Frage von Steuerzahler89, 60

Krankenkassenbeitrag bei gesetzlichen Krankenkassen bei Teilzeitstelle?

Hallo, ich bin und war schon immer über meine Mutter privat krankenversichert. Nun möchte ich aber neben dem Studium teilzeit arbeiten. Dafür muss ich mich jedoch selbst versichern, wenn ich in der Post Beamtenkrankenkasse (privat) bleiben möchte, zahle ich jedoch jeden Monat 205€ Versicherungsbeitrag. Wenn ich mich jetzt gesetzlich krankenversichern möchte, wie sind dann die Abgaben?

Würdet ihr mir auch dazu raten oder doch davon abraten?

Weil wenn ich z.b. 3x 6Stunden für 10€ die Stunde arbeite, dann komme ich auf 720€ pro Monat -205€ Krankenversiucherung = lohnt sich überhaupt nicht, dann kann ich gleich Aushilfe bleiben ....

Antwort
von NochWasFrei, 26

Es geht hier in erster Linie nicht darum was du machen willst, sondern was du machen kannst.

Wie alt bist du? Hast du dich bei Studienbeginn von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreien lassen (davon geh ich mal aus, sonst wärst du ja nicht privat versichert)? Wie genau sieht dein Arbeitsverhältnis aus? Heißt "Teilzeitstelle", dass es trotzdem eine unbefristete Anstellung ist? Wie hoch wird dein regelmäßiges Einkommen sein? Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du? Vielleicht wirst du ja versicherungspflichtig in der GKV. Dann zahlst du dort einen prozentualen Anteil von deinem Lohn.

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Antwort
von CharaKardia, 34

In den meisten Fällen lohnt es sich wirklich nicht, solange man Familienversichert bleiben kann. Ggf. musst du auch noch das Bafög und Kindergeld berücksichtigen. Für letzteres liegt die Einkommensgrenze bei knapp über 8.000€, das könnte bei dir eng werden.

Solang du studierst, kannst du in einen Studententarif rutschen. Das sind bei der DAK z.B. ca 70 statt 170€ monatlich.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 22

So lange du eine studentische Aushilfskraft bist, bleibt es bei deinem jetzigen Versicherungsverhältnis.

Arbeitest du auf der Basis einer Pflichtversicherung, zahlst du nicht nur Kranken- sondern auch Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Insgesamt ca 20 % des jeweiligen Bruttogehalts.

Antwort
von Barolo88, 39

tja, das Leben ist hart und teuer, aber wenn du in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln zahlst du nur knapp 65 Euro für die Krankenversicherung


Kommentar von Steuerzahler89 ,

Danke, wo kann ich das nachlesen? 

Kommentar von Barolo88 ,

bei jeder Krankenkasse  AOK , DAK  etc


Kommentar von Steuerzahler89 ,

Danke

Kommentar von NochWasFrei ,

Nur kann man nicht so ohne weiteres in die GKV, nur weils dort gerade billiger wäre...

Kommentar von Barolo88 ,

doch natürlich kann man das,  er war ja nicht selber privatversichert sondern in der Familienversicherung. 

Kommentar von NochWasFrei ,

Es gibt keine Familienversicherung in der PKV. Dass die Mutter Versicherungsnehmerin ist, spielt keine Rolle.

Kommentar von Barolo88 ,

Beamtenfamilie, natürlich sind die Kinder da auch privat versichert, das hindert die aber nicht in die GKV zu wechseln

Kommentar von NochWasFrei ,

Den Begriff "Familienversicherung" gibt es ausschließlich in der GKV. Ich kann mir denken was du meinst, aber hier sollte definitiv auf die Begrifflichkeiten geachtet werden.

Und wenn sich der Fragesteller zum Beginn des Studiums von der krankenversicherungspflicht befreit hat, kann er NICHT ohne weiteres in die GKV.

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