Kostengünstige Möglichkeit der Eigentumsübertragung an 2.Familienhaus?

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3 Antworten

1. Man kommt an den gesetzlichen Gegebenheiten nicht vorbei. Bei Schenkung unter fremden sind nur 20.000,- euro alle 10 Jahre frei. Der Rest kostet schon mal 30 % Steuern.

2. Wenn man ein Zweifamilienhaus aufteilen will, sind die gesetzlichen Bestimmungen zu erfüllen die im Wohnungseigentumsgesetz aufgeführt sind.

3. Eine Lösung kann die Übertragung eines ideellen Viertels, oder der Ideellen Hälfte am Ganzen sein. Da entfällt die Auftreilung.

4. Mit der Übernahme der Lasten (Darlehen, vermindert sich das ganze dann weiter.

5. Die Eintragung eines Wohnrechts, kann es weiter mindern.

6. An den Notarkosten kommt man nicht vorbei. Für den Rest muss man errechnen, ob Schenkung, oder kauf günstiger ist. Grunderwerbsteuer vs. Schenkungssteuer.

7. Lasst Euch von einem Kollegen von mir beraten, der kann dann auch was zu den Summen sagen, denn Dein Sachverhalt enthält ja keinen aktuellen Wert des Hauses usw.

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Kommentar von saju66887
30.03.2016, 09:16

Vielen Dank für die Antwort, das hilft uns schon sehr weiter. Den aktuellen Wert des Hauses kennen wir leider nicht. Wie bzw. wo können wir den erfahren?

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Eine Schenkung geht nur bei direkten Familienangehörigen (dann bis zu einer halben Million Euro). Bei allen anderen, zahlt man dann sehr hohe Steuern!

Auch ein Kauf deutlich unter Wert funktioniert nicht, da der Staat dann schaut wie hoch der übliche Wert wäre und die Restsumme dann steuerlich einfordert.

Das einzige was ggf. klappen könnte wäre ein extrem günstiger Kaufpreis und die Verkäuferin erhält Wohnrecht auf Lebenszeiten, damit könnte man die hohe Steuer vielleicht umgehen.

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Sie kann Ihnen einen Teil des Hauses mit notariellem Schenkungsvertrag schenken. Der Wert der Schenkung ist Steuerpflichtig.

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