Kopftuch aus Überzeugung?

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12 Antworten

Naja viele haben das Thema Kopftuch einfach satt. Da wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Letztendlich ist das nur ein Tuch. Ich denke mal das die ganzen Diskussionen in der Politik bezüglich des kopftuches ihr einfach auf die nerven gehen und sie deshalb sehr reserviert auf Fragen bezüglich der Religion oder Kultur reagiert. Ich kann sie gut verstehen. Ich bin mit meiner Religionsausübung auch so diskret wie möglich geworden weil mir dieses ganze gerede über Integration, Terroristen, Kopftuch, gehört der islam zu Deutschland, ... zu viel wird. Ich würde auf solche Fragen womöglich auch nicht so offen reagieren.

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Kommentar von afriend898
31.10.2015, 12:14

Danke für deine Antwort !

Es tut mir leid, das du den Eindruck hast bzw. das Gefühl empfindest, deine eigene Religion bzw, dein eigenen Glauben so diskret ausüben zu müssen wie möglich, obwohl unser Land sich so als Tolerant bezeichnet.

Lass dich jedoch nicht davon abbringen und trage deinen Glauben mit dem größtem Stolz !

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Kommentar von furkansel
31.10.2015, 15:26

Bitte :-). ja ich finde es halt ziemlich blöd, dass wegen paar Terroristen und salafisten 4 mio. muslime hier wegen deren taten zunehmend kritisch betrachtet werden.

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  • ich bin davon überzeugt, dass eine muslimische Frau in der BRD "KT" aus Überzeugung trägt... ( meistens jedenfalls, klar gibt es Ausnahmen...)
  • KT und Bildung sind nicht gegensätzlich
  • Wenn sie türkischer Abstammung ist, hat sie natürlich einen Migrationshintergrund, bzw. ihre Eltern oder Großeltern... ( lateinisch migratio = (Aus)wanderung, zu: migrare = wandern, wegziehen... )
  • Sie mag ihre Gründe haben, über sich, ihre Eltern, ihre Herkunft/Abstammung, etc.. ggf auch über ihre religiöse und politische Einstellung nicht spontan und offen sprechen zu wollen
  • es ist nicht immer angebracht frisch und frei drauf los zu fragen... auch ich habe die Erfahrungen gemacht, dass oft in einer für mich harmlos erscheinenden Informationsfrage... der angesprochene Mensch bereits eine Unterstellung, Streitpotential, Vorwürfe... oder sonstwas wittert...

Beispiel:

Ich frage keinen Azubi :

"Warum machen sie das so ...?"

Antwort ist zu 90 % :

"Wieso, ist was falsch ?"


Ich frage eher, mit voraus geschickter Begründung:

" Das ist ja interessant, wie sie das machen, finde ich bemerkenswert..... wie kamen sie darauf ?

Die Antworten sind dann entsprechend umfangreich und freundlich ...

Soll heißen:

Meistens ist es gut, sich in die Situation des angesprochenen Menschen zu versetzen ( versuchen ) um einen angenehmen Dialog entstehen zu lassen.....

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Ich verstehe deine Frage nicht. Wenn die Frau in Deutschland aufgewachsen ist, und ihre Eltern auch schon, dann darf sie sich doch wohl bitte auch als Deutsche fühlen. Ich meine, das ist es doch eigentlich auch, was wir unter Integration verstehen. Warum soll die Familie denn jetzt noch generationenlang irgendwelches Brauchtum pflegen, mit dem sie vielleicht gar nichts mehr verbindet? Also außer der Religion, und da ist die Dame doch leider traditionell geblieben. Reicht das nicht?

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Ganz einfach....die Ideologie, und somit auch die Kultur dieser Frau, ist der Islam. 

Anderes will sie offensichtlich nicht wahrhaben.

Man muss dazu wissen, Kopftuchtragen ist nicht so selbstverständlich wie wir hier meinen. Auch das Tragen des Kopftuches ist kontrovers, und zwar hinsichtlich der Anschauung zur religösen Vorschrift, oder nur zur Darstellung der Gesinnung. 

Nach meinen Eindrücken und Erfahrungen handelt es sich um die Gesinnung. Man kann also davon ausgehen, die Frau ist fundamentalistisch ausgelegt.

