Kot Verstopfung, hätte das gefährlich werden können?

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4 Antworten

Verstopfung ist selten ein akuter Notfall, weil der Mensch weit vor dem akuten Notfall zum Arzt geht (wenn also der Körper sich selbst vergiften würde). Ich habe einmal bei einer Katze einen Einlauf mitbekommen - die Katze hatte Stress, wurde als Straßenkatze nach Deutschland gebracht und hatte offenbar längere Zeit kein Katzenklo zur Verfügung gehabt - da kam wirklich im Vergleich zur Körpergröße eine Menge raus. Beim Menschen wird es selten so weit kommen.

Es ist allerdings nicht ungewöhnlich, dass Kinder sich angewöhnen, Stuhlgang zurückzuhalten z.B. aus Stress, Angst etc. oder auch, weil es zu Hause zu hektisch ist und sie nicht ins Bad können oder immer gestört werden und es dann zu einer Art Dauerverstopfung (seltener, harter Stuhlgang) kommt. Das ist dann so unangenehm, dass die Kinder den Toilettengang immer weiter herauszögern und das Problem chronisch wird. Dagegen kann man etwas tun, indem man die Rahmenbedigungen ändert - z.B. den Stress minimiert, die Kinder an den Klogang erinnert und  ihnen Ruhe dafür gibt - und an der Ernährung schraubt (mehr Ballaststoffe, mehr Wasser, ggf. leicht abführende Lebensmittel wie Buttermilch oder Kefir etc.). Auf diese Weise bekommt das Kind wieder einen normalen Stuhlgang, die Toilette wird nicht mehr mit Stress und ggf. Schmerzen assoziiert und das Kind geht wieder von sich aus häufiger auf Toilette, unterbricht also den Kreislauf der Ursachen.

Schlimm wird es mMn, wenn man eine Art Toilettenphobie - das ist sicher nicht das Fachwort! - entwickelt. Ich kannte ein Kind, dass z.B. viel mit den Eltern oder alleine mit Freunden unterwegs war, und dann NIE trank, weil es vermeiden wollte, woanders als zu Hause auf Toilette zu gehen. Das Kind bekam also an stressigen Tagen viel zu wenig zu trinken. So etwas kann sich tatsächlich negativ auswirken auf Konzentrationsfähigkeit und körperliches Befinden. Dieses Kind hat z.B. auf Klassenfahren vermieden bzw. war nicht in der Lage Stuhlgang abzusetzen, weil die heimische Toilette und Routine bzw. wohl auch Ruhe nicht gegeben war. Meines Wissens wurde es später behandelt, also die Eltern bekamen Anleitungen, dem Kind nach und nach anzugewöhnen, auch woanders Toiletten zu benutzen ohne Stress und insbesondere auch auswärts zu trinken ohne Stress.

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Wenn du es immer mehr zurück hältst kann dies natürlich gesundheitsschädigend werden, normal lässt der Körper dann einfach alles aus. Verstopfung ist im ersten Moment nichts schlimmes, kann aber schlimm werden :)

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Verstehe die Frage nicht oÔ

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Das kann nach deiner Beschreibung niemand beurteilen. Es ist auch völlig gleichgültig, da die Beschwerden in der Vergangenheit aufgetreten sind. Ich frage mich allerdings, wie man mit seinem Fuß den Kot "reindrücken" kann.

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