Frage von naddelchen89, 185

Kosten für die Welpen Impfung?

Hallo, wir holen diesen Monat endlich unseren kleinen zu uns. Nun interessiert mich was ihr so für die Impfungen bezahlt habt? Und ob ihr das zusammen geimpft habt oder einzeln und wie eure Hunde das vertragen haben?

Ich hatte gestern schon einige Tierärzte bei uns aus der Gegend angerufen und gefragt und von 50-100€ pro Impfung war alles dabei jeder sagte 3 Impfungen mit 8, 12 und 16 Wochen (erste macht der Züchter) und manche sagte das sie die Sachen einzeln impfen da viele Welpen die Kombi Impfung nicht vertragen, das wären dann natürlich die teuersten Impfungen, Geld Macherei oder vertragen wirklich so viele dir Kombi Impfung nicht?
Wäre super wenn ihr dabei schreiben könnt wo ihr her kommt :)
Wird übrigens ein kleiner Malteser falls das wichtig ist

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 119

Da ich meine Tiere nur noch nach Prof. Schultz impfe ist es sehr günstig.

Mein Hund wurde, nachdem ich sie vom Züchter geholt habe, mit 16 Wochen SHP geimpft und ist jetzt fertig mit Impfungen für den Rest ihres Lebens. (Evtl. lass ich mal noch Tollwut impfen, sollte ich ins Ausland reisen).

SHP kostet bei meinem TA 34 Euro.

http://www.agtiere.de/haustier-impfungen/impfung-hunde/

Die Kombiimpfungen mit 5 oder 6 Fachimpfung würde ich keinem meiner Tiere je mehr zumuten, vor allen Dingen, da da Impfstoff dabei ist, der wirklich nicht geimpft werden soll.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 109

Die Grundimmuisierung sollte aufjedenfall abgeschlossen werden. 

Vom Züchter solltest du den Welpen mehrfach entwurm bekommen,und auch bis zu 8 Woche geimpft sollte der Knirps sein. 

Die Kosten sind unterschiedlich je nach Wirkstoff und welchen Satz der TA verlangt. Kannst zwischen 60-120 Euro rechnen. Dazu kommt noch ein rundum Check. 

Bitte suche ein Tierarzt nicht nach dem Preis aus sondern aufgrund von positiven Erfahrungsberichten. 

Das jährliche impfen ist allerdings Quatsch. Mitlerweile haben es auch viele Tierärzte eingesehen,und verabreichen Wirkstoffe die 2-3 Jahren halten. 

Aber was spielen kosten für eine Rolle? Bei einer Hundeanschaffung? Das können bei einer Kleinigkeit 20 Euro sein oder bei einer unverhofften Not OP mehrere tausend Euro sein. 

Eine Freundin ihre Hündin ist im Sommer in eine Glas Scherbe gelaufen. Über viele Wochen hinweg hat haben sich die Tierartzkosten auf über 500 Euro belaufen. 

Antwort
von skjonii, 101

Ich würde auch eher empfehlen einzeln zu impfen, haben wir gute Erfahrungen mit gemacht. 

Ein guter Züchter ist durchaus kompetent in seinem Fachgebiet. Sein Gebiet ist aber die Zucht, nicht die Medizin. Also bitte, lass dir nicht einreden ein Züchter wisse eher, was für deinen Hund gut ist, als ein Tierarzt. Ein guter Züchter wird die durchaus sagen können, womit er gute Erfahrungen gemacht hat, aber mehr eigentlich auch nicht. Und genau so wird ein guter Züchter das auch formulieren. http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=1..., kann ich nur empfehlen. 

Bei der Wahl des Tierarztes sollte man nicht auf den Geldbeutel hören, sondern auf das Gefühl. Wenn du und dein Hund euch dort gut aufgehoben fühlt und es für beide keinen Stress darstellt dorthin zu gehen, dann ist er der richtige für euch. Und wenn nicht, dann nicht. Die meisten Tierärzte tun sich da preislich nicht so sehr viel. Die eine Behandlung ist hier etwas günstiger, die andere beim anderen. Wichtig sollte meiner Meinung nach vor Allem sein, dass der Hund ohne Angst und Panik untersucht und behandelt werden kann. 

