Frage von HirnvomHimmel, 425

Koranübersetzung "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt" (2,191)?

(meine Kernfrage steht am Ende)

“Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag.”

Das "Zitat" wird ja immer wieder gern (auch hier auf der Plattform) als Beleg für die Intoleranz und die Gewalttätigkeit des Islam aufgeführt.

Das Wort "Zitat" habe ich in Anführunszeichen geschrieben, weil es eine Übersetzung ist. In diesem Falle die von der Seite pi-news

Wer "sie" sind, die getötet werden sollen, lässt sich nur im Zusammenhang mit der (2,190) verstehen, da Sure 191 auf 190 Bezug nimmt. Auch interessant ist der inhalt der jeweils in (2,193) steht.

In freier Wildbahn gibt es durchaus ganz unterschiedliche Übersetzungen:

Islam. de klingt erstmal nach Selbstverteidigung, als nach Verfolgung Andersgläubiger:

"Und tötet sie (die gegen euch kämpfen), wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! "

aber dann kommt in (2,193):

"Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist."

ist das jetzt so zu verstehen, daß die Muslime so lange Krieg führen sollen, bis alle anderen Religionen ausgelöscht sind?

koran-auf-deutsch .de klingt eher nach reiner Selbstverteidigung:

"Und tötet sie (die euch bekämpfen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag"

Hier wird in (2,193) jedoch eine ganz andere Aussage getroffen, nämlich nur so lange zu kämpfen, bis die Verfolgung des eigenen Glaubens aufhört:

"Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist."

DieWahreReligion .eu scheint es so zu sehen, daß sie selbst in ihrer LIES!-kampagne den Islam verbreiten darf, aber daß nicht gleiches Recht für Alle gilt und man sich gegen die Verführung zum Unglauben gewaltsam "Selbstverteidigen" darf:

"Und tötet sie (die gegen euch kämpfen), wo immer ihr auf sie stoßt und vertreibt sie, wo sie euch vertrieben haben, denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als töten [...] Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört"

Freier Glaube" gegenüber nur noch einem Glaube - das ist für mich ein massiver Sinn-Unterschied. Ebenso wie der zwischen "Verfolgung" und "Verführung zum Unglaube". Ein paar Worte in der Übersetzung machen den Unterschied zwischen (Glaubens-)Krieg und Frieden. Wie kann das sein? Kann diese Koranstelle überhaupt belastbar sinngemäß übersetzt werden, oder ist das Original auch im arabischen so schwammig, daß dort jeder dort frei nach Laune seine eigene Toleranz oder Intoleranz beimischen kann?

Antwort
von Bambi201264, 174

HirnvomHimmel:

Mal abgesehen davon, dass Du genau die gleichen Fragen auch mit Bezug zur Bibel stellen könntest, die irgendwann mal aus dem Aramäischen übersetzt wurde und garantiert auch viele Übersetzungsfehler enthält (Kamel durchs Nadelör fällt mir dazu ein), das eigentliche Problem ist wohl nicht die Religion "Islam" (wobei ich erneut darauf hinweisen möchte, dass es da sehr viele "Unterströmungen" gibt wie Sunniten, Schiiten, Wahabbiten undundund)

Vielmehr ist wohl Islam als Staatsform das Problem.

Nicht, dass Religionen an sich schon schlimm genug sind, weil sie uns das selbständige Denken abnehmen sollen, aber wenn man auch noch per Gesetz dazu gezwungen ist, diesen Unsinn zu glauben, na danke.

Bei Deinen philologischen Forschungen wünsche ich Dir viel Erfolg, bezweifle jedoch, dass Du zu einem endgültigen Ergebnis kommen wirst. :)

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Ich war bereits ungefragt viele Jahre mit der biblischen Lehre konfrontiert, von daher gilt für den Augenblick:

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

Expertenantwort
von earnest, Community-Experte für Sprache, 293

Der allwissende Allah hat offenbar nicht dafür gesorgt, dass seine vom Engel an Mohammed überlieferten Worte völlig eindeutig sind. 

Eindeutig in ALLEN mir bekannten Übersetzungen ist die Aggression bzw. das Aggressionspotential, welche(s) in dieser Sure steckt. 

So ist es auch kein Wunder, dass sich die IS-"Gotteskrieger" auf diese - oder eine andere - gewaltheischende Sure beziehen, wenn die die Scharia in ihrem Herrschaftsbereich errichten und deren Ausdehung auf die gesamte Welt anstreben.

Es wäre schön, wenn sich ALLE Muslime auf dieser Welt klar und unmissverständlich von solchen Aufrufen zur Gewalt gegen "Ungläubige" distanzierten.

Es geht hier nicht um das philologische Auseinanderdröseln von Texten; es geht ums "Eingemachte": Ist Gewalt gegen "Ungläubige" legitim - ja oder nein?

(P.S.: Wir brauchen bei den Übersetzungen nicht auf eine solch anrüchige Quelle wie pi-news zurückzugreifen.)

Gruß, earnest


Kommentar von m00nkuh ,

Das distanzieren ist doch völlig unnütz 
Erinnert mich immer daran wenn Politiker sagen 
" ich verurteile dieses handeln aufs schärfste" welch eine Floskel 
Die, die gegen Gewalt sind tun dies auch die großen Islam verbände sind gegen IS und haben dies auch mehrmals zum ausdruck gebracht reicht das nicht ? 
Soll jeder Muslim in ein Rathaus gehen und sagen ich bin gegen Gewalt? 
Ein Wunschgedanke der in Social Media Mode geworden ist und nun in den Köpfen umherschwirrt 

Kommentar von earnest ,

Das ist überhaupt nicht unnütz. 

Ich rede hier nicht nur von Politikern. Wenn sich bei ALLEN Muslimen dieser Welt der Gedanke durchsetzt, dass gegen Andersgläubige keine Gewalt ausgeübt werden darf, dann erledigt sich zum Beispiel der IS von selbst - weil er von niemandem Unterstützung erfährt.

Auch nicht von den Saudis.

Kommentar von m00nkuh ,

Der IS erledigt sich von selbst ? 
Der IS sind wieviele 10.000 ? Der islam 1 Mrd Anhänger davon lebt 95% friedlich was denn noch ?
So stumpf 
Google nochmal wer sich alles distanziert hat sogar die Saudis 

Kommentar von earnest ,

Leider sind die Waffen des IS und die Waffen der islamistischen Terroristen NICHT "stumpf".

Kommentar von m00nkuh ,

Kommt noch was brauchbares von dir? Oder Gibt compact magazin nicht mehr her ?

Kommentar von earnest ,

Das Übliche, moonkuh?

Dir fällt nichts mehr ein, daher wirst du beleidigend und wirfst mit Unterstellungen um dich? 

Nur zu deiner Information: "compact magazin" kenne ich nicht einmal.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Es würde mich freuen, wenn sich die Saudis erstmal von ihrer eigenen Steinigungs- Amputations- und Peitschenhiebe-Mentalität distanzieren würden, dann können sie auch mal glaubwürdig für Menschenrechte und Gewaltfreiheit eintreten.

im Moment riecht das für mich eher danach, als ob die Saudis einfach nur sauer sind, daß der IS nebenan eine "Konkurrenzveranstaltung" aufgemacht hat.

(http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-saudi-arabien-verhaen...)

Kommentar von marylinjackson ,

 pi-news ist nicht "anrüchig". Da ist eher der Geruchssinn gestört.

Die "Lies"- Übersetzungen sind es, nicht der Blog.

Kommentar von earnest ,

Also, ich finde, pi-news duftet nach einer bestimmten braunen Masse. 

Aber über LIES sind wir uns ja sicher einig, marylin.

;-)

Kommentar von HirnvomHimmel ,

In meiner Frage geht es mir ganz explizit um das philologische Auseinanderdröseln von Texten, da die Texte das sind, auf das sich die Gläubigen berufen und auf deren Grundlage man immerhalb des Wertesystems eines Gläubigen mit ihm diskutieren kann.

Ich möchte einfach wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Stammt das Gewaltproblem einem Teil der Gläubigen, oder lässt es sich unmissverständlich auf die arabische Fassung des Korans zurückführen? Was heisst z.B. das Wort, dessen Übersetzung oft "bekämpfen" ist? Heisst es, mit Speer und Helm einen Menschen anzugreifen, oder reicht es schon zu sagen: "Hey, der Glaube, den Du da verbreitest, ist völliger Bockmist" damit ein Gläubiger Moslem vom Koran legitimiert wird, Krieg zu führen?

Ich habe PI-News bewusst als Quelle gewählt, weil es die maximal intoleranteste Übersetzung enthält und sich viele "Islamkritiker" auf diese oder eine ähnliche Übersetzung berufen. PI verengt den Betrachtungswinkel und möchte damit der Diskussion einen eigenen Spin mit auf den Weg geben, der einer differenzierten Betrachtung im Wege steht.

Die anderen Übersetzungen zeigen, daß nicht in jeder Variante "Tötet die Ungläubigen!" steht, und daß sie darum eine kritische Betrachtung und Differenzierung verdienen.

