Frage von Hummingtide, 360

Kopftuch für Muslime in der Schule?

Hab neulich gelesen, dass eine Umfrage bezüglich des Kopftuchtragens in Schulen gestartet wurde.

Möchte gerne eure Meinung hören.

Bitte mit Begründung :)

Antwort
von Aleqasina, 128
Jeder wie er mag.

Zunächst mal: Der Gegensatz Muslime/Deutsche ist falsch. Das eine ist eine Religionszugehörigkeit, das andere eine Staatsangehörigkeit. Das darf man nicht vermischen.

Jeder wie er mag, ich bin gegen Verbote! Aber ich lehne das Kopftuch in der Schule trotzdem ab und warne davor.

Mir geht es bei meiner Anwort nicht um die Ablehnung religiöser Zeichen, erst recht nicht um die Diskriminierung von Muslimas.

Es geht mir um die Missverständlichkeit des Kopftuches als Symbol in Europa, also eigentlich um eine praktische Frage.

Das Abnehmen der Kopfbedeckung beim Betreten eines Gebäudes ist eine
Frage des Respektes von anderen. Das gilt für Kopftücher und Schleier
genau so wie für Baseballkäppis. Es gibt da nur sehr wenige
traditionelle Ausnahmen.

Das Kopftuch ist eine Kopfbedeckung für draußen. Wer in deinem Gebäude eine Kopfbedeckung trägt, sagt damit "ich bin nicht angekommen" oder "ich bin gleich wieder weg."

Wer die Ohren bedeckt hält, schirmt sich damit ab. Er/sie zeigt damit, dass er/sie nicht angesprochen werden will. Das gilt für den Mönch in der Kirche, der zu seinem persönlichen Gebet die Kaputze seines Habits über den Kopf zieht genau so, wie für den pubertierenden Teenager, der im Unterricht die Kaputze seines Kaputzen-T-shirts auf hat und damit zeigt, dass er nicht am Unterricht interessiert ist. Und es gilt auch für Kopftuch und Schleier. Durchaus im ursprünglichen Sinne, nämlich damit die Frauen auf der Straße(!) nicht von Fremden angsprochen wurden.

Um zu zeigen, dass man nach den Regeln seiner Religion lebt, kann man andere Mittel wählen. Der im Koran für Frauen außerhalb von Gebäuden(!) vorgesehene Überwurf soll ja nur zeigen, dass die Frau weder Sklavin noch Luder ist. Dazum genügt aber der Verzicht auf tiefen Ausschnitt, bauchfreie Kleidung und Mini-Mode. Ich selbst zeige auch nicht merh haut als unbedingt nötig.

Kommentar von Bodybuilder99 ,

gleicher Meinung

Antwort
von testwiegehtdas, 113
Jeder wie er mag.

Mir ist es total egal, solange die Mädchen es freiwillig tragen und nicht von ihren Eltern gezwungen werden. Ist natürlich schwer zu kontrollieren...

Ich bin ja auch mit meiner Kreuzkette in der Schule rum gelaufen, natürlich wir sind ein christliches Land, aber das hätte die Muslime in meiner Klasse ja auch stören können, genau so wie der Buddha auf der Federtasche meiner Lehrerin.

Ich finde aber, dass alle Menschen an allen "Veranstaltungen" in der Schule teilnehmen sollten, ganz egal welcher Religion sie angehören.

Antwort
von MarkusKapunkt, 105
Jeder wie er mag.

Im Grunde bin ich der Meinung, dass jeder nach seiner Fasson glücklich werden sollte. Also gehen Kreuze als Anhänger und das Kopftuch, von mir aus auch Pentagramme und Thorshammrt als bloßes Zeichen der jeweiligen Geisteshaltung vollkommen in Ordnung, wenn man sie in der Öffentlichkeit trägt.

Bei Amtsträgern wie Polizisten und vor allem Lehrern ist es aber etwas anderes. Auch in Klassenräumen haben diese Symbole nichts zu suchen (außer sie sind Gegenstand des Unterrichts). Die Schule ist ein neutraler Ort. Beamte, die unseren Staat und damit Toleranz und Freiheit aller Religionen repräsentieren, dürfen ihre persönlichen Positionen, weder ihre politischen noch religiösen, nach außen an ihre Mitbürger herantragen, weil sie damit eine Bevorzugung eben jener Gemeinschaft zum Ausdruck bringen. Sie sind in ihrem Amt aber nicht Christ, nicht Moslem, nicht Jude aber auch nicht Sozialdemokrat, Grüner oder Liberaler. Lehrer nehmen mir ihrem Erziehungsauftrag eine ganz besondere Stellung ein. Sie dürfen ihre Positionen erst recht nicht an Schutzbefohlenen herantragen, da ihre Schüler ansonsten bereits bei ihrem bloßen Anblick das Gefühl haben, sie müssen sich ihren Lehrern gegenüber anders verhalten, als wenn dieser diese Symbole nicht tragen würde. 