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Es ist kein wunder bei dem, was gerade in dtl los ist, dass sich Menschen anderer Kulturen nicht mehr gerne darüber äußern.... was schade ist! Denn niemand sollte sich von denen unterdrücken lassen, die glauben, dass ihnen das Land gehört. Deutschland hat eine bunte Kultur mit vielen Menschen verschiedener Herkunft verdient!
Schade drum, wenn sie nicht drüber reden will. Kann dich vollkommen verstehen. Aber wahrscheinlich hat sie angst, verurteilt zu werden o.Ä....

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Nicht die Frau macht einen fragwürdigen Eindruck auf mich, sondern du; weil du in Begegnungen einfach so daherfragst, welchen Migrationshintergrund man hat. Wenn du dich für andere Menschen aus anderen Ländern wirklich sehr interessierst, dann lernst du sie am Besten kennen, wenn du privat an ihrem Leben teilnimmst; und nicht, indem du solche Fragen stellst. 

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Warum wird denn nur so viel Aufhebens wegen dem Kopftuch gemacht?  Ich bin auch deutsche Muslima seit 20 Jahren und trage mein Kopftuch seit 1998.  Und, nein - ich habe keinen Mann.     Auch mir passiert es, dass ich gefragt werde, wenn ich Deutsche bin, wieso ich mich nicht wie eine Deutsche verhalte. Alle diese sollten mal die Deklaration der Menschenrechte und das Deutsche Grundgesetz lesen. Wir haben immer noch Religionsfreiheit.

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Kommentar von afriend898
31.10.2015, 11:57

10 Punkte für deine Antwort !

Verzeihe mir bitte, das ich dich vielleicht mit meiner Frage verletzt haben sollte.

Auch ich denke und glaube daran, das jeder Mensch an das glauben soll, was er für sich als persönliche Überzeugung für richtig hält. Es ist eigentlich traurig, das man die Religionsfreiheit eines Menschen überhaupt in einem Gesetz fest schreiben muss, weil es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Mir persönlich ist es auch egal, ob jemand ein Kopftuch trägt oder nicht, weil es so wie du es so schön sagtest, nur ein Tuch ist und es keine Aussage darüber trifft, wie der Mensch ist.

Jedoch denke ich auch, das wenn jemand nach außen hin seine Religion zeigt, worauf er nebenbei erwähnt, sich nicht schämen sondern auch Stolz sein kann, jeder Mensch das Recht hat, Fragen zu stellen.

Ich stelle z.B. Fragen, um da durch etwas über die Sitten oder Höflichkeitsformen meines Gegenüber zu erfahren. Weil es ist meiner Ansicht nach ein Zeichen des Respekts ist, wenn man versucht, sich dem Gegenüber der Sitten oder des Glaubens etwas anzupassen, auch wenn wir in Deutschland wohnen. 

In Asien verbeugt man sich z.B. seinem Gegenüber, einer muslimische Frau hat man als Mann, z.B. nicht als erstes die Hand zu geben.

Und es ist gerade sehr interessant zu erfahren, wie aus einer einfachen Frage, die unterschiedlichsten Reaktionen erfolgen.

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Kommentar von youarewelcome
31.10.2015, 13:07

Du bist Muslima?? Deutsche?? Dann erklär mir mal WO es genau in Eurem Koran steht, dass sich Frauen mit dem Kopftuch schmücken müssen und Männer mit dem Nachthemd und Wallebart rumrennen müssen??? Das Bild wird NIE Bild DEUTSCHER KULTUR werden, ob Dir das jetzt passt oder nicht!

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Vielleicht möchte die Frau einfach als Person wahrgenommen und nicht auf jemand "mit Migrationshintergrund" reduziert werden.

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Wenn jemand nicht über seinen Migrationshintergrund sprechen will, dann sollte man ihn in Ruhe lassen.

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Nationalismus ist im Islam verboten und es spielt so gut wie keine Rolle woher jemand kommt... Hauptsache man ist glaeubig

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Wieso sollte jemand, der hier geboren und aufgewachsen ist, einen "Migrationshintergrund" haben? