Kostenregelung: EHEFOLGEVEREINBAHRUNG: An Fremd-Anwaltskosten, siehe Text unten, muss ich mich oder muss ich mich nicht beteiligen?

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3 Antworten

Bei einer Ehescheidung herrscht Anwaltszwang. Du kannst dich ohne Anwalt gar nicht scheiden lassen.

Was geht, ist, dass im Falle die Scheidung unstrittig ist, beide Partner gemeinsam einen Anwalt mit der Durchführung der Scheidung beauftragen.

Die Kosten werden selbstredend geteilt.

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Kommentar von DDreyer
28.07.2016, 12:09

Danke vorab. Heisst also: Gerichtskosten & Anwaltskosten für das Scheidungsverfahren sollten bei nur einem Anwalt geteilt werden. Klar, vor allem moralisch verstanden. Aber: Kann denn die Anwältin nachträglich mir jetzt noch eine Rechnung stellen, ohne das ich sie beauftragt oder legitimiert habe, für etwaige Beratungstätigkeiten im Vorfeld meiner Frau gegenüber? Sie hat in erster Linie meine Frau vertreten für die Unterhaltsforderungen etc., ich mich hingegen selbst. Habe nur Bedenken, dass neben der tatsächlichen Kosten (Gerichtsverfahren und Notar), eine bisher nicht kalkulierte Summe auf mich zukommt.  

Ins Besondere hierzu: 

...

"Die Kosten der anwaltlichen Vertretung, die im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Vereinbarung entstanden sind, trägt jeder selbst." (<- heisst für mich erst mal: bezahlt meine Ex-Frau, ich werde nicht explizit erwähnt)
...
"Sollten sich beide anwaltlich vertreten lassen, trägt jeder seine Anwaltskosten selbst." (<-heisst für mich: bezahlt meine Ex-Frau, ich habe keinen Anwalt, bin gesetzlich nicht verüflichtet)

Mir geht es nicht darum, meine Frau zu linken, unsere Angelegenheit nur zu Ihrer zu machen... mag nur nicht etwas einfach so bezahlen, was im Vorfeld nicht abgesprochen war. Wäre gerne informiert. Da auch noch mal eine Meinung zu? Danke!

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Vorab: 

 Wenn Du etwas nicht verstanden hast, so solltest Du bei  der Entwurfvorlage den Notar fragen. Dafür ist er da, dass er Dir das dann erläutert.

Grundsätzlich:

1 Anwalt darf nicht   b e i d e  Parteien vertreten. Ausnahme, das 1. gemeinsame, sofern dies stattgefudnen hat,  allgemeine Beratungsgespräch zu der Scheidungsauseinandersetzung.

Zu Eurer Vereinbarung:

Notarkosten tragt  Ihr  50  :  50

Die Kosten der Anwaltsberatung: Jeder trägt seine eigenen Anwaltskosten. Wenn Du keinen Anwalt hattest, so brauchst Du nichts bezahlen.


Die Gerichtskosten beim Scheidungsverfahren werden immer  "gegeinander aufgehoben", d. h.  die Kosten werden schon in der Gerichtskostenrechnung  50 : 50 aufgeteilt.

Wenn Deine Frau im Scheidungsverfahren  einen Anwalt hat und Du keinen, dann brauchst  Du diesen nicht hälftig zu bezahlen. Das sind  a u- ß e r gerichtliche Kosten!   

Bei einer einvernehmlichen Scheidung genügt es, wenn d. Antragsteller einen Anwalt hat. .

Altes Sprichwort:  "Wer anschaftt, der zahlt."

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Die Verfahrenskosten für das Scheidungsverfahren, das ohne mind. einem Anwalt nicht möglich ist, werden aufgeteilt.

Nur für den Fall, dass Du Dir auch einen Anwalt nimmst, trägt jeder seine Anwaltskosten selber.

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Kommentar von DDreyer
28.07.2016, 12:10

Danke vorab. Heisst also: Gerichtskosten & Anwaltskosten für das Scheidungsverfahren sollten bei nur einem Anwalt geteilt werden. Klar, vor allem moralisch verstanden. Aber: Kann denn die Anwältin nachträglich mir jetzt noch eine Rechnung stellen, ohne das ich sie beauftragt oder legitimiert habe, für etwaige Beratungstätigkeiten im Vorfeld meiner Frau gegenüber? Sie hat in erster Linie meine Frau vertreten für die Unterhaltsforderungen etc., ich mich hingegen selbst. Habe nur Bedenken, dass neben der tatsächlichen Kosten (Gerichtsverfahren und Notar), eine bisher nicht kalkulierte Summe auf mich zukommt.
Ins Besondere hierzu:
...
"Die Kosten der anwaltlichen Vertretung, die im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Vereinbarung entstanden sind, trägt jeder selbst." (<- heisst für mich erst mal: bezahlt meine Ex-Frau, ich werde nicht explizit erwähnt)
...
"Sollten sich beide anwaltlich vertreten lassen, trägt jeder seine Anwaltskosten selbst." (<-heisst für mich: bezahlt meine Ex-Frau, ich habe keinen Anwalt, bin gesetzlich nicht verüflichtet)

Mir geht es nicht darum, meine Frau zu linken, unsere Angelegenheit nur zu Ihrer zu machen... mag nur nicht etwas einfach so bezahlen, was im Vorfeld nicht abgesprochen war. Wäre gerne informiert. Da auch noch mal eine Meinung zu? Danke!

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