist und merkst es auf der arbeit, kannst du gehn.

Kommentar von Jacki2305 ,

Mein Chef hat uns schriftlich mitgeteilt das wir ein artest am ersten Tag persönlich abzugeben haben 

Kommentar von sukuum ,

achso ok. in bestimmten fällen kannst du ins krankenhaus. wenn du von seelischer belastung sprichts ist das ein psychiater den du brauchst.

Kommentar von Familiengerd ,

Was soll "achso ok" heißen??

Da ist überhaupt nichts ok an einer solchen unerlaubten und unwirksamen Forderung des Arbeitgebers!

Kommentar von Familiengerd ,

das wir ein artest am ersten Tag persönlich abzugeben haben

Ein solches unsinniges Verlangen des Arbeitgebers, eine ärztliche Bescheinigung am ersten Tag persönlich abzugeben, ist nicht erlaubt.

Erstens muss sie nicht persönlich abgegeben werden (was oft wohl auch überhaupt nicht möglich sein dürfte).

Zweitens muss sie nicht schon am ersten Tag abgegeben werden: da muss der Arbeitgeber bei Postzustellung schon die üblichen Postlaufzeiten in Kauf nehmen. Er kann lediglich verlangen, dass schon der erste Tag der Erkrankung vom Arzt bescheinigt wird.

Antwort
von Lumpazi77, 37

Trete in die Gewerkschaft ein, die sagen Deinem Chef schon, dass 6 Tage pro Woche Arbeit unzulässig ist. Rede aber vorher mit Deinem Chef

Kommentar von Familiengerd ,

Wie kommst Du denn auf die merkwürdige (falsche) Behauptung, dass eine 6-Tage-Woche "unzulässig" sei?!?!

Kommentar von Lumpazi77 ,

Du hast wohl überhaupt keine Ahnung vom Einzelhandel

Kommentar von Familiengerd ,

Damit hast du meine Frage nicht beantwortet.

Grundsätzlich dürfen Verträge mit einer 6-Tage-Woche geschlossen werden - auch im Einzelhandel.

Ob einzelvertraglich eine 5-Tage-Woche vereinbart oder über einen Tarifvertrag verbindlich für Tarifvertragsparteien vorgeschrieben wird, ist eine ganz andere Frage!

Kommentar von Lumpazi77 ,

siehst Du, deswegen empfahl ich als erstes der Fragestellerin in die Gewerkschaft zu gehen ! So und nun lies den Tarifvertrag und Du wirst mir zustimmen

Kommentar von Familiengerd ,

Der Rat, in die Gewerkschaft einzutreten, ist ja grundsätzlich/in jedem Fall richtig. :-)

Trotzdem ist damit ja noch keine 5-Tage-Woche garantiert, sondern die gilt ja nur, wenn ein Tarifvertrag sie vorsieht und der Einzelhandelsbetrieb selbst Mitglied eines vertragschließenden Arbeitgeberverbandes ist.

Einen diesbezüglich für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag für den Einzelhandel gibt es nicht.

Kommentar von Lumpazi77 ,

Oweh Du Theoretiker, was glaubst Du wie die Gewerkschaft dann reagiert?. Dieser Betrieb hat dann ganz schnell die Gewerbeaufsicht im Haus die die Arbeitszeiten kontrollieren !

Das ist die Praxis !

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist ziemlicher Unsinn!

Ich muss sehr stark vermuten, dass Du überhaupt nicht verstanden hast, was ich geschrieben habe - bei dem, was Du so alles durcheinander bringst!

was glaubst Du wie die Gewerkschaft dann reagiert?

Wie soll sie reagieren?! Eine rechtliche Handhabe bezüglich der Arbeitszeiten hat eine Gewerkschaft in einem Betrieb nur dann, wenn der Betrieb einen Tarifvertrag anzuwenden hat und die dort getroffenen Regelungen zur Arbeitszeit nicht einhält. Und die tarifvertraglich vereinbarten Arbeitszeiten muss der Betrieb nur einhalten, wenn er einem Arbeitgeberverband angehört, der mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag geschlossen hat (selbstverständlich auch bei einem Haustarifvertrag).

Dieser Betrieb hat dann ganz schnell die Gewerbeaufsicht im Haus die die Arbeitszeiten kontrollieren !

Wenn ein Betrieb eine tarifliche Arbeitszeitregelung nicht einhält, hat die Gewerbeaufsicht damit überhaupt nichts zu tun. Bei Arbeitszeiten ist die ausschließlich für die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen zuständig.