Aber wie Du schon sagtest: Die Worte sind wohl nicht völlig eindeutig (und die Übersetzungen erst recht nicht).

Kommentar von earnest ,

Es ist sicher klar geworden, dass das philologische Auseinanderdröseln bei dieser Frage nicht zielführend ist. 

Wenn ICH sage: "Klare Worte sind klare Worte" - dann gibt es, wie auch hier zu besichtigen, natürlich die "Weichspüler" und "Weginterpretierer", die dann kommen und sagen: "Alles nicht so gemeint!" Oder: "Alles falsch übersetzt!" Oder: "Nur ein Muslim kann und darf den Koran interpretieren."

Entscheidend ist meiner Meinung nach: Wie legen Extremisten solche Koranpassagen aus - von denen es wahrlich nicht wenige gibt?

DA liegt der Hase im Pfeffer.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Ich werde den Finger weiter in der philologischen Wunde lassen und noch etwas Salz reinreiben, wenn "Weichspüler"- oder ausweichende Antworten kommen ;-)

Kommentar von earnest ,

Na dann viel Erfolg!

;-)

Kommentar von vanillakusss ,

Hirn, wem nutzt es denn wenn du es verstehst. Oder es auf eine bestimmte Art und Weise auslegst.

Antwort
von Dxmklvw, 242

"denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag"

Ich meine, dies ist die wesentlichste Aussage, die es wert ist, in modernen Sprachgebrauch übersetzt zu werden.

"Verführung zum Unglauben" ist gleichbedeutend mit "zum Nachdenken anregen und dazu, den eigenen Kopf zum Denken verwenden".

Das bedeutet auf den religiösen Inhalt bezogen, daß es als besonders verwerflich empfunden wird, Menschen dazu zu bringen, daß sie plötzlich selbst denken und sich gleich darauf aus venünftigen Gründen von der Führungselite abwenden.

Darin ist zwischen den Zeilen enthalten, daß es  überhaupt nicht um Religion geht, sondern um Machtgewinn und Machterhalt der "Religionsführer".

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Wenn Du das meinst, so ist das auch wieder nur eine Interpretation, die nicht auf der Textübersetzung, sondern auf dem Verhalten einiger Anhänger beruht.

Kommentar von Dxmklvw ,

Die Bedeutung einer Aussage steckt nicht im einzelnen Wort, sondern im Satz.

Ansonsten wurde eine Frage gestellt und eine Antwort erwartet. Auch eine Meinung ist eine Antwort. Es steht dem Fragesteller frei, sie zu berücksichtigen oder oder nicht.

Kommentar von saliksemi ,

auf was beruht deine meinung ? ich MEINE, du biegst es dir so zu recht das der Islam am ende schlecht da steht. und ein kleiner tipp die arabische Sprache hat einen viel gröseren Wortschatz als die deutsche Sprache so mit ist eine "perfekte" übersetztung auch sehr schwer.

Kommentar von earnest ,

... und ich MEINE, in deiner Meinung steckt eine Unterstellung. Die Unterstellung, dass es dem Fragesteller nur darum gehe, den Islam schlecht aussehen zu lassen. 

Deutet sich hier wieder einmal die typische Opferrolle an, auf die man bei GF leider sehr häufig trifft?

Kommentar von Dxmklvw ,

Hier geht es um die Antwort auf eine Frage und nicht um den Islam. Die Frage wurde in einem deutschsprachigen Forum in deutscher Sprache gestellt. Welchen Grund sollte da ein Antworter haben, sich mit der arabischen Sprache auseinanderzusetzen?

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Ich bin tatsächlich mit einer gedanklichen These in diese Fragestellung gegangen und das ist folgende:

Die Islamfeinde, (sowohl die Rechten als auch die Extremisten aus den eigenen Reihen) stellen es immer so dar, als würde der Koran dazu aufrufen, Ungläubige zu töten, und sonstwas. ich kann mir vorstellen, daß 95% der Weltbevölkerung (jeder Religion) darauf auch gar keinen Bock hat.

Also habe ich mir so eine These von ganz weit Rechts rausgepickt und sie den Übersetzungen gegenübergestellt, die sich auch als reinie Verteidigungshaltung lesen lässt.

Es ist also eine Steilvorlage für liberale, weltoffene und tolerante Muslime, entweder eine belastbare Interpretation/Übersetzung dieser Stellen im nicht-übergriffigen Sinn zu finden, oder zu sagen: "Ja, steht drin, aber daran sollten sich Muslime so wenig halten, wie Christen Wahrsager steinigen sollten, auch wenns ind er heiligen Schrift steht ist es trotzdem menschenverachtend"

Ich würde mich über solche Antworten freuen und zwar von HERZEN. Bis zum Stand gestern Abend kamen solche Aussagen nicht, sondern allenfalls so etwas wie "Das galt in der speziellen Situation zu Kriegszeiten" und meine Frage, wie es heutzutage ganz konkret gehandhabt würde, blieb bis dato trotz der vielen Beiträge zu meiner Enttäuschung unbeantwortet...

...mal sehen ob sich was getan hat. ;-)

Kommentar von Dxmklvw ,

Ich lese Aussagen auch gerne zwischen den Zeilen und beurteile dann die mögliche Wirkung, die mitunter sehr geteilt sein kann.

Da gibt es einerseits die Wirkung auf eine Führungsspitze (egal, ob Religion oder etwas anderes), und andererseits die Wirkung auf Anhänger einer Richtung.

Hierbei ist es schon interessant, welche mutmaßliche Bedeutung eine Aussage zum Zeitpunkt ihrer Entstehung in Abhängigkeit von bestehenden sonstigen Umständen hat (Wissensstand, Kultur, Sprachgewohnheit usw.).

Doch in der Praxis halte ich das zumindest nach langen Zeiträumen für wenig brauchbar, weil in der Gegenwart stets nur zählt, wie etwas von Mehrheiten aufgefaßt wird und zu welchen Resultaten dies in der Gegenwart führt.

Es macht durchaus Sinn, auch regelmäßig etwas dahingehend zu hinterfragen, ob bestimmte Umstände überhaupt noch gelten oder angemessen sind, aber trotzdem kommt man nicht an dem vorbei, wie Menschen wirklich ticken.

Da mag irgend eine Überzeugung noch so vordergründig sein, es muß keineswegs zwangsläufig auch der wirkliche Grund für ein Erscheinungsbild sein. Die Vieldeutigkeit einer an sich eindeutigen Aussage ist eben ganz erheblich von Beliebigkeiten und von Einflüssen abhängig, die auch völlig fern vom ursprünglichen Sinn einer Sache sein können.

Wir erleben so etwas ja nicht nur z. B. in manchen religiösen Extremismen, sondern ebenso - wenn auch in etwas anderer Erscheinungsform - in ganz normalen gesetzlichen Regelwerken, wo in manchen Bereichen die Spitzfindigkeit wuchert und wo dann am Ende der Kette klaren Formulierung eine juristisch neue Bedeutung steht, fern von dem, was ursprünglich beabsichtig war.

Bezüglich der Islamproblematik sehe ich vorrangig Folgendes:

Es gibt eine riesige Anzahl Moslems, die sich auch untereinander in diverse Denk- und Interpretationsrichtungen aufsplitten, die aber, jede für sich selbst, einer jeweils dazugehörigen Umgebung (Kulturkreis usw.) angepaßt ist oder sich um soche Anpassungen bemüht.

Daneben gibt es aber auch Führungsspitzen, die ich nicht als religiöse Leitfiguren betrachte, sondern mehr als politisch orientierte Komponenten, die den Umstand der Gläubigkeit ihrer Anhänger als Mittel zum Zweck benutzen.

Wenn von diesen Führungsspitzen auch religiöse Grundsatzvorgaben ausgehen, dann sehe ich diese als eher gesondert an, wobei das eine mit dem anderen nur insoweit zusammenhängt, als daß es wechselseitig nutzbar wird.

Im Bereich westlicher Kulturlandsschaften gibt es grundsätzlich andere gewachsene Prägungen, die in vielen Punkten gar nicht mit islamischen Prägungen zusammenpassen.

Das können vermeintliche Kleinigkeiten sein, die sich aber dennoch irgendwo störend auswirken, und es finden sich auch eine Reihe bedeutsamer Inkompatibilitäten, die man zwar mit extrem viel Fleiß und Zeitaufwand beschreiben kann, die man aber wegen bestehender Verzahnungen und Verfestigungen eben nicht einfach so nur durch gutes Zureden auflösen kann.

In Völkern und in Kulturkreisen besteht eben auch so etwas wie eine "volksprivatsphäre oder Kulturprivatsphäre", die gewahrt bleiben muß, um Irritationen bishin zu Strukturzerfall zu verhindern.

Die Methoden zur Wahrung solcher Volksprivatsphäre sind sehr verschieden und Mentalitätsabhängig und werden von Gruppen verwirklicht.

Manche Methoden sind sehr krass und stehen auch im Konflikt zu vielen anderen Normen, und andere Methoden sind milder, angepaßter und weitgehend auch verträglich.

