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Krampfanfälle und Fieberkrämpfe, was tun?

gefragt von schalkineschalkine am 03.03.2007 um 21:01 Uhr

Meine vierjährige Tochter hat vor eineinhalb Jahren damit angefangen. Seit Spätsommer letzten Jahres war bis letzte Woche nichts mehr. Sie ist in zwei Kinderkliniken auf den Kopf gestellt worden. Kein Befund hat ein Ergebnis gebracht. Bin ein wenig ratlos.

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Betty
beantwortet von Betty am 3. März 2007 23:28
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Hilfreichste Antwort

Das Zitat aus Wikipedia: <Die Diagnose eines Fieberkrampfes kann in der Regel durch eine sorgfältige Erhebung der Anamnese und körperlichen Untersuchung gestellt werden. Die Abgrenzung gegenüber anfallsartigen Ereignissen anderer Ursache wie beispielsweise einer kreislaufbedingten Ohnmacht, einer Reflexsynkope oder einfach nur einem Schüttelfrost kann dabei schwierig sein. Entzündliche Erkrankungen des Gehirns oder der Hirnhäute (Enzephalitis, Meningitis) müssen differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden. Beim geringsten Verdacht ist hierzu eine Untersuchung des mittels einer Lumbalpunktion gewonnenen Hirnwassers nötig. Allerdings berechtigt ein Fieberkrampf bei Fehlen sonstiger Zeichen einer Meningitis auch nicht automatisch zu einer solchen Untersuchung. Bildgebende Verfahren wie Computertomografie und Magnetresonanztomografie kommen insbesondere bei klinischen Anzeichen einer Enzephalitis oder zum Ausschluss von Abszessen, Fehlbildungen und Hirntumoren zum Einsatz. Auch andere Ursachen für das Auftreten eines Krampfanfalls (Unterzuckerung, Entgleisungen im Mineralstoffhaushalt) im Rahmen einer fieberhaften Erkrankung oder Vergiftungen müssen ausgeschlossen und die Fieberursache bestimmt werden. Eine umfassende Erhebung des neurologischen Status soll zugrundeliegende Auffälligkeiten des Nervensystems aufdecken. Das Elektroenzephalogramm (EEG) ist bei einem ersten umkomplizierten Fieberkrampf entbehrlich. [1] Nach wiederholten komplizierten Fieberkrämpfen kann es Hinweise auf das Vorliegen einer Epilepsieform des Gehirns liefern.>

Wenn kein Befund auf irgendeine von obengenannten Krankheiten hinweisst, seien sich doch froh! Es regelt sich dann selbst in spaeteren Jahren. Die Alergie die von Detlef beschrieben ist sollte man auch in Betracht ziehen.
Gruesse!


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krubi
beantwortet von krubi am 3. März 2007 22:12
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Ist auch ein EEG gemacht worden?

Wenn alles medizinisch abgeklärt ist und es keine Anhaltspunkte für eine ernsthafte Erkrankung gibt, kann es sich um einen verstärkten Abwehrmechanismus des Körpers handeln, der damit schon auf geringste Angriffe sensibel reagiert. Das verliert sich oft mit den Jahren, spätestens in der Pubertät.

Trotzdem ist natürlich genaue Beobachtung und ärztliche Betreuung wichtig.


Delot
beantwortet von Delot am 3. März 2007 22:44
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Einer meiner Söhne ist allergisch gegen Paracetamol, was oft bei Fieber gegeben wird. Hat bei im erst zu Fieberkrämpfen und Ausschlägen geführt. Seit diesem Wissen bekommt er im Notfall Ibuprofen (z.B. Neurofen). LG Detlef

Kommentar von 11828f8e9bbba3574038a7aefb831ee1smallDelot am 7. März 2007 07:35

Sorry heißt Nurofen LG Detlef


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