Und die gesetzlich zulässige Arbeitszeit beträgt in Deutschland nun einmal 48 Stunden in der Woche: je 8 Stunden an den 6 Werktagen Montag bis Samstag (Arbeitszeitgesetz ArbZG § 3 "Arbeitszeit der Arbeitnehmer"). Eine geringere Arbeitszeit gibt es aufgrund arbeits- und/oder tarifvertraglicher Regelungen!

Kommentar von Lumpazi77 ,

Auweh Familiengerd, Du magst Halbwissen im Arbeitsrecht haben, von der Praxis im Einzelhandel jedenfalls hast Du keine Ahnung.

Kommentar von Familiengerd ,

Du magst Halbwissen im Arbeitsrecht haben

Da fass' Dich erst einmal an die eigene lange Nase! Was weißt ausgerechnet Du denn vom Arbeitsrecht - wenn ich mir Dein Profil und Deine sonstigen Antworten so anschaue ...?!?!

Im übrigen habe ich mich ausschließlich auf Deine Aussage "dass 6 Tage pro Woche Arbeit unzulässig ist" bezogen, die schlicht und einfach falsch ist.

Wenn Du intellektuell nicht dazu in der Lage sein solltest, meine Erläuterungen dazu zu verstehen oder wenn Du sie einfach ignorierst (einschließlich des genannten Gesetzes), weil sie Deine Aussage widerlegen, dann ist das zum Glück nicht mein Problem.

Zumindest aber würde zu erwarten sein, dass Du Deine gegenteiligen Behauptungen auch mit Fakten belegen würdest und nicht nur persönliche Mutmaßungen anstellst, "wie Hänschen sich das Gesetz so denkt"!

Kommentar von Lumpazi77 ,

1. Wo steht, dass der Betrieb in dem die Fragestellerin arbeitet nicht im AG-Verband ist ? In Deiner Glaskugel?

Merke: Im Einzelhandel sind über 90% der Betriebe im Verband im Gegensatz zur Medienbranche

2. Nach 8 Stunden täglich im EH nachhause zu gehen gibt es normalerweise nicht -wieder im Gegensatz zur Medienbranche-

3. Bei den Fragen die Du selbst zum Arbeitsrecht gestellt hast bezweifle ich, dass Du überhaupt verlässliches Wissen hast. Da helfen auch Deine vehementen Behauptungen nicht, vor allem, wenn man die Branche nicht kennt.

PS: Als Intellektuellen würde ich Dich auch nicht gerade bezeichnen !

Kommentar von Familiengerd ,

Diese Punkte zeigen mir deutlich, dass ich mit meinen "Befürchtungen" Recht habe! Es wäre alles sehr viel einfacher, wenn Du - wenigstens versuchsweise - richtig lesen würdest

zu 1.: Und wo steht, dass der Betrieb im Verband ist?? Aber genau von dieser Voraussetzung gehst Du bei Deiner deswegen falschen Antwort einfach aus!

Ich habe Bedingungen genannt, nicht behauptet, ein Betrieb sei im Verband oder sei nicht im Verband. Mag sein, dass 90 % einem tarifvertragschließenden Verband angehören und damit einen Tarifvertrag anzuwenden haben, der eine 5-Tage-Woche vorschreibt. - für die, die nicht einem Tarifvertrag unterliegen, gilt das aber eben nicht!

Und das widerlegt auch überhaupt nicht meine Aussagen, die eben genau die tarifliche Möglichkeit einschließen. Und das ändert auch ncihts an der Tatsache, dass Deine allgemeine Aussage "dass 6 Tage pro Woche Arbeit unzulässig ist" schlicht und einfach falsch ist und falsch bleibt.

Du musst diese Frage also nicht mir stellen, sondern Dir selbst die gegenteilige Frage - wenn Du das jetzt verstehst!

zu 2.: Was es "normalerweise" nicht gibt, ist doch völlig irrelevant (und was hat die Medienbranche hier damit zu tun?? und wieso "im Gegensatz"??)! Alleine dass Du dummerweise den Begriff "normalerweise" verwendest, bedeutet schließlich, dass es auch etwas Anderes gibt: nämlich 6 Tage mit je 8 Stunden, wie es das Gesetz erlaubt und was nur durch einen Tarifvertrag oder den Arbeitsvertrag eingeschränkt wird; ob diese Einschränkungen im Fragefall zutreffen, wissen wir überhaupt nicht!

