Merlin25575 am 07.11.2009 um 11:59 Uhr
Hallo Leute, ich habe eine 2 Jährige Tochter, sie hatte lange Zeit eine Abflachung des Hinterkopfes (bedingt durch den Rückenschlaf), selbst jetzt ist eine leichte Verformung noch zu erkennen. Wir erwarten nun unser zweites Kind und beim stöbern in verschieden Läden und Internetshops habe ich nun spezielle Kissen (Rücken- und Seitenschläferkissen) entdeckt, die diese Verformungen verhindern sollen/können. Nun zu meinen Fragen: Kennt einer von euch diese Spezialkissen, ist es angebracht ein solches Kissen anzuschaffen oder ist das Geldverschwendung? Kann man eine Verformung auch auf anderem Wege verhindern?
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Merlin
P.S. wie bekomme hier einen Vernünftigen Zeilenumbruch hin, beim schreiben klappts aber sobald man auf Vorschau oder Frage stellen klickt, sind die Umbrüche weg.
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Heute wird leider nur noch die Rückenlage empfohlen, da die Seitenlage angeblich eine genügende Belüftung des jeweiligen Lungenflügels verhindert. Ich habe aber meine Kinder trotzdem immer leicht seitlich zum Schlafen gelegt. Von den Kissen, die du beschreibst halte ich nichts, wenn ein Kind über 4 Monate ist "arbeitet" es im Bett eh meist so hin und her, daß es nicht mehr richtig in dem Kissen liegt. Ein flacher Hinterkopf kann übrigens auch erblich bedingt sein, vielleicht hat ja ein Opa oder eine Oma bei euch diese Kopfform? Ich würde dir eine ostheopatische Behandlung für dein Kind empfehlen, damit habe ich immer gute Erfahrungen gemacht. Sinnvoll ist es, für das Baby einen Heilpraktikertarif abzuschließen, dann wird die Rechnung des Osteopathen von der Krankenkasse übernommen. Ach, und D-Flouretten verhindern den flachen Hinterkopf nicht. Eine zu hohe Vit.D-Substitution finde ich eher bedenklich für die Gesundheit. Alles Gute!

Grundsätzlich gilt... Gesund ist wichtiger.
Ein Neugeborenes ist ohne Kissen besser bedient ( Restrisiko SIDS !!!! )
Und... Man kann Köpfe chiropraktisch therapieren lassen. ICH selbst rate davon aber ab !
Kissen... Man frage einen Orthopäden, der sich mit der Pädiatrie auseinander setzt... ich selbst kenne NUR eine Choriphäe... Dr. Helm in Kiel.
Kontaktiere den mal... Ich meine, das könnte ne Hilfe sein.
Kannst auch versuchen, das Kleine seitlich und gepolstert schlafen zu lassen...^^
Mein Sohn bekam mit 5 Monaten einen ausgeprägten Schiefhals, ich musste mit ihm zur Physiotherapie dort wurde o eine Art Turmübungen gemacht die ich dann auch täglich zu hause mit ihm machen musste. Nach ca. 4-6 Monaten war alles wieder ok! Ich denke nur durch wechseln des Kissen's wirst du da nichts ändern, frag am besten deinen Kinderarzt.

Liebe Merlin25575,du solltest mit dem Kinderarzt mal über VitaminD-Gaben für dein Kind sprechen. Fehlt dieses Vitamin, kann es zu Knochenweiche kommen, was u.a. zu vermehrter Schädelabplattung führen kann. Es gibt da eine Krankheit, die sich Rachitis nennt. Normalerweise wurde zur Verhinderung dieser 1961 die Schluckimpfung für alle Säuglinge eingeführt. Ich weiß deshalb so genau darüber bescheid, weil ich das als Kind hatte. (bin 1960 geboren)Habe heute noch einen platten Hinterkopf und muß immer die Haare toupieren.
Die Rachitisprophylaxe mit D-Flouretten ist heute ein Standard jeder Kinderarztpraxis. Ich erlebe bei meiner Arbeit aber dennoch immer mehr flachere Hinterköpfe, was von der seit ein paar Jahren empfohlenen Rückenlage kommt.
http://www.netmoms.de/fragensuche/alle/schädelverformung

