Kosten für Trockengerät / Wasserschaden durch Mutter enstanden?

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7 Antworten

Hier ist ein versicherter Leitungswasserschaden entstanden. Sofern Gebäudebestandteile betroffen waren, reguliert das die Gebäudeversicherung. Diese trägt auch die Kosten für die technische Trocknung inklusive der Stromkosten. Die Stromverbrauchsmitteilung hättest Du deinem Stromversorger sofort in Kopie zukommen lassen sollen, damit er die Abschläge nicht hochsetzt.

Die Stromkosten zahlt der Versicherer an die Hausverwaltung. Dort musst Du die Stromverbrauchsmitteilung, zusammen mit Deiner Stromrechnung, vorlegen, damit die Kosten berechnet werden können. Nach Erhalt der Versicherungsleistung muss die Verwaltung die Stromkosten erstatten.

Schäden am Laminat werden ebenfalls durch die Gebäudeversicherung reguliert, sofern das Laminat Bestandteil der Mietsache war. Hast Du es selbst eingebaut, zahlt dafür Deine Hausratversicherung. Die malermäßige Instandsetzung bei der Nachbarin bezahlt die Gebäudeversicherung.

Die involvierten Sachversicherer können dann versuchen, einen möglichen Verursacher (Deine Mutter, bzw. Dich als Mieter) in Regress zu nehmen. Hier kommen dann Eure Privathaftpflichtversicherungen ins Spiel und werden die Ansprüche prüfen, ggfs. regulieren oder unberechtigte Forderungen zurückweisen.

Du siehst: Am Ende bleibst Du keinesfalls auf irgendwelchen Kosten sitzen, dank Versicherungsschutz.

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Kommentar von DestinyHope1337
08.03.2016, 18:12

Huhu und vielen Dank für Ihre Antwort! Das Problem mit meinem Stromversorger war schlicht weg, dass das Gerät am 20. November bei uns hingestellt und erst Ende Januar abgeholt wurde... Ausgeschalten hatte ich das Gerät bereits nach 5 Wochen... Von dem netten Mann, der das Gerät brachte, waren eigentlich nur 3 Wochen gedacht.. Doch es war ewig nicht komplett trocken geworden... Das Schriebs von der Trockenfirma erhielt ich ca. 3 Tage nach dem das Gerät abgeholt wurde... Also hatte ich gar keine Möglichkeit, es noch vor der Jahresabrechnung meinem Versorger mitzuteilen... Die Abholung des Trockengerätes wurde immer wieder wegen "Mangelnder Kapazitäten an Mitarbeitern" verzögert... Und der Angestellte der Trockenfirma teilte uns ebenfalls mit, dass die Versicherung von denen über den Verbrauch etc. informiert werden... Wir lediglich Bescheid von der Hausverwaltung bekommen, wenn Geld der Versicherung eingegangen ist... Nur leider ist bis heute nichts passiert... Der Typ der Hausverwaltung ist einfach unfähig, entschuldigen Sie bitte, dass ich das so sage aber es ist schlicht weg die Wahrheit... Man wird am Telefon ständig vertröstet und ähnliches, wenn man denn mal das Glück hatte, Ihn überhaupt telefonisch zu erreichen... Vielen Dank noch einmal für Ihre ausführliche Antwort!


LG

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Ich drücke Dir mal die Daumen, dass es übernommen wird.

Bei meinem Kind lief auch mal Wasser aus der Decke, weil in der Wohnung darüber beim Wechseln der Wasseruhr diese undicht angeschlossen wurde. Bei meinem Kind musste fast die gesamte Decke (Paneele) ausgewechselt werden - das wurde von der Versicherung des Vermieters anstandslos übernommen.

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Der Medienverlust ist durch die Gebäudeversicherung des Hauseigentümers gedeckt. Natürlich wird die Versicherung versuchen auf dem Regressweg deine Mutter als Schadensverursacherin ins Boot zu holen. 

Das wird daran scheitern, dass sie ja für dich tätig geworden ist. Also wäre deine eigene Haftpflichtversicherung dafür zuständig.

Dass deine Strom-Pauschale hoch gesetzt wurde, hättest du ja mit einem kurzen Gespräch mit dem Versorger verhindern können. Da ist ja gar kein Schaden entstanden. Zu viel gezahlte Vorauszahlungen werden ja am Schluss der Periode wieder verrechnet.

