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Kosten für die Kinderwunschbehandlung?

gefragt von Berkatze am 02.09.2008 um 8:56 Uhr

Ich kriege Hartz4 und mein Verlobter kriegt ALG1, wir sind in einer Kinderwunschbehandlung, die billigste Variante kostet uns 130,-€ die haben wir auch noch bezahlen können. Nun wenn es diesmal nicht klappt, will unser Arzt eine teurere Behandlung durchführen die ca 1000€ für uns kosten würde. Jetzt will ich wissen ob das Sozialamt die Kosten übernimmt.

Eine Berlinerin

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Finanzen x 23.541 sozialrecht x 135 Kinderwunschbehandlung x 3

dragon100
beantwortet von dragon100 am 2. September 2008 08:59
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Wie wollt ihr anschließend euer Kind ernähren?Ich würde da mal drüber nachdenken.

Kommentar von Lucille am 2. September 2008 10:57

Verantwortung ist was schönes, aber wenn nur noch Leute kinder kriegen die es sich ,,leisten" können, sterben wir schnell aus.


anonym
beantwortet von newcomer am 2. September 2008 08:58
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das glaube ich nicht. Wenn ihr euch dies schon nicht leisten könnt, was wird dann aus dem Kind, da es einiges mehr kostet


ralli16
beantwortet von ralli16 am 2. September 2008 08:59
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Immer weniger Paare können sich eine Kinderwunsch leisten. Die hohen Kosten einer Kinderwunschbehandlung sind häufig ein Hinderungsgrund für junge Paare, die Behandlung nicht in Anspruch zu nehmen. Vor der Gesundheitsreform übernahmen die Krankenkassen die vollen Kosten von vier Kinderwunschbehandlungen. Jetzt müssen verheirate Paare die Hälfte der Kosten übernehmen, unverheiratete Paare müssen die gesamten Kosten selbst übernehmen.

Eine Kinderwunschbehandlung schlägt mit 1500 Euro zu buche, so sind schnell Kosten in Höhe von mehr als 6000 Euro erreicht. Nicht unüblich ist aber eine deutlich höhere Zahl von Versuchen, die Kosten sind entsprechend hoch. Immer weniger Paare können sich deshalb die Kindewunsch-Therapie leisten. Die Zahl der Behandlungen ist bereits um 50 Prozent zurückgegangen, in Berlin sind nach Schätzungen in den letzten Jahren aus diesem Grund ungefähr 400 Kinder weniger zur Welt gekommen.

Ungefähr 15% aller deutschen Paaren haben Probleme, die bei einem Kinderwunsch eine künstliche Befruchtung zur Folge haben.


blauangel04
beantwortet von blauangel04 am 2. September 2008 08:59
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Sorry, sie beide beziehen doch hartz4, was wollen sie dann noch mít einem kind. Die zahlen mit Sicherheit nicht.


LittleDammi
beantwortet von LittleDammi am 2. September 2008 08:59
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nein, solche behandlungen werden grundsätzlich nicht übernommen


manu1979
beantwortet von manu1979 am 2. September 2008 08:59
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Kann ich mir nicht vorstellen. Aber da soll es demnächst eine neue Regelung geben, dass die Kassen mehr wie 3 Versuche zahlen.


anonym
beantwortet von chmoti88 am 2. September 2008 09:04
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von der kinderwunschbehandlung wird nicht vom Staat übernommen! Was auch richtig ist sonst würden ja auch Schönheits OP´s ect. auch übernommen werden müssen vom Staat. Weil so hart es klingt aber ist es nicht Ratsam sich das mit dem Kind zu überlegen, oder ist das nur eine Lösung um vor dem Alltag von Harz4 zu fliehen??