Ich bin ein entschiedener Gegner von Unterdrückungsmode wie der Burka. Die hat nichts mehr mit freiwilliger Religionsausübung zu tun, sondern nur mit einem Frauenbild, dem ich jedes Existenzrecht abspreche. Sich zu vermummen ist in Deutschland nicht gestattet, andere Menschen in ein bestimmtes Weltbild zu nötigen sogar eine schwere Straftat. Die Burka muss verboten werden.

Antwort
von RudolfFischer, 121
Jeder wie er mag.

Zunächst muss nach Lehrern und Schülern unterschieden werden.

Schüler: Im Prinzip sollte jeder tragen, was er möchte. An ein weibliches Gegenüber mit Kopftuch habe ich mich (noch) nicht gewöhnt, aber bauchfrei im Sommer irritiert mich auch. Bis in die Nachkriegszeit haben auch deutsche Frauen noch oft ein Kopftuch getragen, das ist abhängig vom Zeitgeschmack. Ich kann darin kein Zeichen sehen, das automatisch für die Unterdrückung der Frau wirbt. Burka ist etwas ganz anderes, da bin ich für Verbot, wie bei Vermummung während Demonstrationen (Nichtidentifizierbarkeit).

Wo ein Kopftuch eine Gefährdung (am Arbeitsplatz) bewirkt, gehört es nicht zugelassen. Daran müssen sich auch Muslima halten. Ähnlich wie Langhaarige.

Lehrer: Ein Verbot religiöser Symbole würde zu weit führen. Darf ein Lehrer auch kein Kreuz als Anhänger tragen? Eine Lehrerin, die ein Kopftuch als Kampfsignal gegen vom Grundgesetz geschützte Werte trägt, wird auch sonst anecken und ist dann nicht als Lehrerin geeignet. Das allein am Kopftuch festzumachen, ist aber nicht gerechtfertigt.


Kommentar von Schnoofy ,

Das allein am Kopftuch festzumachen, ist aber nicht gerechtfertigt.

Das ist für mich der entscheidende Satz!

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 88
Kopftuch - nein!

Ich finde es nicht gut, weil wir uns hier trotz aller Nächstenliebe & Toleranz eben nicht im arabischen/muslimischen Raum befinden. 

Ein Problem habe ich mit Kopftüchern zwar nicht, aber ich finde dass wer hier leben & die entsprechenden Vorteile für sich nutzen möchte sich auch zu integrieren hat. Kopftücher können privat gern getragen werden, an der Schule halte ich es aber für unpassend.

Parallelgesellschaften sind nichts Erstrebenswertes, werden durch solche Optionen aber leider angeschürt. 

Antwort
von Zicke52, 82
Kopftuch - nein!

Ich bin dagegen.

1. Die Schule sollte ein neutraler Boden sein und nicht Propagandabasis zur Verbreitung diverser Ideologien. Das muslimische Kopftuch ist kein modisches Accessoire, sondern ein politisches Bekenntnis zu einer Ideologie, deren Ziel das Ausschalten der individuellen Freiheit ist. Rechtsextreme Symbole sind in der Schule ja auch verboten (ob andere politische Symbole ebenfalls, weiss ich nicht, fände es aber angebracht).

2. Die Schule soll auf Gemeinsamkeiten aufbauen, nicht auf Trennendes. Religionen trennen. Hier Kopftuch, dort Kippa, dort Riesenkruzifix - da sind Konflikte vorprogrammiert. Hingegen für einige Stunden seine Religion aussen vor zu lassen, macht den Blick auf den Menschen frei. Da sehe ich plötzlich nicht mehr die Katholikin, sondern die schüchterne Katia, nicht mehr die Muslima, sondern die lustige Eleonore, nicht mehr den Juden, sondern den frechen Daniel. Das ist eine gute Übung fürs Leben.

