Frage von vivosch,

Koreakrieg, großes Verständnissproblem :/

im korekrieg haben ja die Amerikaner den Süden und die Sowjetunionen den Noredn "erobert" sie wollten ja eig zusammen regieren um korea als unabhängigen staat wieder herzustellen aber es gab gegensätze. so und in einem text steht das: Als die Amerikaner freie Wahlen abhalten wollten, stellten sich die Sowjets dagegen. Deshalb fanden die Wahlen dann nur im Süden Koreas statt. das versteh ich nicht. ist das ein fehler? abhalten wollen heißt doch das sie keine wahlen wollen oder nicht?

bin verzweifelt, hiilfeee

Antwort von dompfeifer,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Abhalten heißt hier durchführen.

Kommentar von vivosch,

ehrlich? gut, danke (:

Antwort von PatrickLassan,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Abhalten kann verschiedene Bedeutungen haben, es bedeutet laut Duden u.a.:

eine Veranstaltung, Zusammenkunft durchführen

http://www.duden.de/rechtschreibung/abhalten

Antwort von wiseasanowl,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Meine Güte...!

"Abhalten wollen" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie (die USA) die Wahlen durchführen, organisieren, stattfinden lassen wollten.

Verstanden? Bitteschön.

Kommentar von vivosch,

was geht bei dir? was regst du dich so auf hahahahaha war doch nur eine frage. wenn es dich nervt antworte nicht♥

Kommentar von wiseasanowl,

Ein kurzes "Dankeschön" wäre zu viel verlangt?

Antwort von yunero,

Es beginnt nach dem 2ten WK: Japan hatte zuvor das Gebiet vom heutigen Korea besetzt. Da Japan kapitulierte, konnten die Alliierten über diese Kolonie bestimmen. Bei Verhandlungen wurde es in Nord- und Südkorea aufgeteilt, beides Besatzungszonen. Später wurde Nordkorea eigenständig, aber war eindeutig kommunistischer (bzw marxistisch-leninistischer) Ausrichtung. Der Koreakrieg begann durch einen Überfall Nordkoreas, der widerum getan wurde, um Südkorea zu intergrieren. Die Amerikaner sind zu dieser Zeit, genauso wie die Sowjets, von ihrer Besatzung abgezogen. Die Sowjetunion hat also direkt nichts damit zu tun (indirekt natürlich schon, genauso wie China: siehe Stellvertreterkrieg). Die Amerikaner (bzw die UN-Truppen) griffen dann schließlich in den Krieg ein, als die Südkoreaner extrem stark zurückgedrängt wurden (das war möglich, da Nordkorea wirtschaftlich sehr starke Unterstützung von der Sowjetunion bekam). Als die Truppen unter Führung der UN in das Gebiet von Nordkorea stießen, schaltete sich China in den Konflikt ein, da es kein nicht-kommunistisches Korea unter US-Einfluß duldete. Die UN-Truppen wurden zurückgedrängt, die Front stabilisierte sich am 38ten Breitengrad, es kam zu Friedensverhandlungen.

Genau, was noch die Wahlen angeht: auch im Norden wurden welche abgehalten, jedoch waren diese nach westlichen Maßstab alles andere als frei. Die Wahlen im Süden sind nicht das eigentliche Problem, sondern vorallem die Beziehungen zu den USA und somit den nicht-kommunistischen Staaten. Wenn du mehr zu dem Konflikt Kapitalismus-Kommunismus erfahren willst, dann such mal nach "Containment-Politik" und der "Heartland-Theorie".

Hoffe das hilft (und ist nicht allzu sehr durcheinander geraten).

Kommentar von wiseasanowl,

Das ist im Prinzip alles richtig, jedoch gab es niemals Friedensgespräche, sondern lediglich einen bis heute (mit gelegentlichen Ausnahmen) eingehaltenen Waffenstillstand.

Kommentar von yunero,

Ah, da hast du vollkommen recht. Hätte es doch nachschlagen sollen^^

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