Doch übergeordnet verbleibt beidem die Eingenschaft des Abwehrens, teils auf aktuelle Dinge ausgerichtet und teils auch vorausplanend verlaufend.

Doch ebenso wie bei der Unterschiedlichkeit der Interessen zwischen einer religiösen Führung und der Anhängerschaft sehe ich solche Unterschiedlichkeiten auch in westlichen Kulturkreisen zwischen der Politik und Wirtschaft einerseits und den Bürgern/Bügerinnen andererseits.

Auch da gibt es eine Menge Interessen, die gegeneinander im Konflikt stehen. Will man das Gesamtbild beurteilen, dann halte ich es für wichtig, hier die Interessenbereiche nicht durcheinander zu werfen.

Damit meine ich, daß Interessen einer religiösen Führungsspitze anderer Kulturen mit Interessen der politischen Führungsspitze verglichen werden können, und ebenso das Volksinteresse einer anderen Kultur mit dem Volksinteresse der westlichen Kultur, aber nicht z. B. westliches Volksinteresse mit den Interssen der Führungsspitze einer anderen Kultur, weil das gänzlich verschiedene Bereiche sind.

Antwort
von marylinjackson, 109

Es werden die vielen Interpretationen dieser Verse kein Ende nehmen. 

Hamed Abdel-Samad hat das sehr gut in seinem Buch "Mohamed" eine Abrechnung beschrieben.

Jeder Muslim kann sich die Interpretation der Verse aussuchen, die er für richtig hält. Die Suren, ohne Übersetzung in die Heimatsprache, die immer nur schön auf Arabisch rezitiert werden, das macht überhaupt keinen Sinn, auch wenn es hier einige Islamkenner meinen.

So sagt heute Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie, Professor für Islamische Religionspädagogik Universität Münster: "Wie wir mit Gewaltversen umgehen, muss geklärt werden. Von einigen Interpretationen müssen wir uns ohne Wenn und Aber verabschieden."

Für diese klaren Worte wird er dafür von vielen Fundamentalisten angefeindet.

Antwort
von SoerenRB, 167

LiebeR HirnvomHimmel,

das Problem, dass viele Textstellen völlig unterschiedlich interpretiert werden können, ist ein allgemeines. Ohne die Mehrdeutigkeit des arabischen Urtextes könnte es so völlig gegensätzliche Übersetzungen überhaupt nicht geben, denn keiner derjenigen, die eine solche Übersetzung anfertigen, macht das leichtfertig.

Deshalb ist es auch wichtig, eigentlich bei jedem literarischen Text, ihn historisch und kontextuell einzuordnen, um ihn richtig verstehen zu können.

In diesem Fall geht es in dem ganzen umgebenden Abschnitt um die Mekkaner, die die Muslime verfolgten. In anderen Suren wird zur friedlichen Koexistenz aufgerufen "Mir mein Glaube und euch euer Glaube!", also kann es kaum um einen Genozid an allen Nichtmuslimen der Welt gehen. In der konkreten historischen Situation war ein Kampf gegen die Mekkaner unausweichlich, sodass Mohammed nach langem Zögern die Bewaffnung seiner Anhänger befahl. Nachdem die Mekkaner geschlagen waren, wurde ein Waffenstillstand geschlossen: "Wenn sie aber aufhören, euch zu bekämpfen, so lasst sie ziehen" (2:194). Der Kampf endete mit einem Waffenstillstand.

Erst nachdem die Mekkaner diesen Waffenstillstand wieder gebrochen hatten, ließ Mohammed bis zur eroberung Mekkas weiterkämpfen, da man gemerkt hatte, dass man keinem Friedensvertrag mit ihnen trauen konnte. Trotzdem führte die Eroberung Mekkas auch da zu keinem Massaker. Die Kaaba wurde von Götzen gereinigt, aber den Bewohnern selbst geschah nichts.

Kommentar von earnest ,

Was sind "Götzen"? Ist diese Bezeichnung gerechtfertigt?

Ich sehe in dieser Antwort wieder einen "Weichspüler" am Werk - der die gewaltheischende Passage weginterpretieren möchte.

Kommentar von SoerenRB ,

Erst einmal ist "Götze" eine Formulierung, die selbstverständlich von einem gewissen Vorverständnis geprägt ist bzw. heute eindeutig negativ besetzt ist, klar. Will ich auch gar nicht bestreiten. Da wir hier aber von Koraninterpretation sprechen, halte ich den Ausdruck durchaus für vertretbar.

Davon abgesehen sehe ich durchaus das Gewaltpotenzial in den Koranversen. Natürlich kann man die so interpretieren, dass sie Gewalt gegen "Ungläubige" rechtfertigen. Das habe ich an keiner Stelle bestritten.

Ich habe mich auf die historische und inhaltliche Kontextualisierung beschränkt, die diesen Vers eben mitten in eine Auseinandersetzung mit den Mekkanern hineinstellt.

Kommentar von earnest ,

Okay, Soeren.

Aber es ist ja gerade die Tatsache, dass die IS-Verbrecher (und andere Verblendete) die Verse NICHT in einen solchen Kontext einordnen ...

Und wenn wir schon dabei sind, Koranverse nicht "abolut" zu nehmen - dann muss das ja wohl auch für andere Verse gelten, nicht wahr?

Und dann wären wir bei einer gewissermaßen "modernen" Koraninterpretation, die ins 21. Jahrhundert passt ...

Dagegen fände ich nichts einzuwenden. Aber was sagen die erzkonservativen "Hardliner", für die jedes Koranwort für immer und ewig unverrückbar in Fels gehauen ist?

Kommentar von SoerenRB ,

Kontextualisierung bedeutet nicht, einfach alles umzustoßen. Zu einer guten konservativen Koraninterpretation gehört die Kontextualisierung immer mit dazu. Wer diese Regel missachtet, zum Beispiel "Kalif" Al-Baghdadi, ist in den Augen der Gelehrten nicht dazu befähigt, den Koran auszulegen. Das haben verschiedene Gelehrte auch immer wieder in den Diskussionen um den islamischen Staat klargestellt. Die Interpretation sind willkürlich, genauso wären es aber auch bewusst auf liberal getrimmte Interpretationen, die dem offensichtlichen Text widersprechen.

Übrigens ist auch die Abrogation, also die Vorstellung, dass ein jüngerer Koranvers einen älteren außer Kraft setzen kann, ein gängiges Interpretament der klassischen Koranauslegung. Gerade die Nichtbeachtung dieses Grundsatzes macht die Interpretation vom IS so konfus.

Kommentar von earnest ,

Ich überspitze jetzt mal deine Botschaft ein wenig, Soeren. Dann heißt sie: Jede "moderne" Interpretation des Korans ist haram.

Das erklärt, warum den "Modernisierern" (wie zum Beispiel Khorchide) der Wind so heftig ins Gesicht weht, dass ihnen von Beton-Fundamentalisten gar das Muslimsein abgesprochen wird.

Kommentar von SoerenRB ,

Du drehst mir die Worte im Mund um. Ich habe nie behauptet, jede "moderne" Interpretation des Koran wäre haram. Ich bin nichtmal Moslem, sondern Religionswissenschaftler, also kategorisiere ich nicht in haram oder halal.

Ich habe nur behauptet, dass eine Auslegung nicht willkürlich alles so hinbiegen kann, wie es ihr in den Kram passt. Denn wenn sie willkürlich wird, ist sie nicht mehr islamisch. Dann könnte man auch jede beliebige andere Schrift statt des Koran zugrunde legen. Das funktioniert doch mit einem staatlichen Gesetz auch nicht anders. Die Interpretation darf niemals den Wortsinn außer Acht lassen.

Kommentar von earnest ,

Nein, ich drehe dir deine Worte nicht im Mund um. Ich habe sie, wie ich auch selbst geschrieben habe, aber "überspitzt".

Die zitierte Sure ist, ganz gleich wie man sie "hinbiegt", in ihrer Grundaussage, in ihrem Wortsinn, aggressiv - beziehungsweise: Sie kann aggressiv interpretiert werden.

Ich habe auch nicht DIR unterstellt, die Welt in halal und haram zu kategorisieren. Das tun, auch auf dieser Seite, andere ...

Gibt es im Zusammenhang mit dieser Sure Deines Wissens "liberale Interpretationen", die dem offensichtlichen Text widersprechen?

Kommentar von SoerenRB ,

In diesem Fall: Ja! Nämlich diejenige einiger muslimischer Verbandsvertreter, die hartnäckig behaupten, der Koran würde Gewalt in jeder Form und zu jeder Zeit verbieten. Das ist schlicht faktenwidrig, genauso wie die gegenteilige Behauptung, der Koran würde Gewalt in jeder Form zu jeder Zeit legitimieren.

Kommentar von earnest ,

Wenn du das so interpretierst, dann kann man dir natürlich nur zustimmen: Das ist in der Tat grob faktenwidrig.

Das halte ich aber nicht für eine liberale Interpretation, sondern schlicht für eine falsche.

Für eine "liberale Interpretation" würde ich folgende Argumentationsschiene halten: Die entsprechenden Suren bezogen sich auf einen konkreten historisch-politischen Sachverhalt.

