Krankenversicherung (AOK) will 4125€ von mir?

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4 Antworten


Wie soll ich jetzt am besten weiter vorgehen?

Wenn dies ein Beitragsbescheid ist, musst du innerhalb eines Monats nach Erhalt schriftlich und beweisbar Widerspruch einlegen, sonst wird dieser bestandskräftig und vollstreckbar.

Ferner stellst du rückwirkend einen Antrag auf Familienversicherung abgeleitet von deinem Vater, hilfsweise deiner Mutter, sofern diese Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung ist.

Familienversicherung hat Vorrang vor freiwilliger Mitgliedschaft, daher ist dem Antrag statt zu geben.

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Kommentar von Phil130
08.05.2016, 16:25

Danke,

Habe mich schriftlich beschwert, meine Situation erläutert und Widerspruch eingelegt. Ich bin jetzt wieder Familienversichert und die AOK musste ihre Geld Forderungen gegen mich fallen lassen.

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für die Familienversicherung ist das Einverständnis des Vaters nicht notwendig. es müssen lediglich die Voraussetzungen erfüllt sein, wie Alter, Einkommen fehlt usw.

falls du noch eine Mutter hast, die selbst versichert ist, dann kannst du da auch rückwirkend einen Antrag stellen.

weise die AOK darauf hin, dass du auch ohne deinen Vater die Familienversicherung beantragen darfst. lass dich nicht abspeisen.

normalerweise halte ich mich zurück mit Bemerkungen über die AOK; aber hier ist das mal wieder typisch für die AOK. die probieren es - irgendein "Dummer" wird schon zahlen.

beschwere dich, lege Widerspruch gegen die Forderung ein.

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sofort Einspruch einlegen und der Kasse mitteilen, dass Du seit dem Abbruch Deines Lehrverhältnisses bei der Versicherung Deines Vaters

familienversichert bist. Fordere  sie auf, Dir  eine Bestätigung + Versichertenkarte zu schicken.

Hast Du noch die alte Chipkarte ? Dann mache eine Kopie davon und lege sie dem Schreiben bei.

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Ja, können sie. Und nein, du kannst dich nicht für eine Familienversicherung entscheiden. Den Antrag muss dein Vater stellen, der das vermutlich nicht gemacht hat. So traurig es für dich ist, jetzt musst du mit den Konsequenzen leben.

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Kommentar von kevin1905
01.04.2016, 14:20

Anspruch auf Familienversicherung besteht grundsätzlich, wenn die Eltern gesetzlich versichert sind und der Fragesteller die sonstigen Voraussetzungen erfüllt

  • keine Versicherungspflicht nach § 5 SGB V
  • Unter 23 bzw 25 Jahre alt (§ 10, Abs. 2, Nr. 2 SGB V)
  • Kein Einkommen von mehr als 1/7 der Bezugsgröße p.M. bzw. 450,- € bei einem Minijob.

Der Vater hat hier nicht mitzureden oder gar zu entscheiden, von ihm leitet sich höchstens der Anspruch ab.

Familienversicherung ist vorrangig vor freiwilliger Versicherung.

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