Frage von niewiederwasbau, 40

Kosten für die Rückabwicklung des Grundstückskaufvertrages?

Hallo zusammen,

habe bei der Gemeinde einen Grundstück gekauft. Leider habe ich die Bebauungsfrist nicht eingehalten und jetzt nutzt die Stadt ihr Wiederkaufsrecht (Kaufvertrag).

Vertraglich ist es so geregelt, dass ich die Kaufsumme abzüglich der Kosten für die Rückabwicklung des Kaufvertrages zurück bekomme.

Nun will die Stadt aber 5% der Kaufsumme als Verwaltungsgebühr kassieren. Die Nebenkosten zahle auch ich(Steuer, Notar usw.)

Was soll diese Verwaltungsgebühr sein?

Ich finde die 5% zu hoch angesetzt. Was kann ich dagegen unternehmen ?

Besten Dank im Voraus

Antwort
von Hugito, 18

Ich finde auch, dass 5% sehr hoch sind. Die Gemeinde soll begründen, aus was sich diese Kosten zusammen setzten.

Schaue mal in den Kaufvertrag. Womöglich ist das dort geregelt. Das wäre natürlich nicht so gut, denn dann ist es schwieriger, sich gegen diese Forderung zu wehren.

Grundsätzlich müßte gelten, dass die Gemeinde ihren Gewinn gegen rechnen muss. Es ist so, dass die Bauplatzpreise in vielen Regionen in Deutschland in den letzten zwei Jahren gestiegen sind. Das heißt, die Gemeinde bekommt bei einem neuen Weiterverkauf mehr Geld, als bei deinem Verkauf. Die Gemeinde muss sich dann den Gewinn anrechnen lassen.

Vielleicht kannst du auch selber einen Käufer, der etwas mehr zahlt, finden. Ich würde mit der Gemeinde das besprechen und sagen, wenn du einen findest, der mehr zahlt, dass die dann auf diese komischen Gebühr verzichten sollen.

Notfalls kannst du dich gerichtlich dagegen wehren. Die Gemeinden schreiben manchmal unfaire Klauseln in ihre Kaufverträge hinein, kneifen dann aber, wenn man sich dagegen wehrt.

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