Diese Situation ist heute aber nicht mehr gegeben. Daher sind entsprechende Tötungsaufrufe nicht nur nicht mehr aktuell; sie widersprechen andernorts zu lesenden Friedensgeboten.

Das wäre sehr vorsichtig formuliert. Man könnte auch sagen: solche Tötungsaufrufe gehören auf den Müllhaufen der Geschichte. 

Aber schon die sanfte Variante ruft die Fundamentalisten auf den Plan, rüttelt sie doch an der Überzeugung, jedes Wort im Koran sei in Stein gemeißelt. 

Kein Wunder, dass Beton-Fundis ihre Welt erschüttert sehen und Reformer wie Khorchide anfeinden und ihnen sogar die Zugehörigkeit zum Islam absprechen.

Kommentar von SoerenRB ,

Wie gesagt, das ist in diesem konkreten Fall keine liberale, sondern eine allgemein anerkannte Interpretation der Koranverse, da die klassische Koranauslegung auch den Fall der Abrogation, also der Aufhebung älterer Verse durch neuere, in Betracht zieht. In anderen Fällen, wie z.B. beim Verbot außerehelichen Geschlechtsverkehrs, läge der Fall anders.

Abrogation funktioniert nur von Korantext zu Korantext, Hadith zu Korantext oder - ganz selten - von Korantext zu Hadith.

Kommentar von earnest ,

Korrektur: absolut

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Danke für die kontextuelle Einordnung. Demnach wurde also nicht nur die bedrohung duch die Mekkaner abgewendet, sondern duch die Entfernung der Götzen wurde auch eine andere Religion aktiv unterdrückt, sehe ich das richtig?

Antwort
von NadimFalastin, 91

Ich geb dir auch mal ein paar Zitate :

„Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Jisraéliten.“ (Erubin 43b)

„Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.“ (Jabmuth 57b, Jabmuth 60 a, Aboda zara 37a)

„Der Beischlaf der Nichtjuden ist wie Beischlaf der Viecher.“ (Aboda zara 22b)

Das stammt aus dem Talmud (Judentum)

Ich lasse das jetzt mal unkommentiert.

Kommentar von NeverSurrender3 ,

In dieser Frage geht es aber um den Islam. Du lenkst ab. Wenn du etwas zum Judentum wissen möchtest, dann formuliere doch eine Frage dazu.

Kommentar von NadimFalastin ,

Bist du in der Lage zwischen den Zeilen zu lesen? Anscheinend nich. Mit meinem Kommentar will ich sagen, dass nicht nur der Islam Zeilen in seinen heiligen schriften hat, die Brutal und Menschenfeindlich sind. Unter anderem auch die Bibel. Das vergessen die Leute in ihrem Hass den Moslems gegenüber, so wie du wahrscheinlich.

Kommentar von earnest ,

Schon wieder haltlose, üble Unterstellungen von deiner Seite.

Willst du mit deiner Aggressivität davon ablenken, dass du hier nur ablenkst?

NeverSurrender hat völlig Recht: Du. Lenkst. Ab.

P.S.: Wieso schreibst du eigentlich ZWEI Antworten?

Kommentar von NadimFalastin ,

Nein. ich sage das was gesagt werden muss. Ich wäre damals im dritten reich für die juden auf die Straße gegangen, und ich gehe es heute für die Moslems. Sie haben euren Hass und eure Respektlosigkeiten nicht verdient.

Es sind Menschen wie du und ich

Kommentar von earnest ,

Ich verwahre mich ausdrücklich gegen die erneute persönliche Unterstellung, die in "euer" Hass steckt. Ich hasse Muslime nicht.

Habe ich bezweifelt, dass friedfertige Muslime Menschen wie du und ich sind?

Du solltest genauer lesen - und nicht schon wieder ablenken.

Kommentar von NadimFalastin ,

Wenn man sich die Frage des Fragenstellers anschaut, die meisten anderen Fragen hier auf gutefrage.net zum Thema Islam anschaut, wenn man sich die Kommentare hier zum Thema Islam anschaut, dann erkennt man nur Hass und Feindlichkeit gegenüber dem Islam.

das kann ich nicht aktzeptieren. Kann sein dass du und andere es oft nicht so meinen, aber es kommt genau so rüber. Der Islam ist im Grunde eine gute und liebevolle Religion mit guten Menschen

Kommentar von earnest ,

Dann drück dich bitte in Zukunft differenzierter aus.

Aber immerhin: Danke für das "Teil-Zurückrudern".

P.S.: Was meinst du mit "im Grunde"?

Kommentar von NadimFalastin ,

Im Grunde mein ich, dass die Terroristen und die radikalen, die im nahen Osten grasieren, nich wirklich den eigentlichen Islam praktizieren. Es geht letztendlich, wie auch im Christentum um Liebe, tolleranz, Aktzeptanz und vorallem Frieden. Nur leider wird oft durch die Medien ein falsches Bild dargestellt.

Ich hab einfach das Bedürfniss mich zu solidarisieren, deswegen erwisch ich mich selbst oft dabei, wie ich wütend werde, was ich nich tun sollte ;) :P

Kommentar von earnest ,

Nein, es sind nicht die MEDIEN Schuld, wenn durchgeknallte "Gotteskrieger" Unschuldige massakrieren.

Die Medien haben allerdings die Pflicht, über solche Schandtaten zu berichten.

Kommentar von NadimFalastin ,

Nein Schuld daran sind sie nicht, sondern an der Meinung der Menschen darüber.

Kommentar von earnest ,

Hältst du denn  ALLE Leute für verblödet, Nadim? Auch die Nicht-BILD-Leser?

Deine Ausflüchte werden, so mein Eindruck, zusehends schwächer ...

Kommentar von NadimFalastin ,

Achso, du willst mir also erzählen, dass die etablierten medien keinen einfluss auf die meinung der Masse haben?
Nee, natürlich nich. Völlig an den Haaren herbeigezogen...

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Ok, Nadim, Du siehst im Islam Liebe, Tolerant, Akzeptanz und Frieden. Ich sehe das aus dem bisherigen Ergebnis dieser Diskussion leider noch nicht. Aber Du kannst mir helfen. Mich überzeugen. Und das ist nicht ironisch gemeint sondern ganz ehrlich.

Beantworte DU mir doch bitte die Frage, die ich zuvor SplitterFX gestellt habe. Wie geht "der Islam" liebevoll, tolerant, akzeptierend und friedvoll um z.B. mit


  • dem Mann, der nicht mehr vom Islam überzeugt ist und sich vom Islam abwendet und fortan für das Christentum wirbt.?
  • der Ehefrau eines Muslims, die sagt: "Meine Kinder sollen atheistisch aufwachsen"?
  • Was ist mit der Frau, die sagt: "Ich möchte nicht dieEinschränkung, daß ich nur einen Mann haben darf, der Mann aber vier Frauen ich möchte aus dem Islam austreten und zwei Männer zugleich lieben."?


Dürfen die auch sagen: "Ich bin raus, es gibt keinen Zwang im Glauben (2.256)."?

Und ich will jetzt nicht sowas hören wie "Aber in Deutschland..." oder "Aber in Israel..." oder "Der Fragesteller ist pauschal islamfeindlich" sondern:

Da es, wie ich immer wiederhole DEN (einen, weltweit gleichförmigen) Islam nicht gibt: Nenne mir wenigstens eine wesentliche Strömung, die sich dem Islam zuschreibt, die einen solchen Umgang pflegt und auch theologisch unzweideutig begründet.



Kommentar von vanillakusss ,

Nadim, klar gibt es auch in anderen Schriften gewalttätige, menschenverachtende usw. Zeilen.

Was du nicht siehst, ist, die Welt hat sich verändert die (meisten) Menschen sind zivilisiert, haben sich angepasst. Außer dem Islam, obwohl es in der Sure 11, Zeile 88 genau darum geht.

Das hat ein Islamgelehrter gesagt, man kann sich anpassen, keiner muss alles wortwörtlich nehmen was mal, zu komplett anderer Zeit, festgelegt hat.

Kommentar von NadimFalastin ,

Hmm. Ist nicht ganz meine Meinung. Wenn du von "zivilisiert" redest, nehm ich an du meinst die westlichen Industrienationen. Sie sind alles andere als zivilisiert. Wenn ich mir Nazi Israel anschaue, dann is das alles andere als zivilisiert. Wenn ich mir die Diktatorische europäische Union anschaue, dann is das auch nicht zivilisiert. Wenn ich mir die riesigen, immer größer werdenden Gettos in Amerika anschaue, in denen überwiegend nur schwarze leben und verhungern, dann is das ebenfalls nich zivilisiert. Und wenn ich mir die vom Amerika und der Nato geführten Kriege im nahen Osten anschaue, die mehrere millionen unschuldiger Menschenleben gekostet haben, frag ich mich auch, in welcher Weise is das zivilisiert?  Ich frag von welcher großen und tollen Zivilisation du redest?

Wenn ich mir die vielen Moslems in menier Umgebung anschaue, dann seh ich ganz normale zivilisierte Menschen. Das is was ich sehe.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Oh, bist Du wieder mal ein muslimisches Hassopfer geworden, armer NadimFalastin?

