Hallo, ich habe vor ein paar jahren bei einem guten freund gewohnt. Die Abmachung war, dass ich bei ihm wohnen könne, wenn ich ihm im Haushalt und in seiner Firma helfe. Ein halbes Jahr später hat er mir einen Mietvertrag aufgezwängt, mit den Worten, wenn ich den Vetrag nicht unterschreibe, fliege ich raus. Ich hatte damals keine Möglichkeiten woanders hin zu gehen und unterschrieb. Er wollte die Hälfte seiner Miete von mir bekommen. Fakt aber war, dass ich in dem halben Jahr, in dem ich bei Ihm gewohn habe kein eigenes Zimmer hatte, sonder im Wohnzimmer auf der Couch geschlafen habe und manchmal sogar auf dem Fußboden im Wohn- oder Arbeitszimmer, wenn ein anderer Kumpel von ihm kam. Ich habe ihm auch bei seiner Firma geholfen, die nicht mehr existiert. Geld dafür habe ich nie bekommen. Seine Miete soll ich aber auf Raten abzahlen. Ich habe ihn schon darauf angesprochen, aber er meint das Geld was er noch bekommt, wäre für die Verpflegung, weil er ja für uns immer zu essen gekauft hat. Mitlererweile ist er oft bei mir, schläft bei mir, weil er Stress mit der Freundin hat, isst bei mir, weil er es sich nicht leisten kann.
Was haltet ihr davon? Soll ich ihm das Geld geben? Kann ich von ihm verlangen, mir eine Kopie des damaligen Untermietvertrages zuzuschicken? Kann ich im Nachhinein Geld für meine Arbeit verlangen?
Habe die so genannte Regelverjährung früher 30 Jahre betragen, seien es nun nach In-Kraft-Treten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes nur noch drei Jahre. http://www.sueddeutsche.de/immobilien/257/335107/text/
Im Zivilrecht beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist drei Jahre. http://www.rechtslexikon-online.de/Verjaehrungsfristen.html
http://www.ihk-siegen.de/fileadmin/Geschaeftsfelder/RechtundFairplay/Merkblaetter/Sonstiges/Verjaehrungvonzivilrechtlichen_Forderungen.pdf