hallo
seit fast drei monaten bin ich nun krankgeschrieben. ich war bis zum 3.12 in einer tagesklinik für rheuma, am 11.12 schrieb die KK den bescheid, dass sie meine akten dem medizinischen dienst vorgelegt haben und der sagt, das ich ab dem 1.1.09 wieder arbeitsfähig bin... wie kann ich mich dagegen wehren?? an wen muss ich mich jetzt wenden? der hausarzt sagt da kann er nichts machen. aber sieht zugleich auch, das arbeiten im moment nicht geht...

Dann such Dir mal schleunigst einen anderen Hausarzt. Leg gegen den Bescheid Widerspruch ein und lass Dich sofort erneut krankschreiben. Wenn Du nicht arbeitsfähig bist, dann bist Du nicht arbeitsfähig.
Eine Entscheidung nach Aktenlage ist nicht in Ordnung.

Einspruch einlegen. Erneute Überprüfung der Unterlagen fordern. Hilft das alles nicht, wende Dich an den VdK. Die helfen Dir weiter.

versuch zu arbeiten und wenn es nicht geht wirst du eben wieder Krank geschrieben aber du musst es erst einmal versuchen
wer übernimmt die verantworutng wenn auf arbeit etwas passiert? ich muss öfter patienten tragen, wenn ich aber noch nicht mal mehr einen löffel halten kann, vor schmerz....
schildi am 16. Dezember 2008 09:07 wenn du solche Schmerzen hast, verstehe ich deinen Arzt aber nicht

Die Sache mit dem ablehnenden Bescheid durch den MDK nach Aktenlage (also ohne den Patienten je gesehen zu haben) kenne ich. Lege sofort schriftlichen Wiederspruch bei der Kasse ein. Dann wird in der Regel ein Termin zur Untersuchung beim MDK durch die Kasse gemacht. Sollte auch hier ein ablehnender Bescheid bei rumkommen, lege erneut Wiederspruch ein. Berufe Dich evtl. auf die Voreingenommenheit oder was dann auch immer beim MDK war. Notfalls geht die Ablehnung bis vors Sozialgericht.
Der 1.MDK-Gutachter war genau das, was man an Negativ-Beispielen so hört. Absolut überheblich und schon voreingenommen. Er war mir auf Anhieb Unsympytisch und verdrehte Tatsachen sowohl im Gespräch wie später im Bericht. Der 2. Gutachter war dann ein richtiger Mensch. Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt, in dem jede Seite ihre Sicht der Dinge darlegte. Er konnte meinen Standpunkt nachvollziehen und auch seinen Standpunkt erklären. Das war so absolout OK.
Also, lass Dir nichts einreden.
Wechsele Notfalls den Hausarzt, denn er muss auf jeden Fall auch eine Ärztliche Stellungnahme angeben.Denn seine Aussage"da kann er nichts machen" ist schlichtweg falsch und gelogen, ==> Bequemlichkeit!
Evtl. kannst Du Dich auch noch an den Arzt der Reha-Einrichtung wenden und von ihm was geschrieben bekommen.
Viel Erfolg LG M

Wenn die das einfach ohne Untersuchung, nach Aktenlage entschieden haben, muß denen doch irgendein Dich behandelner Arzt, irgendwas gesteckt haben !?
ja klar und nach diesen unterlagen haben sie ja den negativ entscheid gefällt

eventuell klagen, wenn dir dein hausarzt bestätigen kann, dass du arbeitsunfähig bist würde ich es versuchen....

Geh am Besten zum VdK - die können dir zumindest raten, was du tun kannst!
http://www.vdk.de/perl/cms.cgi?ID=de1

wie alt bist du? wenn du reuhma hast etc... kannst vielleicht auffrührente gehen. warst du schon bei einem facharzt??
25, ich will ja wieder arbeiten, aber es geht nicht... ja ich war bereits in einer klinik
Bei welcher Krankenkasse bist du, wenn man mal fragen darf?
aok

Widerspruch einlegen
sollte auf dem Bescheid der KK auch drauf stehen
notfalls direkt zur KK hinfahren