Frage von westphal65, 70

Krankengeldberechnung nach Unterbrechung des Versicherungschutzes?

Wurde im Mai 2015 wegen Psychologischer Probleme Krankgeschrieben , 1 Woche später hat mein Arbeitgeber Insolvenz angemeldet . Es stellte sich heraus das vom Arbeitgeber keine Abgaben entrichtet wurden . Die AOK musste mir nun auch noch die 6 Wochen die normalerweise der Arbeitgeber zahlen müsste übernehmen. Im August kam es leider dazu das ich einen Arzt Termin aus Gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte , dies veranlasste die AOK dazu das Versicherungsverhältnis sofort zu Kündigen. Bei einer Klage über das Sozialgericht wurde natürlich für die AOK entschieden. Nun musste ich mich Arbeitslos melden ,da Die Krankschreibung von seiten meines Arztes nicht unterbrochen wurde musste die AOK aber nach 6 Wochen wieder die Zahlung übernehmen.Mein Krankengeld wurde nun aber wie das Arbeitslosengeld berechnet. Meine Frage nun : muss nicht auch die Höhe des Krankengeldes was ich vor der Kündigung des Versicherungschutzes erhalten habe mit berücksichtigt werden ? Es liegen 25 Euro unterschied pro Tag zwischen der ersten Zahlung und der jetzigen vor.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FordPrefect, 32

Im August kam es leider dazu das ich einen Arzt Termin aus
Gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte , dies veranlasste die
AOK dazu das Versicherungsverhältnis sofort zu Kündigen. Bei einer Klage
über das Sozialgericht wurde natürlich für die AOK entschieden.

Das SG kann hier auch gar nicht anders entscheiden, sofern der Versiherte seiner Bringschuld nicht nachgekommen ist. Da das Versicherungsverhältnis aus der abhängigen Beschäftigung beitragsfrei nur aufgrund des KG-Bezuges weitergelaufen ist, bedeutet eine Unterbrechung des KG-Bezuges auch die automatische und unwiderrufliche Beendigung desselben.

.Mein Krankengeld wurde nun aber wie das Arbeitslosengeld berechnet.
Meine Frage nun : muss nicht auch die Höhe des Krankengeldes was ich vor
der Kündigung des Versicherungschutzes erhalten habe mit berücksichtigt
werden ?

Nein. Es zählen die Einkünfte in der Höhe, wie sie aktuell bei Eintritt des KG-Bezuges vorlagen.

Antwort
von teutonix1, 34

Ich denke, das ist ein Fall für einen Fachanwalt.

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