- Man sollte vielleicht mal über eine Antihassimpfung für Muslime nachdenken, die gegenüber Aussagen, die bei jeder Kleinigkeit als HASS interpretiert werden, immun macht...:)

Kommentar von NadimFalastin ,

ich bin deutscher

Kommentar von ArbeitsFreude ,

aha, also ein deutsch-muslimisches Hassopfer? - Ich hatte mit meinem Kommentar an keiner Stelle unterstellt, lieber NadimFalastin, das Du kein Deutscher seist...

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Jetzt kommt der Konter:

Stell Dir mal die Gegenfrage: Warum zitiere ich hier nur den Talmund und stelle das Judentum als böse hin?

Kommentar von NadimFalastin ,

Naja, das war nur n Beispiel, ich kann auch die Bibel zitieren... da stehen auch üble sachen drin.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Das war nicht nur ein Beispiel von Dir.

Du fährst eine glasklare Anti-Israel-Agenda, das "Beispiel" war strategisch gewählt. "Nazi Israel" -der Ausdruck stammt aus deinem Beitrag. "It's about time we globalize the Intifada" steht in deinem Profil.

Sicher: Die israelische Regierung hat die Menschenrechte nicht gerade mit Löffeln gegessen. Die Deutsche auch nicht. Und die US-Regierung erstrecht nicht. Das verdient eine uneingeschränkt kritische Betrachtung ohne Antisemitismus oder Antiamerikanismus.

Genauso verdienen heikle Worte im Koran eine uneingeschränkt kritische Betrachtung ohne Antiislamismus.

Was Du aber machst: Du platzt in die Fragestellung rein und betreibst Schwarz-Weiß-Malerei. Jeder, der nicht als erstes mal Israel kritisiert, gehört für dich anscheinend  zur Achse des Bösen. "Wer nicht für uns ist ist gegen uns." Das war auch die Agenda von George W. Bush. Du weißt ja, wohin das geführt hat.

Kommentar von NadimFalastin ,

Ich weiß gar nich was ich sagen soll. Du erzählst hier einen haufen sch***... ich glaub du weißt selber gar nich was du redest.

Ich hab Israel als ein Beispiel von meheren andern Beispielen genommen, ja. Das is ja wohl legitim. Und gegen die Politik Amerikas zu sein ist ja wohl auch legitim.

Jeder, der nicht als erstes mal Israel kritisiert, gehört für dich anscheinend  zur Achse des Bösen

Sag mal?? Junge? Ich habe das Beispiel Israel einmal in einem einzigen Satz verwendet. Wie zum Teufel kommst du auf so einen Mist bitte?

Und jetz noch mal um dir Meine meinung zum islam rüberzubringen da du ja meinst es sind alles hinterweltler, die sich nich anpassen, und Ungläubige umbringen wollen. Wenn ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und auch in meiner Stadt umherschaue, dann seh ich ausschließlich Moslems, die freundlich, herzlich und nett sind. Die ihrer Arbeit nachgehen und nich unbedingt die Millionen machen wollen, sodern sich eher um die Familie kümmern. Das is was ich sehe. Das selbe geht für die Leute, dich ich in der Türkei kennen gelernt habe. Warst du dort schon mal? Ich schon. Dort habe ich viele Leute kennen gelernt, die meisten Moslems. Es waren Menschen wie du und ich. Normale Menschen, die mich freundlich und vorurteilslos behandelt haben. Es gibt einen Unterschied, sie haben eine andere Kultur. Aber das is mir, im gegensatz zu dir, völlig egal.

Du siehst die von deiner Regierung unterstützen Terroristen und denkst, dass das der Islam is, und das genau so alle Moslems sind. Das is Blödsin. Ich bin deswegen nich Pro Islam, das is absoluter Schwachsinn. Ich kritisiere die Meinung die du und die meisten andern haben über diese Leute, da sie herzlos, einseitig und hinrissig is. Moslems sind Menschen wie du und ich - ich sage es noch mal, damit du es endlich verstehst. Man sollte den Menschen sehen, und nichts anderes.

Es gibt seit den 50ger jahren in Deutschland viele Moslems, die hieher als Gastarbeiter gekommen sind. Sie leben friedlich in unserem Land seit dem. Falls dir das noch nich aufgefallen is.

Nich ich habe die falsche Weltanshauung, sondern du.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Mir gefällt dein Tonfall nicht und ich habe wenig Lust, Dir zu antworten.

Ich tu's trotzdem und erkläre Dir, wie ich drauf komme. Du schreibst:

"Ich habe das Beispiel Israel einmal in einem einzigen Satz verwendet. Wie zum Teufel kommst du auf so einen Mist bitte?"
Einmal... aha...

Einmal: "vom Zionismus in Israel ganz zu schweigen"

Hoppla, noch einmal: "Tatsache, erst seit die Zionisten kamen und ihnen das Land gestohlen und sie abgeschlachtet haben und seit dem Israel vom Westen massiv mit Waffen und Geld unterstützt wird"

Und ..ähm.. wieder einmal: "Wenn ich mir Nazi Israel anschaue, dann is das alles andere als zivilisiert."

Ausserdem: Du pauschalisierst. Wenn Du ein ganzes Land "Nazi-Israel" nennst, dann pauschalisierst Du und greift undifferenziert alle Menschen in diesem Land an, egal ob die jetzt für oder gegen die Politik ihrer Regierung sind.

"Genauso gibt es im Talmud rassistische Stellen.  Das würdest du wissen, wenn du dich damit beschäftigen würdest. Aber genau das tust du nicht."

Ich habe nicht zuerst den den Talmund kritisiert sondern es gewagt, gleich zu etwas anderem eine kritische Frage zu stellen. Interessant daß dich das zum Gedankenlesen befähigt und daß Du weißt, daß ich mich damit nicht beschäftige...

"Dir geht es darum den Islam als das Böse hinzustellen [...] Sowas nennt man Rassismus. [...] Genauso habens die Nazis früher auch
gemacht."

...und schon gehöre ich zur Achse des Bösen. Übrigens ist "Rassismus" ein gegen andere Ethien gerichteter Hass, während "Islamfeindlichkeit" ein gegen den Islam gerichteter Hass ist. Wenn Du mir schon etwas vorwerfen willst, dann benutze wenigstens klare Worte (Du gehst ja auch zur Tankstelle und fragst nach sieben Stück Dieselkraftstoff)

Und Ich habe dir schon erklärt, daß ich nichts gegen Religionen habe. Aber gegen Praktiken, die im Namen von Religionen vollzogen worden. z.B. Steinigungen. Es gibt. 1.200 Millionen Muslime auf der Welt. Davon müssen knapp die Hälfte, knapp 600. Millionen das Leben in Ländern ertragen in denen im Namen ihrer Religion Steinigungen praktiziert werden. Rechne selbst die Bevölkerungszahlen zusammen, wenn Du es nicht glaubst. https://de.wikipedia.org/wiki/Steinigung).

Bin ich jetzt in deinen Augen ein fieser Islamhasser, nur weil ich
frage: "Muß man den Koran unbedingt SO auslegen, oder geht das auch anders?"

Übrigens gebe ich dir Recht, wenn Du sagst, daß unsere westlichen Regierungen an der Misere mitschuld sind, weil sie Extremisten unterstützen. Nicht nur was Terroristen angeht, sondern sie drücken auch bei den Menschenrechten beide Augen zu, wenn die Despoten militärisch oder wirtschaftlich nützlich sind.

Kommentar von NadimFalastin ,

Ich habe hier die Beiträge von verschiedenen Leuten kommentiert. Ich meine ich habe das Beispiel mit Israel nur einmal bei unserer Diskussion verwendet. Selbst wenn nich, spielts auch keine Rolle, da es nur ein Beispiel war. Es hat mit der Sache an sich nur am Rande etwas zu tun.

Das mit Nazi Israel is Blödsinn. Wenn ich sage ich halte nichts vom damaligen Nazi Deutschland, dann geht es um das Regime und die Staatsform an sich. Nicht um die Einzelnen Leute. Genau das gleich gilt für Nazi Israel, was es definitiv is.

Jetz noch das mit den Steinigungen. Ich bin gegen Steinigungen, wie sie in einigen Ländern angewendet wird, von Menschen aus dem Islam, da hast du recht. Ich bin auch gegen die Todesstrafe wie sie im Iran oder in Saudi Arabien angewendet wird. Ich bin gegen jede Form von körperlicher Gewalt als rechtmäßige Strafe für ein Vergehen. Da stimmen wir beide überein. Was du aber vergisst ist, das wir in Deutschland leben und nich iwo anders. Wir haben unsere Werte und unsere Kultur. In anderen Ländern, gibt es andere Kulturen und andere Wertesysteme, ob uns das jetz gefällt oder nich. Wenn ein Land sich geschlossen dafür endscheidet, dass die Religion Gesetz wird, dann haben wir das zu aktzeptieren. Punkt Ende aus. Wenn sich ein anderer Staat dazu endscheidet die Steinigung als rechtmäßige Strafe anzuwenden, dann haben wir das anzuerkennen. Denn es ist nich unser recht über andere Völker zu endscheiden. Wer bist denn du, dass du dich mit deinem Wertesystem über das der anderen Menschen auf der Welt stellst? Dazu hast du kein Recht.