Kommentar von NoLies ,

Sorry, aber den Artikel den du dort angegeben hast ist absoluter schwachsinn. Meine bekannte welche anerkannte Züchterin beim SKG (ähnlich wie VDH nür für die Schweiz) ist, bekommt von ihrem (welcher gleichzeitig auch Tierarzt meiner Hunde ist) Tierarzt rat und tat. Unser Tierarzt selbst gibt empfehlungen zu Züchtern in unserer region und worauf man achten sollte.

Und du willst mir doch nicht allen ernstents verklickern das Tierärzte überglücklich sind wenn man sich ein Hund vom Polen markt holt (ausser die, die auf das Profit aus sind).

Kommentar von skjonii ,

Das steht doch gar nicht in dem Artikel? Hast du den überhaupt gelesen? 

Kommentar von NoLies ,

Ich zitiere:

"Wenn Sie mal so richtig Bock haben, Ihren Tierarzt ordentlich zu ärgern, müssen Sie auf einen guten medizinischen Ratschlag nur antworten: "Mein(e) Züchter(in) hat aber gesagt, dass...". Ich kann Ihnen versprechen: Wirkt immer und sehr nachhaltig! Das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Tierarzt wird danach nie mehr das selbe sein."

und:

"Züchter(in) hingegen wird man, indem man sich ein weibliches und evtl. auch noch ein männliches Exemplar der Tierart und -rasse zulegt, die man zu züchten beabsichtigt." - sorry, aber das stimmt so nicht. In allen fragen hier beschreibt ihr leute die nicht vom VDH und sonsitgen org. anerkannt sind als vermehrer und nicht als züchter. Warum sind denn dann die von diesem (Tierarzt?) beschriebenen leute nun auf einmal Züchter? Wenn sie doch garnicht vom VDH oder sonstigem anerkannt sind?

Kommentar von skjonii ,

In allen fragen hier beschreibt ihr leute die nicht vom VDH und sonsitgen org. anerkannt sind als vermehrer und nicht als züchter

Nein, das stimmt nicht. Zumindest nicht für mich. Ich weiß aus eigenen Erfahrungen, dass auch bei offiziellen Züchtern noch ganz lange nicht alles Gold ist was glänzt. Hab schon viel zu oft auch im Bekanntenkreis erlebt, wie sich Leute für sehr viel Geld einen teuren Rassewelpen beim "seriösen VDH-Züchter" anschaffen und trotzdem tausende Euros beim Tierarzt lassen müssen weil da so ein genetischer Müll gezüchtet wird. Das Wort Züchter hat per Definition überhaupt nichts mit irgendwelchen Organisationen zu tun. Genau wie das Wort "seriös" auch nichts mit einer Organisation zu tun hat. 

Der einzige tatsächliche Unterschied zwischen einem Welpen aus einer Verbandszucht und einer nicht-Verbandszucht sind die Papiere. Alles andere, wie Gesundheit, züchterische Kompetenz, gute Aufzucht etc. sind nicht daran gekoppelt. Die Haltung, alles beim Verband ist 1A und alles außerhalb ist Murks ist schlichtweg absolut realitätsfern.


Den Absatz hier hast du übrigens komplett übersehen oder?

An dieser Stelle ein wichtiger Einschub: Selbstverständlich gibt es Züchter(innen), die jahre- oder jahrzehntelange Erfahrung mit ihrer Tätigkeit haben und in dieser langen Zeitspanne einiges an züchterischer Sachkunde erwerben konnten, die man mithin guten Gewissens als Zucht-Experten bezeichnen kann. Oft sind es gerade diese, die erfahrensten und besten Züchter(innen), denen voll und ganz bewusst ist, dass ihr Wissen in tiermedizinischen Fragen zwar Laien-Niveau ein Stück weit übertrifft, die sich aber nach dem Motto "Schuster bleib bei deinen Leisten" dankenswerterweise nicht über das Normalmaß hinaus in tiermedizinische Belange einmischen, sondern sich darauf konzentrieren, ihre eigenen Aufgaben mit größtmöglicher Sorgfalt und höchstem Verantwortungsgefühl zu erledigen. Mit diesen Leuten, von denen es nach meinem Gefühl nur leider zu wenige gibt, findet meist eine Zusammenarbeit statt, die diesen Namen auch verdient, und von ihnen soll hier auch absolut nicht die Rede sein.



