Frage von woyska, 25

Krankenkasse vor Gericht gehen?

Sehr geehrte User, ich (M22) hoffe ein paar Leute nehmen sich die Zeit für mich. Ich bin seit 2008 dabei meine gynokomastie Grad 2 weg machen zu lassen. Mein Endikronologe sagt , es liegt nicht an den Hormonen und befürwortet es. Mein Hausarzt hält es für nötig.Eine Mammographie habe ich auch hinter mir (Nur Fettzellen). Einen plastischen Chirurgen gefunden , der es operieren würde und befürwortet. Nach dem ich 3 Jahre Fitness Studio hinter mir habe und es nichts brachte(Muskelaufbau), habe ich mich 10 KG runter gemagert. Auch kein erfolg 😢.Nun kam mein letzter Schritt. Ein Psychologen aufgesucht der mir ein Gutachten gab : " Operation für notwendig und indenziert". Meine Gesetzliche Krankenkasse hat nach 2 Widersprüchen nun einen Brief zu geschickt mit dem MDK. Ich zitiere : " hat das BSG entschieden , dass psychische Belastungen keinen operativen Eingriff rechtfertigen". Ein Anwalt berät mich nur , wenn diese auch Ihr Geld kriegen. Ich habe nun 1 Monat Zeit beim Gericht eine Klage ein zu reichen. Gibt es eventuell Leute , die in etwa wissen ob das Sinn macht ?! Ob ich gewinne oder ob die Krankenkasse recht hat? Da ich noch in der Ausbildung bin habe ich kein Geld um es sinnlos raus zu schmeißen für Anwälte. Danke für eure Zeit.

Antwort
von adk710, 20

Zunächst einmal kannst du die Klage beim Sozialgericht selbst erheben, dafür brauchst du keinen Anwalt. Was in der Klage drinstehen muss, steht in der Rechtsbehelfsbelehrung des Widerspruchsbescheids. Das Klageverfahren vor dem Sozialgericht ist kostenfrei, du musst im Fall des Verlierens nur die Auslagen der Krankenkasse zahlen, falls welche anfallen. Das Sozialgericht muss den Sachverhalt von Amts wegen ermitteln, deshalb musst du auch keine bis ins Letzte ausformulierte Klageschrift einreichen.

Falls du dich dennoch unsicher fühlst und gerne eine Beratung hättest: Viele Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern Rechtsberatung nicht nur im Arbeits-, sondern auch im Sozialrecht an. Oder du trittst dem VdK bei, das kostet etwa 70 Euro im Jahr und du kannst dein Anliegen meist persönlich in deiner Nähe besprechen.

Antwort
von Schneefall222, 25

Dann geh mal zum Amtsgericht erkläre den die Situation. Das du wenig Geld hast wegen Ausbildung. Und lass dich beraten, ob Anspruch drauf hast.

Bei Geringverdienern oder Grundsicherung kann man sich dann einen Beratungsschein holen. Und hättest dann eine Zuzahlung von 15 Euro beim Anwalt.

Das ist meine spontan Idee.

Viel Glück.

Kommentar von woyska ,

Ich verdiene genug. Für (Wohnung und Auto und Nahrung )leider nicht genug für einen Anwalt 😥 oder es vom Amt zu bekommen. 

Kommentar von Schneefall222 ,

War nur ein Gedanke.

Kommentar von woyska ,

Ist auch eine gute Idee gewesen.leider schon in Betracht bezogen. Ich würde es mir ja leihen , wäre kein Problem , nur ohne Aussichten auf Erfolg , möchte ich mich nicht verschulden. Trotzdem danke 👍

Kommentar von Schneefall222 ,

Kann ich Ich verstehen. Trotzdem viel Erfolg.

Antwort
von TiWi1234, 23

10kg kann nicht stimmen da wärst du tot

Kommentar von woyska ,

Ich denke mit einer Größe von 1,72 cm von 78 KG auf 68 KG zu kommen ist nicht tödlich. Aber vielen Dank für dein Beitrag 😃

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