3. Ein Verbot bietet einen Ausweg für Mädchen, die das Kopftuch nicht freiwillig tragen, sondern unter dem Druck ihrer Familie. Erst vor einigen Tagen hat eine Nutzerin hier gefragt "Ich traue mich nicht, meinem Vater zu sagen, dass ich kein KT tragen will. Gibt es keine Schule, die KT verbietet?" (Antwort: Nein,  gibt es nicht. Pech gehabt.)

Antwort
von DerBuddha, 94

alles was mit religion zu tun hat, sollte ausschließlich nur privat ausgelebt werden und gehört nicht in eine staatliche oder öffentliche institution.........

deshalb NEIN zum kopftuch, NEIN zum religionsunterricht, NEIN zur geschlechtertrennung, NEIN zu allen diesen dingen..............!!!!

Antwort
von ArbeitsFreude, 52
Kopftuch - nein!

Ganz einfach:

Wir sind eine säkulare/laizistische Republik - Religion ist Privatsache -

Das Kopftuch (und Schlimmeres) gilt heute als religiöses Symbol, welches in öffentlichen Institutionen - wie Schulen - nichts zu suchen hat.

Deshalb bin ich genauso gegen das Tragen von Kreuzen und von orangenen Tibetbuddhismuskutten oder Turbanen von Sikhs etc.

Allerdings würde ich es begrüßen, wenn muslimische JUNGS in der Schule Kopftuch tragen würden:) - Das stell' ich mir echt erheiternd vor - Könnte den Unterricht (zumindest kurzfristig) enorm anreichern!

Antwort
von Deponensvogel, 41
Nur solange Deutsche es auch dürfen.

Bin zwar kein Deutscher, aber du verstehst, wie es gemeint ist.

Wenn's die einen dürfen, sollen's die anderen bitte auch dürfen. Die Gleichberechtigung ist ja mal die Grundlage unserer schönen westlichen Werte.

Kommentar von Deponensvogel ,

Das erinnert mich auch an die bodenlose Frechheit von den Passfotos bei uns. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland ist, in Österreich dürfen sich die Muslimas aber im Reisepass mit voller Montur ablichten lassen. 

Logisch! Bitte nicht lächeln, sonst erkennen wir Sie nicht! Aber es ist okay, wenn das Foto fast sieben Jahre alt ist und ich dort wie mein kleiner Bruder aussehe. Und natürlich ist es okay, wenn man nur das halbe Gesicht sieht, solange die andere Hälfte aus religiösen Gründen verhüllt wurde.

O Gleichberechtigung!


PS: Und ja, das mit den Deutschen ist dumm ausgedrückt. Aber, so traurig es auch sein mag, ich hab's so verstanden, wie es gemeint war.

Expertenantwort
von goali356, Community-Experte für Schule, 93
Jeder wie er mag.

Bei uns sind auch Muslime mit Kopftuch in der Klasse. Ich habe kein Problem damit. Meinetwegen kann jeder tagen was er will. Desweiteren hat jeder das Recht seine Religion frei ausüben zu dürfen.

Antwort
von MrHilfestellung, 94
Jeder wie er mag.

Kopftuchverbote schrenken die Religionsfreiheit ein. 

In Bayern dürfen Nonnen mit Kopftuch unterrichten, aber Muslimas ist dies verwehrt. Das ist keine Gleichberechtigung.

Übrigens finde ich die Option "Nur solange Deutsche es auch dürfen" Quatsch, da die meisten Muslime in Deutschland Deutsche sind.

Kommentar von martinzuhause ,

auch eine nonne darf in eienr staatlichen schule keine religösen symbole tragen. nur darum geht es.

das ist gleichberechtigung

Kommentar von MrHilfestellung ,

Natürlich darf sie. Warst du schonmal in Bayern?

Antwort
von halloschnuggi, 90

Ich finde den Gedanken es nicht tragen zu dürfen schrecklich... Jeder sollte selbst entscheiden was er trägt oder anzieht.

Kommentar von Hummingtide ,

Seh ich auch so. Problem ist nur, dass die Moslems Kopftücher tragen dürfen, Christen, Juden, Buddhisten etc. aber nichts dergleichen.

Kommentar von halloschnuggi ,

Christen haben einen Kreuz (eigentlich auch Kopftuch), die juden eine kippa und bei frauen ein Kopftuch , was die Buddhisten tragen weiß ich nicht.

Kommentar von halloschnuggi ,

Solange es aus religiösen Gründen ist kann niemand dagegen sein.

