Kostengünstigste Lösung bei nassem Keller?
Hallo zusammen,
der Boden meines Kellers ist etwas feucht, deshalb habe ich bis jetzt noch nichts reingestellt aus Angst vor Schimmel, etc.
Was wäre eine gute und günstige Lösung für das Problem? Dachte erst an eine Folie oder ähnliches, mir wurde aber im Bauhaus gesagt, dass das eher das Gegenteil bewirken würde. Regale oder Holzpalleten? Was wäre die günstigste Lösung?
Und ist so etwas Pech des Mieters, in diesem Fall ich, oder kann die hausverwaltung für die Kosten aufkommen? Weil der Keller war zur Besichtigung nicht zugänglich.. Die Hausverwaltung meinte, dass ich mich damit abfinden müsse weil es ein Altbau sei
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Hallo 1989er,
wie du schon vermutet hast, könnte steigende Feuchtigkeit eine Rolle spielen. Denkbar wäre aber auch Kondensatausfall, obwohl um diese Jahreszeit eher unwahrscheinlich.
- Wie hoch sind denn Luftfeuchtigkeit und Temperatur?
- Wie wird gelüftet? Wird geheizt?
- Gibt es einen erhöhten Feuchteertrag durch die Kellernutzung (Wäschetrocknung etc.)
Zum Thema Kellerbelüftung findest du hier hilfreiches : http://www.gutefrage.net/tipp/richtiges-lueften-von-keller-und-souterrain
Bei steigender Feuchte sollte m.E. der Vermieter für Abhilfe sorgen, da ja die Nutzung nur noch eingeschränkt möglich ist. aber da sollen sich die Recht-Experten zu äussern.
Gruß Yorgos
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das ist -schwitzwasser-, das natürlich abziehen muss, also fenster auf (wo welche sind) mit so was sollte man sich nicht von der h.verw. abspeisen lassen, da er nicht "benutzbar" ist, aber diese feuchtigkeit, entsteht meist bei große themperatur schwankungen wie z.b. jetzt -10°-+15°
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Das ist ärgerlich und ich denke ein Grund zu Mietminderung. Solltest dich aber ggf. mal bei einer Mietervereinigung/-beratungsstelle erkundigen. Ich hatte das Problem mit feuchtem Keller bei mir im Haus auch, bzw. habe es noch in meinem Elternhaus zu lösen. Im ersten Haus (Bj. 1973) habe ich dahingehend gelöst, dass ich in der Mauer und im Boden dort wo das Wasser stand Löcher in die Bodenplatte und Mauer gebohrt habe und mit Trichtern eine Flüssigkeit eingeführt habe - geimpft habe. So lange, bis die Löcher nichts mehr an Flüssigkeit aufnahmen. Habe dann eine Regenperiode abgewartet und an einem Loch noch einmal nachgebessert/nachgefüllt, weil sich dort wieder Wasser im Bohrloch sammelte. Jetzt ist dieser Kellerraum trocken. Im anderen Haus (Bj. 1956) sind es 2 Räume. Hier werde ich es im Frühjahr ebenfalls mit dieser Methode versuchen, denn eine Profibehandlung durch ein Fachunternehmen kostet mal schnell über 2000,- Euro (lt. Auskunft auf einer Baumesse). Verwendet habe ich "PCI Bohrlochsperre gegen aufsteigende Mauerfeuchtigkeit", ist im Baustoffhandel erhältlich zu 5 Litern im Kanister. Für meinen Raum habe ich 3 Kanister benötigt, es war eine behandelte Fläche von ca. 1 qm. Kosten lagen so bei 120,- Euro (glaube ich) plus 10,- Euro für Haushaltstrichter aus Plastik zum einfüllen. Bitte gaaaanz vorsichtig einfüllen und abwarten, ob das Bohrloch überläuft. Da gibt es auch noch ein Mittel des Herstellers zum Verschließen der Bohrlöcher. War mir zu teuer, ich habe Schnellbinderzement gekauft und das war gut. Es gibt auch noch andere Hersteller dieser Bohrlochsperren, sie funktionieren wohl ähnlich und es kommt darauf an, mit welchem Hersteller dein Baustoffhändler arbeitet.
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Es gibt hier weder eine gute noch eine günstige Lösung für das Problem, das in einem Altbau nie ganz zu vermeiden ist. Der Kellerboden liegt auf dem darunter liegenden Erdreich auf. Alle evt. Dichtmaßnahmen gehen irgendwann im Lauf der Jahre kaputt und mal eben die Bodenplatte rausmachen und erneuern geht nicht. Mit der Feuchtigkeit wirst Du leben müssen. Zum Tipp mit "gut lüften" noch was: Niemals lüften, wenn die Temperaturen entweder unter 5 ° oder über 20 ° sind. In beiden Fällen wird es dadurch noch problematischer. Sachen, die nicht direkt nass werden sollen, am besten auf Regale (weg von den Wänden) Kisten oder Paletten lagern und zu den empfindlichen Sachen noch Luftentfeuchter dazu. Katzenstreu ist auch ein guter Luftentfeuchter. Das in einen Jutesack oder in alte Strümpfe packen und gelegentlich die feuchten oder nassen wieder irgendwo außerhalb zum Trocknen bringen.
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Ein Loch in den Boden machen an der Tiefsten stelle und eine Wasserpumpe reinstellen die das einlaufende Wasser/Sickerwasser dann wegpumpt, brauchst du nur einen Ablauf für die Pumpe.
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Fähre zum Hagebaumarkt, dort gibt es in so einem Plastikbehälter Salz, das das Wasser aufzieht und einfängt, dazu kaufst du am besten noch einen Heißluftgerät, Heizer oder Trockner kp wie man das nennt und setzt ihn ca.2 Tage später ein
Super! Am besten mit dem großen Presslufthammer. Der Vermieter wird sich freuen! Wenn Du Glück hast, bist Du auch gleich beim Grundwasser und kannst einen Brunnen schlagen.