Ich lese gerade, dass die Krankenkassen im ersten HJ ein plus 300 MIO erweirtschaftet haben. Eine Betragssekung ist aber nicht vorgesehen. Da das Geld doch mehr oder weniger von den Mitgliedern bzw. Arbeitgebern erbracht wurde, müßte es doch in Form von Betragssenkungen zurückfliessen. Wie denkt ihr darüber?

Da die Kassen in den vergangenen Jahren in die Miesen geraten waren, weil die Beiträge nicht reichten, sollen die "Gewinne" jetzt genutzt werden, um die Schulden abzubauen.
Scheint mir ein sinnvolles Vorgehen zu sein.
momentan sind wohl angeblich überschüsse zu verzeichnen.
diese werden als rücklagen behalten, kann ja schon morgen wieder anders sein.
man kann doch nicht alle paar monate die kassenbeiträge verändern.
das macht jedes mal einen aufwand, mit kosten verbunden, in der wirtschaft ,in den firmen und den kassen.

Naja, wenn ich persönlich Schulden hatte und jetzt wieder Gewinn mache, würde ich auch erstmal meine Schulden begleichen. Da ist den Krankenkassen doch wohl auch eher das Hemd näher als die Jacke. Und Schulden haben auch noch Nebenkosten (Zinsen, Tilgung); da würde ich bei der Begleichung gleich "doppelt" sparen.

Und die Vorstandsgehälter müssen auch ab und zu mal erhöht werden, da ist der Gewinn schnell verteilt! Gelle?
was sind denn 300 Millionen? Bei 82 Millionen Menschen in Deutschland sind das pro Person 3,75 € (wenn man mal die Anzahl der privat versicherten vernachlässigt)! Aufgeteilt auf 12 Monate ergibt das 31 Cent pro Monat im Schnitt. Willst du daß die Beiträge um 30 Cent gesenkt werden?

Auf das Gejammere, dass das Geld wieder vorn und hinten nicht reicht, kannst Du warten. Und wenn schon Geld übrig ist, dann sollte man die Leistung verbessern. Es kann nicht sein, dass ein Privatpatient von heute auf Morgen einen Arzttermin bekommt, und ein Kassenpatient ewig warten muß, das ist aber ein eigenes Thema, hat aber mit Geld zu tun.
Recht so! Denen sollte generell verboten werden, Schulden zu machen. Meine Kk. hat mich nie gefragt, ob ich ihr das erlaube ...