Krankenkasse wechseln: Muss ich nochmal eine ärztliche Untersuchung machen?

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10 Antworten

Gesetzliche Krankenkassen haben alle den gleichen Beitragssatz, welche ist denn günstiger ? Oder meinst Du , dass die Leistungen bei der anderen besser sind. Das kann natürlich sein.

So ein Krankenkassenwechsel geht ohne Komplikationen und ohne ärztliche Untersuchung über die Bühne...

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Kommentar von ShatteredSoul
27.08.2016, 20:20

Sowohl als auch. Ich kann bei mehreren Krankenkassen fast 200 Euro im Jahr sparen und bekomme bessere Leistungen. Habe gerade auf www.check24.de verglichen und was z.B. die iKK oder die Salus BKK anbieten ist wirklich top!

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Kommentar von PC295
27.08.2016, 20:23

Zwar haben die KK einen einheitlichen Beitragssatz, jedoch seit 2015 einen individuellen Zusatzbeitrag, welcher allein vom Arbeitnehmer zu tragen ist.
Die AOK steht da ganz gut da. Wechseln lohnt sich.

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Wenn du von einer GKV zur Anderen wechselst brauchen Sie das nicht.

Aber:

Erst nach 18 Monaten Mitgliedschaft können Sie im Regelfall die Krankenversicherung wechseln. Anders sieht es aus, wenn Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag einführt. Dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Durch die Teilnahme an Wahltarifen kann diese Bindungsfrist bis zu drei Jahre betragen, bevor die Krankenkasse gewechselt werden kann.

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann mit einer Frist von zwei Monaten gekündigt werden. Das heißt: Die Kündigung ist immer zum Ende des übernächsten Monats möglich - genauer gesagt: Zum letzten Tag des übernächsten Monats. Um Ihnen die Rechnerei zu ersparen, können Sie auf unsere Tabelle "Kündigungsfrist Krankenkasse" zurückgreifen. Die Frist verkürzt sich auch bei einer Sonderkündigung nicht.

Um die Mitgliedschaft bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse kündigen zu können, bieten wir Ihnen vorbereitete Kündigungssschreiben für gesetzliche Krankenkassen. Ihre bisherige Krankenkasse ist verpflichtet, die Kündigung innerhalb von zwei Wochen zu bestätigen.

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Nein, beim Wechsel einer KK wird keine ärztliche Untersuchung vorgenommen, und Du musst auch keine Gesundheitsfragen beantworten.

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Du wechselst zu einer anderen Gesetzlichen Krankenkasse? Man wird weder eine Untersuchung verlangen noch Fragen nach deinem Gesundheitszustand stellen.

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Hallo ShatteredSoul,

es ist richtig, dass du einen Wechsel zu einer anderen Krankenkasse ohne ärztliche Untersuchung oder Überprüfung deines Gesundheitszustandes durchführen kannst.

Die Gesetzlichen Krankenkassen haben zwar alle denselben Beitragssatz, allerdings unterschiedliche Zusatzbeiträge.

Hier eine kurze Erklärung:

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt für Angestellte derzeit insgesamt 14,6 % von Bruttoarbeitsentgelt. Dieser wird zu gleichen Teilen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt (also jeweils 7,3 %). 

Hinzu kommt ein kassenindividueller Zusatzbeitrag, der vom Arbeitnehmer allein getragen wird. Im Durchschnitt liegt er bei 1,1 %. Um den genauen Betrag zu erfahren, informierst du dich am besten bei den Krankenkassen für die du dich interessierst.

Teilweise gibt es noch sogenannte "Satzungsleistungen" in den Gesetzlichen Krankenkassen. Das sind freiwillige Zusatzleistungen, die manche Krankenkassen neben den festgeschriebenen gesetzlichen Leistungen anbieten. Am Besten ist, dass du dich auch hierzu informierst.

Vielen Grüße

Katharina vom Barmenia-Team

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Weder noch.

Du kannst mit normaler 2-Monatsfrist die Kasse wechseln, wenn du seit mind. 18 Monaten bei der aktuellen Kasse versichert bist (§ 175 SGB V).

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... wieso nochmal und wozu?

So eine Orgie sehen doch die Spielregeln gar nicht vor, oder übersehe ich etwas?

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Wenn du das Procedere und die Kündigungsfrist einhältst, ist das ohne weiteres möglich.

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Nein musst du nicht.

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"Mit 20 schon immer"? ....wielange ist immer? Lese die Kündigungsbedingungen....aber was ist wo günstiger?

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Kommentar von ShatteredSoul
27.08.2016, 20:16

Bin Mitte 20 und war schon als Kind bei der AOK versichert. Bei anderen Krankenkassen kann ich über 200 Euro im Jahr sparen.

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