Frage von Nin2011, 105

Krankgeschrieben was nun?

Hey Leute ich bin eig bis heute den 24.11 krankgeschrieben wegen einer Magen-Darm-grippe Nur bin ich am Dienstag nur mal kurz mit dem Hund raus gegangen und unglücklich gestürzt und habe mir den Zeigefinger auf der linken Hand gebrochen Nun habe ich Angst dass meine Versicherung den Schaden nicht auf sich nimmt da ich ja eig krankgeschrieben bin und zu Hause bleiben sollte oder ist dass nur so wenn ich bettlägerig krankgeschrieben bin ? Sry ich kenne mich da nicht so gut aus würde mich auf eine Antwort freuen

Antwort
von Jo3591, 46

Wenn Du krank geschrieben bist bedeutet das nicht, daß Du das Haus nicht verlassen darfst. Du darfst nur keine Tätigkeiten ausüben, die den Genesungsprozeß gefährden würden, z.B. auf einer Baustelle aushelfen oder den ganzen Garten umgraben. Der Hund gehört zu Deiner Lebensumgebung und daß der mal raus muß, würde ich der normalen persönlichen Lebensführung und dem damit verbundenen Risiko zuschreiben.

Du solltest wegen des Fingers nochmal zum Arzt gehen, vermutlich bekommst du eine weitere Krankschreibung für den Arbeitgeber.

Antwort
von rikks, 34

Wenn du krank bist, heißt das nicht, dass du an deinem Bett angekettet werden musst.

Du darfst natürlich genauso mit dem Hund raus, wie auch einkaufen oder sonstiges, was für dein Leben einfach wichtig ist.

Nur irgend sowas wie einen Spontanen Kurztrip irgendwo hin solltest du dir verkneifen, denn da kann dein Arbeitgeber die ärger machen, wenn er das erfährt.

Dein Bruch des Fingers ist eine Sache für sich, egal ob du Krankgeschrieben bist oder nicht. Das tut nichts zur Sache und deine Versicherung bezahlt die Behandlung in jedem Fall.

Antwort
von Ostsee1982, 7

Was man "darf" ist eine Sache, ob das auch immer geschickt ist, eine ganz andere. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Arbeitgeber freudig in die Hände klatscht wenn sich der Arbeitnehmer im Krankenstand eine weitere Verletzung zuzieht und damit mal eben (wie zb. bei einer Bürokauffrau die dann nicht mehr tippen kann) weitere paar Wochen ausfällt. Es ist auch abhängig von der Erkrankung, was auf dem Krankenschein vermerkt ist (ob Bettruhe ja oder nein). Sicher ist Krankenstand kein Hausarrest und nehme an, dass die Versicherung auch zahlen wird, vermutlich auch rechtlich abgesichert bist aber wie schon gesagt beim Arbeitgeber wird das weniger gut ankommen.

Antwort
von NamenSindSchwer, 34

Deine Krankenversicherung zahlt sämtliche Behandlungskosten im Zusammenhang mit diesem Unfall.

Antwort
von maddie93, 45

Wenn der Arzt dir keine bett ruhe Verordnet hat darfst du raus.
Frische Luft tut gut
Und immer hin muss man ja auch mal einkaufen oder wie bei dir mit dem Hund raus.

Kommentar von rikks ,

Selbst wenn der Arzt Bettruhe verordnet, dann kann man auch mal einkaufen oder mit dem Hund raus. Der kann ja nicht in die Wohnung machen...

Es sollte dann halt kein Tagesausflug werden, sondern einfach nur das nötigste, damit man wieder ins Bett kommt.

Kommentar von maddie93 ,

Aber man sollte es vermeiden wenn es so sein sollte. Wenn man jetzt alleine wohnt okay aber wenn jemand mit wohnt dann kann die Person raus.

Antwort
von Interesierter, 34

Aus rechtlicher Sicht bist du hier auf relativ sicherem Terrain.

Deine Krankenversicherung wird die Kosten der Behandlung übernehmen und dein behandelnder Arzt wird dir auch eine entsprechende AU-Bescheinigung ausstellen.

Ich befürchte aber, dass dir dein Arbeitgeber unangenehme Fragen stellen wird. Fakt ist, dass du alles zu unterlassen hast, was eine zügige Genesung gefährdet. Eine Magen-Darm-Grippe ist unter Anderem geprägt durch Durchfall. Mit Durchfall sind aber ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund eigentlich nicht drin. Ich weiss nicht, wie die letzten Tage bei dir das Wetter war. Bei uns hier war es weitgehend trüb, kalt und grau. Eigentlich kein Wetter, welches die Genesung fördert.

Wie gesagt, rechtlich dürfte das alles noch im vertretbaren Bereich liegen. Es könnte trotzdem unangenehme Fragen geben.

Kommentar von kevin1905 ,

Ich befürchte aber, dass dir dein Arbeitgeber unangenehme Fragen stellen wird.

Der Arbeitgeber hat keinen Anspruch zu erfahren wie man sich den Finger gebrochen hat.

Stürzen könnte man schließlich auch zu Hause. Alles was dern ArbG zu interessieren hat, ist wie lange der Mitarbeiter ausfüllt und ob dies aufgrund der gleichen Diagnose wäre.

Kommentar von Interesierter ,

Ich sagte ja, rechtlich nicht zu beanstanden.

Aber den gesunden Menschenverstand sollten wir hier trotzdem nutzen, denn so wie man in den Wald reinschreit, schallt es zurück. Das ist einem vertrauensvollen Verhältnis zum Arbeitgeber nicht zuträglich.

Kommentar von Maximilian112 ,

Nicht mal die Diagnose geht den AG was an. Er erfährt also auch nichts von dem Finger und auch nichts von der Grippe.

Die KK informiert den AG wenn er seine Lohnfortzahlung einstellen kann und das wäre hier nach 6 Wochen. Der Finger löst keinen neuen Anspruch von 6 Wochen aus

Antwort
von kevin1905, 14

Krank heißt nicht bettlägerisch.

Wenn das Rausgehen mit dem Hund deine Genesung nicht gefährdet, besteht auch kein Grund zur Sorge.

Antwort
von Menuett, 17

Keine Sorge die Versicherung muß zahlen. In jedem Fall.

Den Alltag muß man ja auch trotz Krankheit erledigen.

Antwort
von Maximilian112, 24

Alles im grünen Bereich. Ausserdem warst du doch mit dem Hund auf dem Weg zur Apotheke.....

Gegen Spaziergang hat niemand was einzuwenden. Was ist mit denen die alleine sind und sich was zu Essen kaufen. Was muß das muß.

Antwort
von stefan1531, 9

"Bettlägerig krankgeschrieben" gibt es nicht.

Du hast eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Das bedeutet, daß Du nicht fähig bist, arbeiten zu gehen.

Es bedeutet nicht, daß Du zu Hause bleiben musst.

Antwort
von tabstabs, 38

Du darfst alles machen was deiner Heilung nicht schadet. Ein Sturz beim einkaufen oder auch beim Spaziergang ist etwas womit man nicht rechnen kann und somit bist du normal versichert.

Antwort
von Andreaslpz, 34

Krank geschrieben heisst nicht automatisch Bettruhe.

Kommentar von magnite ,

Richtig - man muss ja auch zwischendurch zur Apotheke, oder was zu Essen einkaufen.

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