Frage von undercuunt, 106

Krankenkasse verlangt rückwirkend knapp 2000€?

Hallo, ich bräuchte dringend Hilfe! Ich hatte von 2014 bis Ende 2015 einen Nebenjob bei dem ich 450€ verdient habe und somit in der Familienversicherung war, zwei Monate (Juli + August) habe ich dann allerdings mehr als 450€ verdient und jetzt will meine Krankenversicherung 1700€ von mir zurück verlangt haben weil diese behauptet ich war in den restlichen 10 Monaten nicht versichert. Mir kommt das alles irgendwie komisch vor. Außerdem schrieb sie irgendwas rein von wegen dem Unterhalt den meine Mutter von meinem Vater bekommen sollte, dabei ist mein Vater längst verstorben, wohnte nie in DE und hat mich nie "anerkannt", also war das totaler Schwachsinn! Meine Mama erzählte mir, die KK will das Geld jetzt weil sie auch meinte unser Einkommen hätte sich ja vermehrt, dabei war das ja mein Geld dass ich von einem minijob habe...

was soll ich jetzt am besten tun? Ich habe einfach im Gefühl dass diese 1700€ die ich zurück zahlen soll einfach zu hoch sind ? Schließlich war ich ja vor Juli Familienversicherung ?!

Antwort
von DieKatzeMitHut, 62

Du bist nicht automatisch in der Familienversicherung, nur weil du lediglich auf 450 Euro-Basis arbeitest.

Wie alt bist du denn? Warst du zu der Zeit Schüler oder Azubi? Warst du beim Arbeitsamt gemeldet und hast Leistungen bezogen?

Du solltest dich mal direkt mit der Krankenkasse in Verbindung setzen und nachfragen.

Kommentar von undercuunt ,

Ah sorry, ich war/bin Schülerin und bin 20 Jahre alt, damals war ich aber 19 Jahre alt 

Kommentar von DieKatzeMitHut ,

Dann bitte deine Schule um eine Schulbescheinigung für diesen Zeitraum und lege deine Lohnabrechnungen bei - so kannst du bei der Krankenkasse nachweisen, dass du familienversichert warst.

Antwort
von basiswissen, 46

Zunächst einmal kann Dir hier so keiner wirklich helfen weil wir weder deinen jeweils aktuellen Status noch genau die Anmeldung bei deinem 450,00 Job kennen. Verdienst Du mehr als den Betrag musst Du auf das Mehreinkommen Beiträge zahlen. Das ist nunmal so.

Ich kann Dir nur raten mal nett und freundlich den Sachbearbeiter anzurufen und versuchen das Problem zu lösen.

Kommentar von undercuunt ,

Ja das verstehe ich ja auch, ab 450€ muss ich neunmal steuern zahlen, was ich auch getan habe!!! Und das verstehe ich nicht, warum ich für die Monate davor jetzt zahlen muss wo ich doch eindeutig weniger als 450€ verdient hatte!

Kommentar von basiswissen ,

Ggf ist in dem Schreiben nur der Zeitraum genannt und die Kasse fordert nur für bestimmte Monate wo der Verdienst deutlich höher lag? Oder man hat vergessen Dich anzumelden und Du wirst als Freiberuflicher eingestuft? Oder es ist ein Irrtum/Mißverständnis? Das kannst Du nur mit der Kasse klären...

Antwort
von eulig, 45

bist du Student?

wie alt?

welche Angaben hat deine Mutter gegenüber der Krankenkasse bei der jährlichen Prüfung der Familienversicherung gemacht in Bezug auf dein Einkommen?

der überwiegende Unterhalt, den die Kasse ebenso zu prüfen hat, bezieht sich nicht unbedingt auf deinen leiblichen Vater. das kann auch der Stiefvater sein, der hauptsächlich dafür Sorge trägt, dass dein Lebensunterhalt (also Lebensmittel, Dach überm Kopf usw.) gesichert ist.

wie ist die Mutter versichert? selbst oder familienversichert über den Ehemann?

Kommentar von undercuunt ,

Wir sind alle über meinen stiefpapa versichert, und in dem Brief stand eindeutig "leiblicher Vater". Ich bin 20 und Schülerin! 

Kommentar von eulig ,

von was bestreitest du deinen Lebensunterhalt denn? von deinem Stiefvater, oder hast du noch andere Einnahmen? wohnst du noch zu Hause?

Antwort
von AlexChristo, 17

Was hältst du davon einfach mal mit der Krankenkasse bzw. den Sachbearbeitern zu reden und das ganze zu klären.

Antwort
von Fluffinator1, 70

Sind auch nur Menschen, die machen auch Fehler. Ruf erstmal bei deinem Sachberater dort an und frag ihn was da los ist. Die können nicht ein Jahr später ankommen und plötzlich 1700 Ocken verlangen. 

Lass dir detailliert erklären woher das kommen soll und erkläre dass du über die Familienversicherung drin warst. Außerdem 170 Euro im Monat ist eigentlich viel zu viel, da müsstest du ja mindestens 25-30 Stunden pro Monat gearbeitet haben.

Kommentar von undercuunt ,

Ich habe auch im Schnitt 30 Stunden pro Monat gearbeitet, halt mit einem Stundenlohn von 7€ (und irgendwann halt 8,50€) es war ja wie gesagt nur ein Nebenjob/minijob 

Kommentar von basiswissen ,

Doch können sie....

Kommentar von DieKatzeMitHut ,

170 Euro ist schon die geringste Beitragshöhe sobald man sich selbst versichern muss.

Und natürlich kann man Beiträge auch rückwirkend verlangen - wenn sie denn wirklich rechtens sind.

Kommentar von Fluffinator1 ,

Die geringste Beitragshöhe für Selbstversicherungen ist zumindest bei meiner Kasse 79 Euro. Soviel zu 1.

Zu 2.: Die Kassen schicken automatisch ihre Forderungen raus, wenn da 10 Monate lang garnichts kommt, und dann plötzlich ne 1700 Euro Rechnung, dann schreit das danach, dass irgendwer dort Mist gebaut hat.

Kommentar von DieKatzeMitHut ,

Das ist dann aber irgendein Studentenbeitrag oder sonstiges - im Normalfall kann man nicht weniger bezahlen.

Und wieso sollte die Kasse automatisch ihre Forderungen rausschicken? Man ist dann im Zweifelsfall eben nicht versichert und muss sich rückwirkend versichern - da muss man schon selbst tätig werden.

Kommentar von Fluffinator1 ,

Du willst mir also erzählen, dass es im Versicherungsbusiness gängige Praxis ist, Forderungen nach einem Jahr einzutreiben?

Uiuiui...

Kommentar von DieKatzeMitHut ,

Zwischen "gängige Praxis" und "zumindest rechtens" gibt es aber schon noch einen kleinen Unterschied.

Antwort
von tryanswer, 61

Dann solltest du dich zunächst einmal mit der Kasse direkt in Verbindung setzen.

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