mcgegner am 29.06.2008 um 13:36 Uhr
Mein Vater (77) bekam am 19. Juni eine neue Herzklappe. Der Verlauf der OP war scheinbar normal, sodas er nach nur 1 Tag schon aus der Intensivstation wieder verlegt wurde. Sein Entlassungstag war dann der 26. Juni (nur 1 Woche) und das obwohl er in der vorigen Nacht aus dem ungesicherten Bett gefallen war (Blutergüsse am Kopf). Jetzt ist er auf Reha und es geht ihm immer schlechter, die Wunde blutet - er bekommt fast nicht Luft. Ich habe Angst das bei dem Sturz was schlimmeres passiert ist. Ist es normal nach nur 1 Woche bei einer so aufwendigen Operation schon entlassen zu werden? Hat jemand Erfahrung mit dieser Operation oder mach ich mit zu früh Sorgen?

das spart Geld bei den Kassen. Ich verlege pro Woche etwa 2 - 3 Frischoperierte notfallmäßig in Klinken mit Schwerpunkt und Akutbehandlung zurück... Da interessiert das Menschenleben nicht mehr... ES IST EINFACH SO ! So tief sind wir bereits... Merkwürdig nur... Es tut keiner was... Da nützt auch kein Zureden an die Angehärigen... ich hörte letzte Woche vom Milliardenneubau einer fusionierten Krankenkasse... herzlich Willkommen in der BRD !

leider Gottes geht es im Gesundheitswesen, wie überall im Lande, du bist kein Mensch, du Bist nicht Herr oder Frau....
du bist einfach nur eine KOSTENSTELLE, eine Nummer und Kosten müssen ja permanent bis zum geht nicht mehr gesent werden
nur die, die sich das ausdenken..die verursachen die meisten Kosten...
wie lautet das Motto:
Spare mit jedem Cent, koste es, was es wolle

Tja da kann ich mir M.P. nur anschließen, vor einem Jahr wäre er noch zwei Wochen im KH geblieben.
Pestopappa am 29. Juni 2008 13:51 Diese finanzkürzenden Maßnahmen derer dieser Vorgang unterliegt... ich glaube den hamma schon so.... sach ich mal 4 - 5 Jahre... Was da geht.... unglaublich !
sunnytime07 am 29. Juni 2008 13:55 Ich war vor 3 Jahren länger im KH, da empfand ich es noch als "Menschenwürdig" als Kassenpatient. Dieses Jahr mußte ich wieder mal hin, böse sag ich nur. Da kam schon die " Stimme aus der Wand", weil die Schwestern noch nicht einmal mehr ins Zimmer kommen. Und weil ich schön Terror gemacht habe, hörte ich nur noch auf dem Flur, " Die denkt wohl Privatpatient zu sein!" Klar kann das Pflegepersonal auch nichts dafür...doch wo soll das hinführen?
sunnytime07 am 29. Juni 2008 13:51 mir bitte zu mich...so sorry :o)
So denke ich eigentlich auch. Die OP Klinik hat ihr Geld verdient durch die Operation und die Nachversorgung. Von den ganzen Anschlüssen befreit ist der Patient bei bloßer Versorgung mit Tabletten und Krankenhauskost nur ein Platzhalter eines Krankenbettes - also raus bei Bettenmangel - neuer OP Patient, neue fließende Gelder. Ich dachte halt, weils mein Daddy ist, ist`s irgendwie anders.... blöd eigentlich!
Wir hätten keinen Bettenmangel... Ich kenne 2 etwa gleich große Kliniken im Kreis, die privatisiert wurden. Das eine ist nen Schweineladen... Sorry... ist aber so... die melden ewig ab und sind unfreundlich und stur... ist hat so. Und die andere Klinik ... Was die alles bewerkstelligen, um die Patienten zu bekommen...NUR nett... NIE miese Laune... Das totale Gegenteil... Wenn man will... dann geht einiges... Und den patienten vorbereitet... über das WARUM... der spielt auch mit... Hinterher ist er oft dankbar.