anonym
beantwortet von Mietnormade am 2. September 2008 09:04
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Nein. Warum sollte das Sozialamt auch die Kosten für eine nicht lebensnotwendige Behandlung übernehmen? Ein Kinderwunsch ist ja schön und gut aber wenn Ihr schon die Kosten für die Produktion nicht aufbringen könnt, wie wollt Ihr dann die Laufzeitkosten bezahlen? Kinder kosten Geld und wenn es sowieso schon nicht zum leben reicht, dann sollte man vielleicht auch keine Kinder in die Welt setzen.


anonym
beantwortet von LoveGhana am 26. August 2009 08:53
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Hallo,

die Krankenkassen zahlen ja nur 50% der Behandlungskosten, sofern das Paar verheiratet ist. Ich bin echt erschrocken, wie manche Leute hier auf ALGII-Empfänger reagieren. Sie haben auch ein Recht Kinder zu bekommen. Wenn nur die Kinder bekommen die es sich "leisten" können, würde Deutschland aussterben. Wir gehören auch nicht grad zu den "Reichen", arbeiten beide aber unser Einkommen reicht trotzdem nicht uns die Kinderwunschbehandlung zu bezahlen. Ein Kind kostet nunmal nicht auf einen Schlag mehrere Tausend EUR. Das sind ja monatlich kleinere Beträge, die man da aufbringen muss (wir haben schon ein Kind). Und vor der Gesundheitsreform wurden ja auch 4 Versuche von den Krankenkassen gezahlt. Abtreibungen allerdings werden voll übernommen. Ist doch irgendwie unfair.


anonym
beantwortet von blackterry1 am 20. Juli 2009 22:49
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Hallo.sowas regt mich echt auf ,sind Menschen mit Hart4 nicht wert Kinder zubekommen? man hat schneller Hartz4 als man Schauen kann.Manche Leute sind hier echt fehl am Platz.Bei den Nazis durften Behinderte keine kinder bekommen und hier so ungefähr Arme Leute schon nicht? Man Man was ist das für eine Welt!


anonym
beantwortet von AnJeKo am 5. November 2008 15:45
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Hallo ! Leider übernimmt das Amt solche Sachen nicht. Bin selbst betroffen und uns geht es finanziell ähnlich. Aber was hier manchmal für Kommentare abgegeben werden erschrickt mich. Wer fragt denn ein Paar das ohne Hilfe ein Kind bekommen kann, nach seinem Einkommen? Da stört sich auch niemand dran ob die von Amt leben oder nicht und wie die das Kind ernähren wollen. Also warum dann bei Paaren die leider nicht ohne medizinische Hilfe ein Kind bekommen können? Gruß Anja


Pflugmacher
beantwortet von Pflugmacher am 4. September 2008 13:29
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Also, die Überlegungen verstehe ich nicht so ganz und kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. WELCHES LEBEN, WELCHES SOZIALE UMFELD, wird dem Kind geboten werden können???? Egoismus pur - sage ich da nur. Aber das ist natürlich meine ganz pers. Meinung dazu. Noch mehr Unveständnis habe ich dafür, daß andere Menschen oder gar der Staat dafür aukommen muß im Endeffekt. Nun denn. Die deutschen Ärzte verdienen daran richtig, richtig gut und müssen nicht darüber informieren, daß Behandlungen in Österreich oder gar in der Tchechei 1. günstiger 2. meistens mit besseren Ergebnissen sind. Aber die deutschen Ärzte MÜSSEN informieren, wenn danach gefragt wird! www.kinderwunsch.de

Appeliere dennoch an Vernunft und Menschlichkeit so lange zu warten, bis die finanzielle Ausgangssituation "Kindgerecht" ist. Danke!, Petra Pflugmacher


Virginia47
beantwortet von Virginia47 am 2. September 2008 09:06
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Die Hälfte der Kosten übernimmt die Krankenkasse, da es sich um keine Krankheit sondern einen eigenen Wunsch handelt. Das Sozialamt übernimmt keine Koste, genauso wenig wie für V.iagra. Und das finde ich auch richtig so.


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