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Kommentar von DestinyHope1337
08.03.2016, 11:14

Danke für Ihre Antwort. Ich habe es natürlich nach dem Erhalt des Schreibens der Trockenfirma, wo die genauen Daten drin standen, meinem Versorger mit geteilt.. Allerdings wollen die den Abschlag so belassen... Und ich wollte gar nicht, dass meine Mutti an dem Ventil rum friemelt, weil ich wahrscheinlich schon eine böse Vorahnung hatte, was passieren könnte... Und meine Haftpflicht hat  mir gesagt, dass ich oder meine Kinder nicht die Verursacher des Schadens waren und somit greift diese nicht.. leider alles etwas umständlich...

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Sorry, aber das verstehe ich nicht!

Das der E-Versorger "...den Abschlag so erhöht belassen möchte..." mag ja sein - ist aber gar nicht dein Problem!  DU FORDERST einen angemessenen Abschlag und diesen hat der Versorger ohne Diskussion zu akzeptieren!!

Der eigentliche Verständnisfehler liegt aber woanders:  Da die Kilowattstunde Strom nur runde 27 Cent kostet, kann sich der gesamte Streit maximal um 70 Eur Erstattung sowie um weitere 70 Eur JÄHRLICHE Abschlag-Erhöhung drehen. Die Erstattung bekommst du zurück, die Erhöhung bügelst du weg...  WO IST EIGENTLICH DAS PROBLEM???

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Kommentar von DestinyHope1337
08.03.2016, 11:41

Das Problem ist, dass es nicht nur um die Stromkosten geht... Bei meiner Nachbarin wurde neu tapeziert & gemalert.. bei meiner Tochter muss wahrscheinlich das gesamte Laminat neu verlegt werden... un wenn der Sachverhalt nicht geklärt wird, steht natürlich die Frage im Raum, wer für die ganzen Kosten aufkommt... mir ging es jetzt lediglich um die Stromkosten in meiner Frage, weil das wohl das kleinere Übel ist...

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Ich wurde wegen diesem einmalig hohen Verbrauch in meinem Abschlag drastisch nach oben gesetzt, da es nun mal auch genau zur
Jahresabrechnung des Versorgers enstanden ist...

Setze dich mit dem Versorger in Verbindung und schildere die Situation. Dann werden deine monatlichen Abschlagszahlungen wieder heruntergesetzt. Wenn du das nicht machen möchtest, kannst du bei der nächsten Abrechnung mit einer Rückzahlung rechnen.

Den Rest deiner Fragen kann ich leider nicht beantworten.

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 Oder muss meine Mutti damit rechnen, selbst dafür aufkommen zu müssen?

Nein - denn deine Mutti hat den Schaden ja nicht absichtlich herbeigeführt. Selbst wenn es grobe Fahrlässigkeit wäre, wäre dies in ihrer Privathaftpflichtversicherung mit abgedeckt.

Jedoch hat ihre PHV die Möglichkeit, die Schadenserstattung abzuwehren, bzw. die Schadenserstattung zu reduzieren, wenn noch andere eine Teilschuld haben.

 Nun sitzen wir beide da, meine Nachbarin und ich und warten auf Kostenerstattung

Welche Kosten sollen denn erstattet werden ?

Wurden deine Schäden, bzw. die Schäden der Nachbarin nicht der Hausratversicherung gemeldet ? oder gab es keinen Hausratschaden ?

Gruß N.U.

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Kommentar von DestinyHope1337
08.03.2016, 11:44

Vielen Dank für Ihre Antwort... Uns sollen die Stromkosten erstattet werden... Und dann sind noch andere Kosten wie Tapezier- sowie Malerarbeiten bei meiner Nachbarin angefallen.. Bei meiner Tochter im Zimmer soll eventuell das Laminat komplett neu verlegt werden... Und das sind natürlich enorme Kosten... Und man stellt sich nun die Frage, wer bezahlt das, wenn sich die Versicherungen nicht einig werden... Und es wurde natürlich alles an die Versicherung weitergegeben... Ich hab halt wirklich nur dolle Angst, dass meine Mutti am Ende alles selber wuppen muss... Un da sind die Stromkosten in der Gesamtsumme wohl das kleinste Übel...

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Ruf den Versorger an und schildere den Grund für den erhöhten Verbrauch. I.d.R. sollten sie das dann wieder runter setzten. Falls nicht bekommst du später eine Rückzahlung.

Versicherungen streiten sich immer darum, wer haftet. Sowas kann dauern. Es gibt aber eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

die mangelnde Instandsetzung der Heizungsanlage ist für den Schaden verantwortlich: dann muss die Versicherung des Hauseigentümers zahlen.

deine Mutter ist verantwortlich: dann muss die Haftpflichtversicherung deiner Mutter zahlen.

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