Antwort
von Pangaea, 143

Schülerinnen sollen machen was sie wollen. Aber ich bin strikt dagegen, dass Lehrerinnen Kopftuch tragen. Denn Lehrer haben eine Vorbildfunktion.

Das Kopftuch ist ein Symbol für die Unterdrückung der Frau, und eine Lehrerin mit Kopftuch signalisiert, dass es in Ordnung ist, Frauen zu unterdrücken.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Ein Kopftuch ist ein Symbol für den Islam, nichts anderes.

Kommentar von Pangaea ,

Nein, ist es nicht. Sonst würden alle Muslimas Kopftuch tragen.

Kommentar von hassany9000 ,

Ein Kopftuch signalisiert keines Fall die Unterdrückung der Frau, da auch Kopftücher freiwillig zu tragen sind. Es ist ein zeichen bon religiöser Überzeugung. Vielleicht solltest du dich vorher mit der Religion beschäftigen und dann deine Meinung äußern. 

Kommentar von Pangaea ,

Das ist einfach nicht wahr. Es gibt genügend junge Mädchen, die von ihren Eltern gezwungen werden, Kopftuch zu tragen.

Kommentar von Schnoofy ,

Du scheinst die Gründe aus denen das geschieht genau zu kennen. Hast Du wirklich so tiefe Einblicke in die Strukturen muslimischer Familien in Deutschland?

Das Kopftuch ist ein Symbol für die Unterdrückung der Frau.

Lässt sich das zweifelsfrei belegen oder ist das nur eine "mitteleuropäische" Interpretation?

Kommentar von Zicke52 ,

Auch wenn man ein Kopftuch aus religiöser Überzeugung trägt, ist man unterdrückt, denn man handelt ja unter Androhung ewiger Höllenstrafe. Freiwilligkeit ist, wenn man etwas OHNE Strafandrohung tut.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Ja, lieber Hassan, "da Kopftücher freiwillig zu tragen sind" - d.h. Kopftücher MÜSSEN FREIWILLIG getragen werden - Das illustriert wunderschön den Freiheitsbegriff im Islam

Es ist Fakt, dass viele muslimische Mädchen und Frauen zum Kopftuchtragen GEZWUNGEN werden - das kannst Du schon ganz einfach hier auf GF nachlesen!

Und manche werden zusätzlich dann noch gezwungen, zu sagen, sie trügen es freiwillig!

Und dann gibt es noch die, die in ihrem ganzen tristen Muslimaleben noch nie etwas anderes als Zwang erlebt haben - die Freiheit in unserem westlichen Sinne gar nicht kennen: NATÜRLICH werden die auch sagen, dass sie das Kopftuch freiwillig tragen!

Kommentar von Sirlili ,

finde ich auch so, ich meine nicht alle tragen Kopftücher aber jeder hat seine eigene Entscheidung, ob er das Symbol des Islams tragen will oder nicht

Kommentar von Sirlili ,

Nein, ich meine wenn man schon die Entscheidung genommen hat Moslem zu sein, dann weiss man sicher was man auch dafür machen muss. Es gibt starke mittlere und schwache Moslem. Die schwachen ziehen kein Kopftuch und machen alles normal im Leben. Diemittleren sind schon besser, beten pünktlich und die meisten ziehen Kopftücher an. Die starken machen alles was der islam sagt. Ich meine wenn du eine Religion magst dann weisst du sicher was man dafür machen muss

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Im Deutschen TRIFFT man Entscheidungen, liebe Sirlili - man NIMMT sie nicht.

Davon abgesehen: Gerad vor kurzem stand wieder ein Artikel online, demzufolge das Kopftuch KEIN Muss - noch nicht einmal ein soll ist - gemäß einem islamischen Gelehrten!

Es ist ziemlicher UNSINN, zu behaupten, man WISSE, was man tun mus, um ein guter Muslim zu sein, weil das NIEMAND wissen kann! All diese Lehrmeinungen über Kopftuchgebot und so`n Sch... marrn sind nur AUSLEGUNGEN!

Es ist also ziemlich anmaßend, zu behaupten, man WISSE, dass eine starke Muslima Kopftuch trägt!

STARKE Muslimas sind die, die gegen den Islam aufbegehren und kritische Fragen stellen!

Kommentar von Sirlili ,

Das ist aber keine Unterdrükung deshalb tragen es auch niht alle. Jeder kann netscheiden ob er das Symbol des Islams tragen will oder nicht

Kommentar von Zicke52 ,

Und auch als Symbol für den Islam hat es auf dem Kopf einer Lehrerin nichts zu suchen.  Die Aufgabe der Schule ist Vermittlung von Wissen, nicht Verbreitung von Ideologien.

