Frage von likeanangel83 26.11.2010

Krank nach Kündigung

  • Antwort von DerCAM 26.11.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn er waehrend des Urlaubs arbeitsunfaehig wurde, sind die dadurch ausgefallenen Urlaubstage abzugelten. Wurde er hingegen in dem Zeitraum arbeitsunfaehig, in dem er Ueberstunden "abgefeiert" hat oder "nur" freigestellt war, gingen ja auch keine Urlaubstage verlorren, die abzugelten waeren.

    Krank im "Ueberstundenfrei" fuehrt nicht zu irgendwelchen Abgeltungsanspruechen.

  • Antwort von bitmap 26.11.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kommt drauf an, was er gerade in Anspruch genommen hat.

    Wenn er während des Urlaubs erkrankt, dann gilt http://www.buzer.de/gesetz/3512/a49775.htm und wenn der Urlaub dann nicht mehr während des Arbeitsverhältnisses gewährt werden kann, ist er abzugelten.

    Bei Überstunden ist das nicht so. Denn Entgeltfortzahlung greift nur, wenn man gearbeitet hätte, was ja beim (geplanten) Abbummeln von Überstunden nicht der Fall ist.

  • Antwort von coppa 26.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn er ihm den Resturlaub/Überstunden ohnehin gezahlt häte, dann auch, wenn er währenddessen krank wurde

  • Antwort von honoria 26.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn es Urlaub und Überstunden waren, muss der AG die bezahlen. Wurde er bezahlt freigestellt dann nicht.

    Viel Glück bei der suche nach nem neuem Job!

  • Antwort von anjanni 26.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ja, da muß der Arbeitgeber auszahlen... In diesem Fall dann Überstunden und Urlaub abgelten.

    Wenn er nicht freiwillig will: Anwalt einschalten.

  • Antwort von Sommerkatze 26.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es kommt auf die Kündigungsfrist an. Das Arbeitsverhältnis endet, egal ob krank oder nicht.

  • Antwort von Bagus88 11.03.2013

    Die Überstunden denke ich nicht, aber den Urlaub bekommt er nach oder bezahlt.

  • Antwort von PapaPapillon 26.11.2010

    Da gibt es nichts mehr auszuzahlen! Stell dir den umgekehrten Fall vor: Dein Freund wird nicht krank, sondern findet umgehend eine neue Stelle, die er sofort antreten kann. In diesem Fall kann der Ex-Arbeitgeber auch keine Lohnrückzahlung verlangen. Die bisherige Anstellung ist abgeschlossen.

  • Antwort von DerHans 26.11.2010

    Das Entgeltfortzahlungsgesetz im Krankheitsfall gilt natürlich auch im gekündigten Zustand. Wenn er sonst im Urlaub krank wird, wird ihm der Urlaub ja auch gut geschrieben. Der Arbeitgeber müsste schon dem Arzt unterstellen (und beweisen) dass dieser eine Gefälligketsattest ausgestellt hat.

  • Antwort von likeanangel83 26.11.2010

    So ganz verstehe ich das noch nicht. Dann könnte der Chef ja sagen, nöö ich zahl nicht, weil das war überstundenfrei?! In seinem Vertrag steht ja auch, dass Überstunden die nicht abgefeiert werden können, ausbezahlt werden müssen. Deshalb hab ich gedacht das er die ausbezahlen muss?

  • Antwort von frostfeuer85 26.11.2010

    Ihr habt sicher ein "Recht" auf das Geld, aber mal ehrlich, habt ihr es wirklich nötig, dem (vermutlich verhassten) Ex-Arbeitgeber nachträglich Geld aus der Tasche zu ziehen?

    Mir wäre das zu kindisch. Auf solche Racheaktionen zu verzichten zeugt erst von wahrer Größe und bringt aus meiner Erfahrung mehr Seelenfrieden, als wenn man noch um den letzten Cent feilscht.

  • Antwort von jospe 26.11.2010

    ja - der arbeitgeber muß dann den resturlaub auszahlen

  • Antwort von Mietnormade 26.11.2010

    Zunächst mal Respekt das er nicht schon am Folgetag krank geworden ist. Und natürlich muss der Arbeitgeber die Urlaubstage und die Überstunden ausbezahlen. Dein Mann hätte auch weiter zur Arbeit gehen können weil er ja einen Arbeitsvertrag hat und der Arbeitgeber dann in Annahmeverzug gekommen wäre. Das er keine Arbeit für Deinen Mann hat ist ja nicht das Problem Deines Mannes. Ich würde direkt eine Kündigungsschutzklage einreichen und erstmal schauen was die Abfindung sagt. Üblich ist 1 Monatsgehalt pro Arbeitsjahr.

  • Antwort von jeanny1986 26.11.2010

    also...schwierige sache, aber wir sind uns sehr sicher, dass der arbeitgeber diese zeit der krankheit zahlen muss... ob er das macht, ist eine andere sache.wenn dein lebensgefährte pech hat, muss er sein lohn, der ihm zu steht einklagen. wünsch euch viel glück! gruß

  • Antwort von Phoenix29 26.11.2010

    Solange er bei der Firma als Arbeitnehmer angemeldet war muss der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung übernehmen.

  • Antwort von chaot87 26.11.2010

    klaro! am besten nen fachanwalt für arbeitsrecht fragen

  • Antwort von michi89 26.11.2010

    wenn die 2,5 wochen noch in die angerechnete arbeitszeit gefallen sind (vor dem tag des rechtswirksamkeit der kündigung) müssen sie auch mit vergütet werden

  • Antwort von schildi 26.11.2010

    glaube schon

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