Meine Schwester träumt vom Eigenheim. Weil sie Angst hat, dass der Hausbau mit einem Architekten schnell die veranschlagten Kosten überschreiten könnte, tendiert sie im Augenblick zu einem Fertighaus, weil sie die Kosten dabei für überschaubarer hält. Hat sie damit recht, oder können auch bei Fertighäusern unerwartete Kosten entstehen, mit denen man vorher nicht rechnen kann. Hat da vielleicht irgendwer selber Erfahrungen mit gemacht?
Ich hab neulich erst gelesen, dass das nicht unbedingt der Fall ist. Oft unterschagen Fertighausfirmen auch Kosten, und der Bauherr ist dann überrascht, was noch alles an zusätzlichen finanziellen Hürden auf ihn zukommt. Deshalb sollte man, wenn man ein Fertighaus baut, den Vertrag mit dem Bauträger von einem Sachverständigen prüfen lassen. Aber das hab ich auch nur gehört, also ist's keine persönliche Erfahrung

hab zwar keine erfahrungen damit, aber das was man so hört in dokus und so, ist das fertighaus am ende nicht wirklich "fertig"

unerwartete Kosten können immer entstehen..das beginnt damit, daß es Probleme beim Fundament gibt, weil die Beschaffenheit der Bodenstruktur gerade dort nicht getestet wurde und setzt sich über andere Fragen von Dämmung, ABdichtung etc. fort..sicher ist man niemals

http://www.hausausstellung.de haben uns damals gut beraten..
Auf jeden Fall mit garantiertem Festpreis (so auch bei Ferighäusern, finde ich pers.besser) und den Vertrag von einem VON DIR ausgesuchtem Notar auf Haken und Ösen überprüfen lassen, die Ausgabe ist es Wert.
Hab vor 5 Jahren gebaut (kein Fertighaus), eigentlich gut geplant, aber die Kosten gehen trotzdem immer in die Höhe, weil man evtl doch die anderen Lichtschalter oder Türklinken will, oder den etwas besseren Teppichboden usw.
Auf keinen Fall die Baunebenkosten vergessen, das sind schnell ein paar Zig-tausend.
Empfehlung: mindestens 50K für "sonstiges" einplanen, damit man später keine Überraschung erlebt.

Ich würde auf jeden Fall ein Fertighaus eines renommierten Herstellers wählen. Zum Beispiel www.danhaus.de

Der Bau meines Hauses liegt schon etwas zurück. Ich baute mit einem freien Architekten, mit dem ich einen festen Endpreis ausmachte. Tatsächlich lagen die Baukosten nach Fertigstellung 60% über diesem "Fixpreis". Manche Architekten rechnen die Kosten in der Vorkalkulation gern etwas knapp.
Ich würde nie mehr auf diese Art ein Haus bauen, sondern den Architektenplan an eine solide Baufirma übergeben und von dieser ein schlüsselfertiges verbindliches Angebot anfordern, und zwar mit einem Fixpreis.
Wir haben auch ein Fertigteilhaus und haben den Innenausbau selbst übernommen und dabei auch alle Materialien selbst besorgt. Wenn Du Zeit hast und Dir die Mühe machst, dann lohnt es sich auf jeden Fall, wenigstens das Material selbst zu besorgen. Es rechnet sich auf jeden Fall. Wir haben unsere Preisvorstellungen schon gleich mit angegeben und meistens sind wir uns einig geworden. Wir haben unseren Kredit nicht ausgeschöpft und das ist ein gutes Gefühl. Denn die Aussenanlagen kosten immer mehr, als angegeben.

Es gibt heute auch schon richtige Steinhäuser zum Festpreis. Schaut Euch mal in den Zeitschriften der Bausparkassen um. Und aufpassen, wenn es evtl. um die Finazierung geht, denn oft werden bei den Berechnungen von Förderprogrammen und Ähnlichem meist die Höchstsätze angegeben, an die Ihr dann nie hinkommt, weil das eigene Einkommen weit darunterliegt. Ich habe ein Haus von einem seriösen Bauträger neu erworben und da lagen die Kosten auch 10 % über dem Katalogpreis wegen anderer Teppiche, Fliesen, Türstöcke mehr Steckdosen usw.