Kommentar von Sirlili ,

Sie kann esja nicht verbreiten. Jeder kann auswählen was er will und das heisst nicht das wenn eine Lehrerin ein kopftuch trägt dass sie will dass es alle tragen

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Nein, eben nicht, liebe Sirlili: Viele werden GEZWUNGEN, Kopftuch zu tragen von ihren Familien - willst Du das etwa leugnen???

Kommentar von halloschnuggi ,

Die arme unterdruckte muslima mit ihrem Kopftuch durfte studieren trotz der Unterdrückung ahsoooo alles klar.

Kommentar von Zicke52 ,

Ja, es gibt freiwillige Sklavinnen. Vielleicht versteht sie ihren Beruf als Mission, um Kinder zu indoktrinieren. Dagegen kann ihr unsichtbarer Diktator doch nichts haben, warum hätte er ihr also verbieten sollen, zu studieren?

Kommentar von Gugu77 ,

halloschuggi:Selbst wenn es freiwillig getragen wird, so ist es ein Symbol, welches zeigt: ich hänge einer bestimmten Ideologie an. Lehrkräfte haben auch nach Außen hin Neutralität zu bewahren.



Antwort
von niqabi, 15

Also ist damit gemeint das die Lehrerinnen dan Kopftuch tragen dürfen ?

Antwort
von Hummingtide, 140
Nur solange Deutsche es auch dürfen.

Mich nervt lediglich, dass es heißt das wir Deutsche keine Kopfbedeckungen tragen dürfen, weil es ja unhöflich ist in einem Gebäude, die Muslime aber ihr Kopftuch tragen dürfen.

Gleiche Behandlung für alle (und das religionsunabhängig)!

Kommentar von goali356 ,

Beim Kopftuch handelt es sich aber um ein Religiöses Symbol., was Lehrern auch bekannt ist. Von Mützen, Kaputzen etc.. kann man dies nicht behaupten. Daher wirkt dies respektlos und ist meist zurecht verboten.

Wenn eine deutsche dagegen an dem Islam glaubt, dürfte sie im Unterricht genauso wie Muslime aus anderen Ländern ein Kopftuch tragen.

Kommentar von exxonvaldez ,

Und wer soll bitte entscheiden, was Religion ist?

-Wenn dann muss es für alle gelten!

Kommentar von Hummingtide ,

Dann kann ich ja auch ne Strickmütze tragen und sagen, dass sei Teil meiner Religion. Selber Ursprung: Jemand hat's sich ausgedacht.

Kommentar von exxonvaldez ,

So isses!

Manche tragen ein Nudelsieb auf dem Kopf, weil es zu ihrer Religion gehört!

Kommentar von Hummingtide ,

"Aber nicht mit den deutschen Schulen! Religionsfreiheit? Pah, nur für Moslems" - so fühlt man sich manchmal

Kommentar von halloschnuggi ,

Du kannst ja einw kippa tragen...

Expertenantwort
von Schuhu, Community-Experte für Schule, 105
Jeder wie er mag.

Einige Schulen haben ja schon versucht, Kopftuchverbote für junge Muslimas durchzusetzen und sind vor Gericht (zu recht) gescheitert. Es gilt also: Jeder nach seiner Fasson.

Antwort
von josef050153, 9
Kopftuch - nein!

Muslime sollen sich erst mal an die bodenständige Kultur gewöhnen und nicht Lehren des Islamfaschisten Erdogan oder des Islamischen Staats hier kundtun.

Wer das nicht will kann ja auswandern, zum Beispiel nach Saudi-Arabien oder den Iran.

Antwort
von heidemarie510, 111
Jeder wie er mag.

Genau, jeder sollte seinen Glauben leben/zeigen dürfen und den anderen eben auch. Ohne Anfeindungen, fertig!

Antwort
von KimieRaili, 73
Jeder wie er mag.

Ich bin für Religionsfreiheit und finde man sollte seinen Glauben ausleben dürfen, egal wo man ist.

Antwort
von Hiajen, 59
Jeder wie er mag.

Habe nichts dagegen einzuwenden :)

Antwort
von BlackDoor12, 83

in Ordnung

Antwort
von evler, 10
Kopftuch - ja!

Jedem seins 1 und zweite habe ich das auch vor außerdem gibt es hier gleichbehanflungsgesetz das nimmt auch die religion ein

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