Frage von chriswesker, 68

Krankenversicherung in Italien als Rentner?

Hallo liebe community,

ich habe eine Frage an die jenigen, die sich mit Rente und Erwerbsunfähigkeitsrente auskennen oder Erfahrungen haben.

Es handelt sich bei der Frage um meine Mutter, die ihren Lebensabend in Italien verbringen möchte und da tat sich die Frage der Krankenversicherung auf. Wie wird sie in Italien krankenversichert sein?

1. Ist sie über die deutsche KV versichert oder über Italien (INPS)?

2. Bekommt sie den vollen Leistungsanspruch bewilligt?

3. Wie ist das evtl. Verfahren bei einem Versicherungswechsel nach Italien?

Ich danke euch im Voraus, ihr lieben Füchse!!! ;=)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von latricolore, Community-Experte für Italien, Italienisch, Deutsch, Sprache & Schule, 33

Hier steht einiges:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/211836/publica...

Das ist zwar schon älter, aber bei weitergehenden Fragen kannst du dich ja bei der Rentenversicherung erkundigen.
Falls sie auch Arbeitszeiten in Italien hat, wäre dies die Anlaufstelle:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Schwaben/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_Ren...

Oder du informierst dich bei einem der Patronati:
Acli, Inas-Cisl, Inca-Cgil

Kommentar von latricolore ,

Ich bedanke mich für den Stern :-)

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 12

Innerhalb der EU werden die Rentenversicherungsansprüche gegenseitig anerkannt. Auch der Status der Krankenkassen ist angepasst. Wie das staatliche Gesundheitssystem in Italien aussieht, ist eine andere Frage.

Antwort
von Roquetas, 39

Die deutsche-Mitgliedschaft bei der Krankenkasse bleibt weiterhin bestehen. 

Eine zusätzliche Krankenversicherung im europäischen Ausland st nicht erforderlich. 

Voraussetzung ist allerdings, dass nur eine deutsche Rente bezogen wird und im Ausland keine eigenen Leistungsansprüche (z. B. aufgrund einer Beschäftigung) bestehen.

Antwort
von Wonnepoppen, 35

Vorschlag!

Erkundige dich bei der KV, oder RV?

Antwort
von wiki01, 35

Ich kann dir sagen, wie das in Frankreich, Österreich und Ungarn ist. Meine Frau ist Rentnerin, und geht ganz normal zu österreichischen Ärzten und Krankenhäuser. Ihre deutsche Versichertenkarte gilt auch hier, wie überall in der EU. Abgerechnet wird das in Österreich über die Bezirkskrankenkasse des Bezirks, in dem sie den Arzt braucht. Die Leistungen sind die gleichen wie in Deutschland.

In Ungarn ist es oft so, dass ein Arzt Vorkasse möchte. Darauf sind wir aber nie eingegangen, weil die internationalen Versicherungsdaten sich auf der Rückseite der Versichertenkarte befinden. Das ist den Ungarn oft zu umständlich. Ist mir aber egal.

In Frankreich ist es ähnlich, nur, dass dort ein Kassenpatient oftmals besser gestellt ist als in Deutschland. Dort werden Patienten, die eine Dauermedikamentation haben, regelmäßig von der Rezeptgebühr befreit.

Unter dem Strich: Du kannst mit deiner deutschen Karte immer und überall zum Arzt. Entweder sie rechnen direkt mit Deutschland ab, oder über den Umweg einer Bezirkskasse. Das kann dir aber wurscht sein.

Gerade aber für das Ausland empfiehlt es sich, eine Zusatzversicherung abzuschließen, die ein 2-Bett-Zimmer beinhaltet. Denn ich möchte nicht in Italien in einem 6-Bett-Zimmer (oder 8 in Ungarn) mit 5 anderen Italienern krank sein.

Als Rentnerin im Ausland muss sie alle paar Monate nachweisen, dass sie noch lebt. Dafür wird ihr von ihrer Rentenversicheung ein Fragebogen zugeschickt, der ausgefüllt und von einer offiziellen Stelle mit Stempeln versehen zurückgeschickt werden muss. Das nur am Rande.

Antwort
von eulig, 19

du schreibst Erwerbsunfähigkeitsrente...

hierbei muss man einige Details beachten.

genaueres findest du hier: http://www.auswandern-handbuch.de/erwerbsminderungsrente-im-ausland/

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