Und wieder: ... wenn Du das jetzt verstehst!

zu 3.: Du musst Dir meine Fragen schon genauer anschauen! Erstens sind dort drei Fragen falsch angeführt, die überhaupt nicht von mir gepostet wurden (ich habe keine Ahnugn , wieso die da stehen), sondern von anderen Usern stammen, wie Du nachlesen kannst ("Wie funktioniert die Berechnung der Entgeldfortzahlung?", "Rauchen am Arbeitsplatz?" und "Entgeltung und Freizeitausgleich für Feiertagsarbeit"); zweitens stammen drei Fragen mit besonderer Problematik zum Arbeitsrecht von mir: "78 Wochen Krankengeld, dann neue Arbeitsunfähigkeit", "Tarifvertrag für "OUTLAW Kinder- und Jugendhilfe"?" und "Welche Stufe bei Wechsel in höhere Tarifgruppe (TVöD)?" - wie Du aus Deiner völlig oberflächlichen Betrachtung Deine Aussage "bezweifle ich, dass Du überhaupt verlässliches Wissen hast" ableiten willst, bleibt mir schleierhaft. Schau Dir besser meine Antworten an, die zu 99 % mit dem Arbeitsrecht zu tun haben: dann kannst Du, der sich zum Arbeitsrecht fast überhaupt nciht geäußert hat bisher, vielleicht noch etwas lernen!

... wenn Du das jetzt verstehst!

zu PS: Das Wort "intellektuell" habe ich im Sinne von "verstandesmäßig" gebraucht; von daher ist Deine Anmerkung völliger Unsinn!

Damit - und da Du aufgrund Deiner quantitativ und qualitativ beschränkten Kenntnisse zu einer mit Faktennennung geführten Diskussion ganz offensichtlich nicht in der Lage bist - ist es jetzt genug für mich!!

Kommentar von Lumpazi77 ,

Das Wort intellektuell habe ich auch bei Dir unter der Rubrik "verstandesmäßig" gebraucht. 

Mit ein paar Gewerkschafsseminaren die Du sicher absolviert hast, bist Du noch lange kein Experte !

So nun habe auch ich fertig !!

Kommentar von Familiengerd ,

Na ja, und wo der Verstand nicht reicht, da bleiben dann auch Deine konkreten Aussagen weg, weil sie von Dir schlicht und einfach nicht "geliefert" werden können.

Die Kernfrage an Dich lautet also:

Wo steht, dass im Einzelhandel nicht gesetzeskonform an allen 6 Werktagen 8 Stunden lang (insgesamt also 48 Stunden) gearbeitet werden darf, wenn ein anzuwendender Tarifvertrag keine kürzere Arbeitszeit (nur an 5 Tagen zu je 8 Stunden) vorschreibt?!?!

Diese Frage wirst Du nicht beantworten können - darum ignorierst Du ja auch alle entsprechenden Aussagen von mir, die differenzieren zwischen dem, was gesetzlich erlaubt ist, und dem, was ein Tarifvertrag vorgibt.

Dieser Zusammenhang ist ganz offensichtlich einfach "zu hoch" für Dich! :-)

Mit ein paar Gewerkschafsseminaren die Du sicher absolviert hast, bist Du noch lange kein Experte !

Wenn Du das meinst ... Auf jeden Fall aber - glücklicherweise - entschieden mehr "Experte" als Du! :-))

Kommentar von Lumpazi77 ,

Familiengerd, du hast nun mal keine Ahnung von der Praxis. Stur nach dem Arbeitszeitgesetz hast Du recht und Du kennst es aus Deinem Beruf ja nicht anders, dann fällt der Griffel aus der Hand. Im EH gehst Du nun mal nicht nach 8 Stunden nachhause, sondern musst eine 1/2 - 1 Stunde täglich mindestens länger arbeiten. Das ist die Regel ! Das ist mein Ansatz. Wenn Du wieder mal beim Einkaufen im Supermarkt bist, dann frage mal die Verkäuferinnen !

Kommentar von Familiengerd ,

Was für ein Unsinn ist das nun schon wieder?!?!

Erstens ist "und dann fällt der Griffel aus der Hand" völliger Quatsch und zeugt von Deiner Unkenntnis.

Zweitens: Was hat das (Mehrarbeit) mit der Frage hier zu tun, ob eine 6-Tage-Woche erlaubt ist oder nicht - was Du zu Unrecht verneint hast??

Und das hat auch alles nichts mit Deinen ständigen Nebenkriegsschauplätzen "Theorie" oder "Praxis" zu tun!

Kommentar von Lumpazi77 ,

Du kapierst es nicht...vergiss es

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