Antwort
von xAdmiralAckbarx, 71

Sich vorab zu informieren ist die richtige Entscheidung. Vor allem auch im Hinblick, dass es völlig unterschiedliche Immunisierungszeiten der einzelnen Hersteller und Impfstoffe gibt. Auch ist bei weitem nicht jeder Impfstoff wirklich notwendig. 
Leider ist das Impfen für die TA auch eine lukrative Geldquelle. Da einen Arzt zu finden der wirklich nur die nötigsten Impfungen empfiehlt ist alles andere als einfach. Die Sache mit der Komiimpfung klingt für mich im ersten Moment logisch. Eigentlich sollte aber der Welpe generell nur geimpft werden wenn er kräftig und gesund genug ist. Hält mein Arzt meinen Welpen nicht für kräftig oder gesund genug um die Kombiimpfung zu verwenden, dann würde ich ganz auf die Impfung verzichten und wirklich erst dann anfangen zu impfen, wenn der Welpe auch kräftig genug ist. Es gibt keine Richtlinie, dass der Welpe unbedingt sofort mit der 8, 12, 16 Woche geimpft werden muss. Wenn er noch Zeit braucht, dann brauch er die eben. Solange du nicht ins Ausland willst, stellt dies auch keinerlei Probleme da. Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen beim TA gemacht und meine eigenen Erfahrungen als auch aus dem Bekanntenkreis ist die dass besonders beim Impfen der Rubel rollt. So eine Impfung bedeuten immer Stress für den Hund.. Für mich gilt hier ganz klar. So viel wie nötig und so wenig wie möglich... Kombiimpfungen sind natürlich teurer, da ja eben auch mehrere Impfstoffe verwendet werden. Sind aber gegenüber Einzelimpfungen am Ende natürlich preiswerter. 

Ich gehe z.B. zu keinem TA mehr der nicht die Impfstoffe von Nobivac verwendet und außerdem mir ermöglicht die Aufrischungsimpfungen in verschiedenen Kombinationen und eben auch Einzelaufrischungen vorzunehmen. Denn die Impfstoffe können völlig unterschiedliche Immuniserungsdauern haben.. Nobivac hat hier eine sehr transparente Übersicht der Stoffe so dass ein jeder Hundebesitzer nachvollziehen kann welche Impfung wann erforderlich ist. 
Nur um das an einem Beispiel zu festzumachen. Die Tollwutimpfung mit dem Stoff von Virbac hat eine Immunsierungsdauer von 2 Jahren. Muss also bereits nach zwei Jahren aufgefrischt werden. Die Wiederholungsimpfung von Nobivac dagegen erst nach 3 Jahren. Was im Endeffekt den Hund schont und natürlich auch den Geldbeutel. Impfungen können immer Nebenwirkungen beinhalten vor allem im Alter. 

Ich würde beim Arzt noch mal anrufen.. und genau nach dem verwendeten Impfstoff fragen und was er wann gedenkt zu impfen. Auch würde ich darauf achten dass du nur die absoluten Pflichtimpfungen empfohlen werden bzw. der Arzt darauf hinweist, dass diverse Impfungen kein Muss sind. Auf die Wahlimpfungen würde ich zu Beginn auf jeden Fall verzichten. Das sind sog. Core- und Non-Core-Impfungen. Wenn der Arzt da versucht zu überreden, würde ich mein Zeugs packen und sofort die Praxis verlassen. 

Schreib dir alles auf.. Lass dir die Preise nennen.. Hinterfrage auch nach welcher Grundlage der Arzt abrechnet.. Es gibt festgesetzte Gebühren für Ärzte. Die können aber nach Ermessen die einfach, zweifache oder dreifache Gebühr erheben. Wenn ein Arzt mehr wie einfach für ne einfache Impfung berechnet würde ich auch da einen Bogen drumherum machen.

Denn neben Vertrauen zum Arzt spielt auf jeden Fall auch der Geldbeutel eine Rolle. Ein Arzt der mir zu viel berechnet dem kann ich auch nicht vertrauen.. 

Das sind meine eigenen Erfahrungswerte mit denen ich bis dato sehr gut gefahren bin. 

Antwort
von Paulina1801, 47

Meine letzte war 35€ (jahresimpfung)

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