Sehr viele Dinge, die bei uns Gang und Gebe sind, finden andere Völker unter aller sau. Zum Beispiel würde eine muslimische Frau niemals auf die Idee kommen, ihr kleines Kind mit zehn Monaten in eine Kita zu stecken um arbeiten zu gehen. Das ist unverantwortlich, was auch meine Meinung ist. Ist es deswegen richtig, das Muslimische Länder uns vorschreiben, wie wir mit unseren Kindern umzugehen haben, weil sie es als Schande und Vernachlässigung ansehen? Nein natürlich nicht, das ist unsere Sache und unsere Kultur, genau wie es deren Kultur ist.

Hier kommen wir wieder zum Thema Respekt. Es ist sch*** egal was du vom Islam und seinen Menschen hältst. Es ist sch*** egal ob dir das gefällt und ob du diese Kultur als nicht zeitgemäß ansiehst oder nicht. Es ist nicht deine Kultur. Es ist nicht dein Land. Du kannst gerne deine Meinung haben, mehr aber auch nicht. Du hast das zu respektieren.

Die westliche Kultur ist bei weitem nicht so toll, so freiheitlich und so fortgeschritten wie die meisten Europa denken. Ganz im Gegenteil. Nebenbei gesagt sind die Europäer auch die einzigen, die so über sich denken. Die meisten auf der Welt tun das nicht. Und wir sind gerade einmal 500 Millionen, also nur ein kleinerer Teil der Weltbevölkerung.

Antwort
von bluestyler, 21

Wie wärs, wenn du auch den Kontext miteinbindest?

Ich kann auch in einer Geschichte, die über Liebe geht, und bei einem Satz wie z.B

Die Liebe kann Menschen töten....

Dann einfach [Menschen töten] zitieren.

Das machen halt viele, die den Islam nicht verstehen und dagegen hetzen wollen :)!

Antwort
von newcomer, 156

es hat schon immer Glaubenskriege und Gewalttaten gegen Andersgläubige gegeben. Schon im alten Testament wird erwähnt dass das auserwählte Volk Gottes ( Juden ) die Ungläubigen auslöschen darf weil es Gott so wollte.
Dies wurde durch das neue Testament widerlegt.
Im Islam gab es noch keine "neue" Ausgabe also halten sie am Ursprung fest.
Ich möchte aber niemanden angreifen da zur Zeit des zweiten WK auch gewisse Gruppen ausgelöscht wurden und in USA die Ureinwohner usw.
Fast jeder Staat hat seine Schatten in der Vergangenheit.

Kommentar von earnest ,

Hier reden wir aber nicht von der VERGANGENHEIT. 

IS, Boko Haram (usw. usw.) sind - Gott sei's geklagt - leider GEGENWART, brutale Gegenwart.

Kommentar von newcomer ,

dann weißte sicher auch dass sich die Moslems längst vom IS distanziert haben. Ihnen wurde untersagt dass sie sich Gottesstaat im Namen Allah nennen dürfen

Kommentar von newcomer ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_%28Organisation%29#Muslimische_W...

Stimmen aus den religiösen Gemeinschaften

Der oberste Mufti von Saudi-Arabien ʿAbd al-ʿAzīz Āl asch-Schaich stellte fest, dass der IS mit seinen Verbrechen im Nahen Osten die islamischen Prinzipien und Lehren verletze, und bezeichnete ihn als „Feind Nummer eins“ des Islam.[629] Der ägyptische Großmufti Schawki Ibrahim Allam kennzeichnete den IS als eine Gefahr für den Islam und die Muslime, weil er das Image des Islam zerstöre und korrumpiere,[630]
sprach dem IS das Recht ab, sich „Islamischer Staat“ zu nennen, und
forderte die Medien dazu auf, den IS nur noch als „al-Qaida-Separatisten
im Irak und Syrien“ zu bezeichnen.[631] Im August 2014 wurde die Organisation vom Rat der islamischen Gelehrten Indonesiens für „harām“ (verboten) erklärt.[632]

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Vielleicht sollte der saudische Ober-Mufti erstmal vor seiner eigenen Tür kehren, was die Zerstörung des Image des Islam angeht. (http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-saudi-arabien-verhaen...)

Kommentar von earnest ,

Nein, nicht DIE Moslems, sondern eine Reihe von Muslimen aus der ersten Reihe.

Kommentar von Rosy1974 ,

Fast jeder Staat hat seine Schatten in der Vergangenheit.

- Völlig richtig. Aber der Islam ist kein Staat, sondern eine Religion.

Außerdem ist der Islam nicht nur in der Vergangenheit gewalttätig gewesen, sondern auch in der Gegenwart und vermutlich auch in der Zukunft. Dein Vergleich hinkt daher.

Danke, dass du sagst, dass man gemäß neuem Testament keine Andersgläubige töten darf. Ein beliebtes Argument der Muslime sind nämlich die gewalttätigen Verse im alten Testament. Auch für diesen Satz will ich mich bei dir bedanken. Das Argument der Muslime, Christen seien genau so zu Gewalt aufgerufen, ist nichtig.

Der 2. WK war kein Religionskrieg. Er war rein politisch. Die Juden wurden auch nicht als Religion sondern als "Rasse" deshalb fälschlicher Weise bezeichnet.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Sicherlich haben so ziemlich alle Völker und jeder "...-ismus" den allergrößten Dreck am stecken, nur beantwortet das meine Frage nicht.

Kommentar von chrisbyrd ,

Israel sollte als Gottes Volk im Alten Testament niemals die Ungläubigen auslöschen. Das ist absolut falsch!

Einzig ein einmaliges Strafgericht gegen die Völker Kanaans, die zuvor schlimme Greueltaten verübt hatten und nicht von ihren Wegen umkehren wollten, sollten sie im Auftrag Gottes als Gericht vernichten. Dieser Auftrag mag durchaus schwierig zu verstehen sein. Es handelte sich dabei aber um eine einmalige Aktion.

Ansonten finden sich weder für Juden noch für Christen in der Bibel irgendwelche Aufrufe, Nichtgläubige zu verfolgen oder zu töten. Ganz im Gegenteil sollte das Volk Israel ein Licht für die Nationen sein, um sie zu Gott zu führen. Da das nicht besonders gut funktionierte (Israel wandte sich immer wieder von Gott ab und betete andere Götter an; schließlich verwarf es sogar den von den Propheten verheißen Messias, Jesus Christus), erhielten Menschen aus den Nationen die Gelegenheit, Gottes Kinder zu werden und auf Gott und das Evangelium hinzuweisen.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

"Israel sollte als Gottes Volk im Alten Testament niemals die Ungläubigen auslöschen. Das ist absolut falsch!"

Ähm... ausser sie tanzen um ein goldenes Kalb.

"So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten." (2. Mose, Kap. 32)

Antwort
von m00nkuh, 150

Eine wirkliche Übersetzung des Korans gilt in der traditionellen islamischen Theologie als unmöglich, da jede Übersetzung zugleich eine Interpretation enthält. Daher wird das Studium des Korans im arabischen Originaltext empfohlen

Man muss dazu betrachten wann sie geschrieben wurden nämlich zu der Zeit als in Mekka "Krieg" war
Genau darauf bezieht es sich auf die zu der Zeit aktuellen Gegner ( Die Ungläubigen ) in Mekka 

Kommentar von earnest ,

Wenn das so ist, dann ist die Interpretation des Korans situations- und zeitenabhängig. Und das müsste dann auch für andere Probleme gelten.

(Da wird dann aber immer behauptet, der Koran sei, da von Gott gegeben, unveränderbar für immer und ewig.)

Wenn das so ist: Warum distanzieren sich nicht ALLE Muslime von diesen (und anderen) gewaltheischenden Passagen im Koran und erklären unmissverständlich: "Gewalt gegen Andersgläubige (nicht: "UNGläubige) ist abzulehnen, immer und überall."

Kommentar von m00nkuh ,

Der Döner Mann letztens wollte mich auch umbringen weil ich anders gläubig bin 
Und der Busfahrer auch täglich wollen uns Muslime töten weil sie sich nicht distanzieren 
Letztens erst in einer Shisha bar gewesen das ich es überlebt habe wo 95% darin Muslime sind grenzt an ein Wunder da ich ja ungläubiger / Anders gläubig bin 

Kommentar von earnest ,

Ein solch ernsthaftes Problem hat nicht die Flapsigkeit verdient, mit der du es hier behandelst.

Kommentar von m00nkuh ,

Wieso du siehst es doch so das sie uns alle umbringen wollen ALLE 

Kommentar von earnest ,

Auch über DIESE Bemerkung kann man nicht ernsthaft diskutieren.

Ciao.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Und wie siehst Du die Relevanz dieser Verse heute?

Kommentar von 1988Ritter ,

Natürlich ist die Übersetzung möglich.

Der Koran wurde in Altarabisch geschrieben.

