Kostenvoranschlag/Rechnung nach Verkauf eines geerbten Hausse zahlen?

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6 Antworten

Wenn das Haus verkauft ist, könnte es sich um einen Mängelanspruch des Käufers handeln. Sehen Sie im Kaufvertrag nach, ob eine Mängelhaftung der Verkäufer ausgeschlossen worden ist (dann hätten Se mit dem Kostenvoran-schlag wohl nichts zu tun) oder ob eine Haftung z.B. für verdeckte Mängel vorbehalten wurde. Dann sähe die Sache anders aus. Sie müssten aber schon mitteilen, auf welcher Rechtsgrundlage bzw. wofür die Zustimnmung zum Kostenvoranschlag von Ihnen verlangt wird, wenn Sie eine belastbare Antwort bekommen wollen.

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Nöööö...
Wenn Dein Auto verkauft ist, zahlst Du dem nächsten Besitzer doch auch nicht die neuen Reifen... oder???

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Kommentar von ichweisnix
16.10.2016, 12:29

Reifen sicher nicht, aber wenn der Motor kaputt geht und die Gewährleistung nicht ausgeschlossen wurde, kann der Käufer die Gewährleistung einfordern. Allerdings kann der Käufer nicht gleich mit einer Ersatzvornahme ins Haus fallen, sondern muß die Mängelbeistiung fordern.

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Wer hat denn die Kostenvoranschläge in Auftrag gegeben?

Gehört dir noch ein Teil vom Haus oder ist es verkauft worden? Steht im Kaufvertrag etwas zu dieser Reparatur?

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Ich vermute mal, das sich der Käufer auf die Gewährleistung nach §439 berufen wird. Hier wäre zunächstmal zu prüfen in wieweit die Gewährleistung für vertreckte Mängel ausgeschlossen war und ob der Käufer den Mangel beim Kauf hätte kennen müssen.

Dazu kommt, das der Käufer bei einen Mangel a priori keinen Erstattungsanspruch, sondern einen Nachbesserungsanspruch hat.

https://dejure.org/gesetze/BGB/439.html

Das heißt der Käufer kann nicht einfach zwei Kostenvoranschläge einholen und sie einen aussuchen lassen, sondern muß den Mangel rügen und sie zur Beseitigung auffordern.

Einen Schadenersatzanspruch hat der Käufer nur, wenn Sie sich weigern die Nachbesserung vorzunehmen, oder es so explizit im Kaufvertrag vereinbart wurde.  Der Käufer kann dabei eine angemessene Frist zur Nachbesserung setzen, nach deren Vertreichen er selbst tätig werden kann. Eine Frage über die man streiten könnte ist natürlich ob man das Schreiben als Aufforderung zur Nachbesserung zu verstehen ist.

Sie sollten sich daher umgehend mit den anderen Verkäufern in Verbindung setzen um zu prüfen ob eine Nachbesserung überhaupt gefordert wurde.





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Kommentar von SushiFantasy
21.10.2016, 18:45

Vielen Dank für die schnelle Antwort ! Mittlerweile hat sich alles geklärt. Das ganze würde zu lange dauern um es zu erklären. Ich danke dir und den anderen trotzdem für die Hilfe. Eure Antworten haben mir trotzdem geholfen.  
Mit freundlichen Grüßen SushiFantasy

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Du schreibst nicht, wann das Haus verkauft wurde. Genauso wenig wissen wir, was mit dem Käufer ausgemacht wurde. Gab es hier irgend welche Regelungen im Kaufvertrag beim Notar?

Theoretisch kann sich der Käufer hier auch auf einen arglistig verschwiegenen Mangel  berufen und diesen behoben haben möchte.

Ohne genaueres zu kennen ist hier eine sinnvolle Antwort schlecht möglich.

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Wenn es verkauft ist, muss niemand der Erben bezahlen...kenne den Notarvertrag nicht! Dieser weis es aber!

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