Ich habe meine Babys immer nach jeder Mahlzeit auf eine andere Seite gelegt.Selten auf dem Rücken,wegen dem verschlucken.
nomralerweise legt man babys ja auch auf die seite zum schlafen hin. jedesmal auf die andere seite. damit werden verformungen vermieden. ansonsten gibt es einen helm den man sich verordnen lassen kann der diese verformungen wieder ausgleichen soll/kann. diesbezüglich mal einen kinderarzt befragen, der dann weiter vermittelt.
Hallo, hatte bei meinem ersten sohn das gleiche problem, bedingt durch KISS-syndrom. er ist mit 4 monaten eingerenkt worden. da´der orthopäde meinte, lagern wäre nicht nötig für den hinterkopf, habe ich es nicht gemacht und mein sohn hat noch heute (3,5 jahre) einen schiefen hinterkopf. wird auch nicht mehr weggehen. mein 2. sohn war ganz anders: er hat nur auf dem bauch geschlafen. da stellte sich das problem nicht. ich will damit sagen: wartet ab, wie sich das 2. kind verhält, um wenn ihr merkt, dass dass es viel auf einer stelle liegt, würde ich mich nach sowas umschauen. es gibt da so lagerungskissen, die sehen aus wie stillkissen in miniformat. damit geht?s ganz gut, bis sie sich anfangen zu drehen. dann hilft gar nix mehr ;-)) aber dann schlafen sie kinder eh oft auf dem bauchm und dann hat man das problem nicht mehr.
Kinder sollten gedreht werden. Früher hat man das auch gemacht, da gab es solche Verformungen nicht. Ich habe damals eine kleine Decke gehäkelt und die einfach gerollt als Stütze genommen für den Rücken.
hm uns wurde vor zwei jahren die seitenlage empfohlen, so wie zu großmutterszeiten. die rückenlage wird auch von guten kinderärzten abgeraten, da sie zu oben beschriebenen problem führen kann. bedenklich würde ich finden wenn irgendwelche leute was anderes jungen mütter ggü. behaupten würden. kind auf die seite u. von hinten u. vorne abgestützt damit es nicht wegrutschen kann. diese lage abwechselend mal links u. mal rechts.
Da ist euer Kinderarzt nicht auf dem neuesten Stand. Sämtliche Kinderkliniken empfehlen derzeit die Rückenlage. Und Fortbildungen über SIDS entsprechen meiner Empfehlung. Trotzdem habe ich persönlich meine Kinder leicht seitlich gelagert, gebe aber die allgemeinen Empfehlungen zur Vermeidung des SIDS an meine Wöchnerinnen weiter. Es liegt dann an jedem selbst, wie er verfährt. Ich empfehle hier nicht irgendwelche Behauptungen, sondern die derzeit aktuellsten Empfehlungen.
Hallo, @Alchemilla: Du schreibst, ich sollte/könnte einen Heilpraktikertarif abschließen, wie genau war das gemeint? Wo mache ich das? Bei der Krankenkasse oder ist das ne Zusatzversicherung? Ich frage nur, für den Fall, dass ich es mal benötige. Da mein 2. Kind noch nicht gebohren ist, weiß ich ja noch gar nicht ob dieses Problem auch bei ihr auftritt. Ich wollte mich nur im Vorfeld informieren.
Wenn dein Kind privat versichert wird ist es ein extra Tarif, bei einer allgemeinen Krankenversicherung ist es eine Zusatzversicherung. Falls man aber öfter zum Heilpraktiker geht, lohnt sich das schon. Du mußt dich bei deiner Krankenkasse erkundigen, die machen dir dann ein Angebot.