Wenn man dies nicht übersetzen könnte, dann könnte kein Mensch, auch Araber, den Koran verstehen.

Die Behauptung, der Koran sei nicht zu übersetzen, wird immer nur dann angeführt, wenn der Islam einer Unerfreulichkeit überführt ist.

Tatsächlich hat Mohammed selbst die ersten Übersetzungen angefertigt, die dann mittels Diplomaten seines Regimes an andere Stämme mit anderer Sprache verschickt.

Antwort
von BellAnna89, 204

Es gibt erstens sehr oft Übersetzungsfehler, zweitens vergeht eine gewisse Zeit, bis das gesprochene, mündlich überlieferte Wort zur Schrift wird -> “Stille-Post-Prinzip“, drittens sind Ideale und Wertvorstellungen schwer in allgemeinverständliche Worte zu fassen. Und dann muss man einfach den Kontext berücksichtigen. Die absolute Wahrheit kann natürlich niemand kennen. Die Muslime, mit denen ich das Thema hatte, sagten immer, dass es um einen inneren Kampf geht, der nichts mit anderen Menschen zu tun hat, sondern um Selbstkontrolle, und darum, allen Widerständen zum Trotz zweifelsfrei zu glauben.

Kommentar von earnest ,

Die islamistischen Terroristen und die verblendeten "Gotteskrieger" sehen das leider völlig anders.

Kommentar von BellAnna89 ,

Ist klar, genau wie jeder Fanatiker. Ich selbst, trotz allen Bestrebens zu Toleranz, werde auch ungenießbar, wenn jemand völlig gegen meine persönliche Überzeugung handelt oder spricht. Frag mal meinen Mann 👼

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Soweit ich weiß gibt es aber doch seit längerer Zeit eine einheitliche arabische Fassung des Korans in Versform? Oder sind da auch unterschiedliche Überlieferungen parallel unterwegs?

Kommentar von BellAnna89 ,

Und wer kann sicher sein, dass diese Fassung der ursprünglichen Vision entspricht?

Kommentar von earnest ,

Und wer kann sicher sein, dass der Engel nicht etwas missverstanden hat? Oder dass sich Mohammed verhört hat?

Oder dass sich Uthmann vertan hat?

Kommentar von earnest ,

-upps: Oder dass sich Uthmann nicht vertan hat?

Kommentar von BellAnna89 ,

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass der Ursprung jeder Religion erstmal gut ist, und sich durch Missverständnis erst das Schlechte entwickelt. Woher die gute Idee dann letztlich kommt, ist mir latte.

Kommentar von earnest ,

Deine persönliche Überzeugung in allen Ehren, aber ich würde, was die Botschaften der jeweiligen Religion betrifft, doch erst einmal sehr genau hinschauen ...

Kommentar von 1988Ritter ,

Dann haben Dich die Muslime mit denen Du gesprochen hast aber schön veralbert.

Im Islam gibt es keine stille Post. Uthman hat den Koran mittels Ayats (Versen) zusammengefasst. 

Kommentar von BellAnna89 ,

Die Entstehung des Korans ist genau wie die der Bibel nicht durch einen einzelnen schizophrenen Gläubigen entstanden, sondern durch mündlich überlieferte Texte. Daher kann niemand die ursprüngliche Vision oder Ideologie kennen. Auch nicht ein Uthman, so sehr er auch versuchte, die genauen Worte aufzuschreiben. Oder kannst du etwa wortwörtlich widergeben, was dein Lehrer dir so alles erzählt hat?

Kommentar von earnest ,

Aber wie war es vorher?

Mit den auf die behauptete "Kette"  Allah-Gabriel-Mohammed" folgenden Kettengliedern bis hin zu Uthmann?

Kommentar von BellAnna89 ,

Eins steht fest: Allah hat nicht selbst Papier und Stift in die Hand genommen. 

Kommentar von KaeteK ,

Da haben dich deine Muslime ganz schön angelogen oder sie kennen ihren eigenen Koran nicht

http://derprophet.info/inhalt/das-bild-unglaeubigen-htm/

Du solltest dich wirklich besser informieren. lg

Antwort
von 1988Ritter, 104

Im Koran finden sich über 200 Passagen gefüllt mit Unerfreulichkeiten, die nach wie vor praktiziert werden.

Die Behauptung der Koran könne nicht übersetzt werden, sowie die Übersetzungen würden schlimmer klingen als in der Originalsprache geschrieben, sind schlicht und ergreifend falsch.

Wäre der Koran nicht übersetzbar, könnte zudem kein Mensch (auch die Araber) den Koran verstehen, da der Koran in Altarabisch geschrieben wurde.

Wenn man den Koran verstehen will, dann muss man erst den Islam verstehen. Dies hat dann auch nichts mit Übersetzungen zu tun. Der Islam ist eine mit religösen Motiven versehene Ideologie zu einer Staatsform, sprich dem Kalifat. Der Islam ist somit keine reine Religion.

Der Islam versteht sich als weltliche Umsetzung von religösen Vorstellungen. Dabei sind diese Vorstellungen dogmatisch ausgelegt.

Dementsprechend ist der Umgang mit nicht islamischen Personenkreisen selbsterklärend, und bestätigt die von mir anfänglich erwähnten über 200 Unerfreulichkeiten, samt der von Dir zitierten Sure und Ayat (Vers).

Kommentar von InternationalKN ,

Der Islam soll auch nicht nur irgendeine Religion sein, sondern Islam IST das LEBEN. 

Kommentar von earnest ,

Dein Wort in Allahs Ohr, aber: Sag das mal den mordenden "Gotteskriegern".

Kommentar von KaeteK ,

Ihr werdet Augen machen...

Kommentar von 1988Ritter ,

Der Islam soll auch nicht nur irgendeine Religion sein, sondern Islam IST das LEBEN.

Was ja komplett falsch ist.

Wenn der Islam eine abrahamitische Religion sein will, so wie es immer behauptet wird, dann muss sich der Islam auch dem Gebot Gottes:

....und machet Euch die Erde untertan.

stellen.

Dieses Gebot sagt nichts anderes, als das man das Leben schaffend bewältigen muss. Der Mensch wird folglich lebensbejahend und produktiv im Leben durch Religion begleitet.

Es ist also gerade mal nicht so wie der Islam beansprucht, dass man sein Leben dem Islam verschreibt.

Antwort
von DerBuddha, 73

da alle märchenbücher NUR von menschen geschrieben wurden, die nach IHREM damaligen weltbild und IHREM verständnis alles in die schriften packten, ist es klar, dass diese schriften alle immer mehr unmenschlich und völlig unperfekt erscheinen müssen, denn der mensch hat sich seit 2000 jahren auch geistig weiter entwickelt und die regeln von damals sind heute überhaupt nicht mehr mit echten menschenrechten vereinbar............

muslime behaupten ja immer, dass ihr märchenbuch perfekt und verständlich sein, dumm ist dann nur, dass sie sich selbst nicht erklären können, WARUM dann dumme terroristen ihre sooooo perfekten schriften für die eigenen schlimmen taten missbrauchen UND nutzen können und sogar andere muslime davon/damit überzeugen können...........:)

und dass der koran überhaupt NICHT perfekt ist, dass selbst dieser märchengott darin überhaupt NICHT allwissend und allmächtig ist, kann JEDER selbst beweisen, z.b. mit einer umdichtung oder neuschreibung des koran selbst..............ich z.b. würde am anfang eines märchenbuches folgendes schreiben:

Lebt und handelt in eurem Leben so, dass ihr niemanden Schaden zufügt und trotzdem eure Träume, Wünsche und Sehnsüchte erfüllt und beachtet dabei dass es nur einen wahren Schöpfer gibt und egal wie spätere Generationen und Kulturen mich nennen, ICH bin IMMER der EINE………..

DASS wäre ein beweis für die allwissenheit, denn damit würde ich für jede zukunft und jede glaubensrichtung immer nur der eine sein UND, ich würde damit dem menschen IMMER das gebot vorgeben, NIEMANDEM zu schaden..........

der koran selbst schadet aber in seinen texten JEDEM ungläubigen, der nicht an diese märchen glauben will...........UND, folgene verse beweisen, dass dieser dort beschriebene gott nur diener will, aber KEINE freien menschen, die aus eigenem glauben diese gott verehren....:

"Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.“ ...so eine aussage beweist NUR das weltbild und die unwissenheit der ganzen gläubigen der damaligen zeit.............denn diese schriften sind nun mal NUR ein spiegelbild der damaligen gesellschaft gewesen...............MEHR nicht...........

und von wegen, verteidgungs-gebote.....lächerlich, denn wie heisst weiter in der sure?

sure 5, vers 2 (die Reue) "Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert
sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! "

wäre es NUR ein verteidigungsgebot, dann dürfte dort nicht stehen:

"Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind" = bedeutet, dass muslime die schutzmonate abwarten müssen und DANN erst wieder krieg spielen können..........ein ungläubiger angreifer würde auf KEINE schutzmonate rücksicht nehmen, warum auch, wenn er eine völlig andere religion hat...........

"tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert
sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf!" = bedeutet, dass man nicht irgednwo belagert wird, sondern selbst auf jagd geht............. UND, ich habe noch nie in der geschichte der kriege gelesen, dass sich belagerte selbst belagern oder die angreifer belagern.............*g*

ja ja, der ganze koran wimmelt von vielen unmenschlichen dingen, genauso wie die bibel, die im alten testament in wahrheit einen teufel als gott beschreibt.................wenn es diesen wirklich geben würde..............:)

Kommentar von InternationalKN ,

,,denn der mensch hat sich seit 2000 jahren auch geistig weiter entwickelt " haha.. Das sehe ich nicht viel  von der 2000 Jahre Entwicklung. Die  Menschen von heute sind doch viel schlimmer als früher, siehe 1Weltkrieg 2Weltkrieg Vietnam krieg und und dass kann man ZWAR nicht als HEUTE bezeichnen, doch es ist näher als früher dran.

Kommentar von DerBuddha ,

ohne das verstehen und die somit verbundene geistige weiterentwicklung würden wir beide hier nicht mit dieser maschine, namens computer schreiben..............*zwinker*......... im übrigen gab es die selben schlimmen dinge schon immer, nur damals war die medienlandschaft nicht so entwickelt wie heute und menschen in mexiko z.b. wussten nichts von den dingen in afrika oder asien.............:)

Antwort
von Rhapsody, 97

Geiler Nutzername! :-) 

Lange Frage, kurze Antwort: leben und leben lassen!

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Danke, und auch wenn mich deine Antwort jetzt nicht im Sinne der Fragestellung weitergebracht hat.

leben und leben lassen halte ich auch für einen wünschenswerten Idealzustand.

Antwort
von SplitterFX, 95

Lies einen Tafsir, Nach Ibn Kathir.
Das ist eine Quranintetpretation nach Wuran und Sunnah und sprachlich stilistischen Mittel.
Das erklärt einiges viel viel besser als gutefrage.net .

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Kannst Du mir das verlinken?

Kommentar von SplitterFX ,

http://www.qtafsir.com
Ich meinte das Original Buch ich kenn diese Seite nicht, deswegen mit Vorsicht genießen, aber vielleicht hilft es ist auf englisch

Kommentar von earnest ,

Ich hab mal kurz in den Link reingeschaut.

Da steht gleich am Anfang Falsches. Nämlich, dass der Koran unverändert sei, seit er Mohammed über die Lippen kam.

Das ist leider völlig falsch.

Damit entpuppt sich das Werk schon gleich zu Anfang als islamische Propaganda.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Danke für den Link.

Money Quotes:

"And Al-Fitnah is worse than killing." (ich nehme an Fitnah und Al-Fitnah sind identisch?)

"And fight them until there is no more Fitnah (disbelief and worshipping of others along with Allah) and the religion (all and every kind of worship) is for Allah (Alone)."

Laut Erklärung aus dem Buch soll also Krieg geführt werden, bis niemand mehr an etwas anderes als Allah glaubt und nur noch Allah verehrt wird. Das ist natürlich eine Steilvorlage für den IS und sonstige Fanatiker.

:-(

Kommentar von earnest ,

Viele der hier von muslimischen Usern zur Verfügung gestellten Links entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als islamistische oder salafistische Webseiten.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Ich bedaure, daß ich in dieser Diskussion den Eindruck gewinne, daß die übrigen Muslime solchen Quellen und Interpretationen so leicht das Feld überlassen und ein empörter Widerspruch oft ausbleibt.

Ich vergleiche das gerade mit einer hypothetisch analogen Situation im Gespräch mit Christen:

"Hey Christen, eure Kreuzzüge waren Menschenverachtend"

"Naja, war halt Krieg. Im Frieden handeln wir anders"

"Und wie würdet ihr in einem heute stattfindenden Krieg handeln?"

°betretenes Schweigen°

Kommentar von SplitterFX ,

Lol hirn vom Himmel das kann nicht sein, ich kenne die Werke von Ibn Kathir, entweder ich hab dir irgendein Stuss gesendet oder du nimmst dir einfach das raus was dir passt
Earnest,
Der Quran ist unverfälscht und lässt sich seit dem Kalifat von Uthman ibn Affan ra
Zurückverfolgen.

Kommentar von earnest ,

Splitter, diese Behauptung wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.

Der Koran ist Menschenwerk. Menschen sind nicht perfekt. Und ich würde die am Koran in der Tat vorgenommenen Veränderungen auch nicht automatisch "Verfälschungen" nennen.

Du weißt, wie "Stille Post" funktioniert?

Du weißt auch, dass in der Kette Allah-Erzengel-Prophet-Uthamm einige Kettenglieder fehlen?

Kommentar von earnest ,

-upps: Uthman

Kommentar von HirnvomHimmel ,

@SplitterFX

Ich bin nur deinem Link gefolgt und habe mich durchgeklickt.

Links: "Main Menue" -> Go to Verse -> 2.190

Hier ist der Deep-Link falls Du es nciht glaubst:

http://www.qtafsir.com/index.php?option=com\_content&task=view&id=236#1

Du darfst mir gern nochmal den richtigen Link schicken, falls ich mich verklickt hab.

Kommentar von SplitterFX ,

Nun,
Die Mission im Islam ist ein wichtiges Ziel und der Islam wird über alle Religionen obsiegen.
Aber man kann niemanden zum Islam zwingen nach 2:256
Ich weiß nicht welche Seite ich dir geschickt habe, da ich den Tafsir aus den buch lese.
Ich kannte die Seite nicht weswegen es vielleicht zu Missverständnissen gekommen ist

Kommentar von earnest ,

"Der Islam wird über alle Religionen obsiegen"?

Splitter, schwingst du dich nun auch noch zum Propheten auf?

Verzichte bitte hier auf religiöse Propaganda.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Kein Zwang im Glauben... das ist doch ein geniales Grundprinzip wenn man jegliches weitere Verhalten danach ausrichtet, daß es niemals gegen diesen Vers verstößt.

Kommentar von SplitterFX ,

Das Wort Jihad ist auch nicht heiliger Krieg sondern heißt Anstrengung

Kommentar von earnest ,

Selbstverständlich kann es auch "heiliger Krieg" heißen. 

Kleine Nachhilfe gefällig?

https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Dschihad

Kommentar von SplitterFX ,

1.Das ist das Versprechen was im Quran steht.
2.Du kannst behaupten was du willst, aber der Quran wurde unter Muhammad sav geschrieben, von Hafsa ra zusammengestellt und diese Version dann verbreitet.
3. und selbst die Sunnah Hadithe wurden nach einem System überliefert, also passt stille Post auch nicht
4.
Ja stimmt Wikipedia hat fundiertestes Wissen und wirft mich natürlich komplett aus der Bahn.
Heiliger Krieg ist ein Begriff aus dem Abendland.
Den Jihad des Schwertes gibt es auch, aber das ist nur eine Möglichkeit

Kommentar von earnest ,

Nach welchem "System" wurden denn die Hadithe verbreitet?

Als Hörensagen?  Als Hörensagen vom Hörensagen?

Als Hörensagen vom Hörensagen vom Hörensagen?

Also doch: "Stille Post"?

Deine Bemerkungen zu Wiki sind neben der Spur; aber schön, dass du es zugibst: Dschihad kann auch "heiliger Krieg" bedeuten.

Antwort
von saidjj, 90

Hallo

Dieser Vers richtete sich an unserem Propheten und war für seine damalige Situation angemessen .
Das bedeutet aber nicht das jeder Muslim heute nach diesem Vers handeln kann .

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Da der Vers allerdings für die nachwelt überliefert wurde, muss er wohl auch eine Bedeutung für die heute lebenden Muslime haben.

Welche ist das (Du scheinst dich ja gut auszukennen)?

Kommentar von saidjj ,

@HimmvomHimmel
Nun ja 1. im Koran sind alle Befehle enthalte selbst diejenigen die sich an die Menschen zu der Zeit des Propheten s.a.w.s befanden .
Die einzige Bedeutung die dieser Vers für nen Muslim heute hatt wäre wenn sich Muslime in der selben Situation befinden sollten wie der Prophet damals , in dem Fall dürften sie nach diesem Vers handeln .

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Ok, also angenommen irgendjemand °hust° wirft eine Bombe auf ein islamisches Land und die Moslems fühlen sich als solche angegriffen. Dürfen sie dann solange Krieg führen bis

a) Die Bedrohung aufgehoben ist?

b) Niemand in dem angegriffenen Land mehr an etwas anderes als Allah glaubt?

c) Niemand in dem angreifenden Land mehr an etwas anderes als Allah glaubt?

d) Niemand aus dem Militärbündnis des angreifenden Landes mehr an etwas anderes als Allah glaubt?

e) Niemand auf der Welt mehr an etwas anders als Allah glaubt?

Kommentar von earnest ,

Es handelt ja auch "nur" eine kleine, radikale Minderheit danach. 

Aber das ist schlimm genug und versetzt die Welt in Angst und Schrecken.

P.S.: Hast du jetzt wirklich gesagt, Mohammed solle die "Ungläubigen" töten, wo er sie finde?

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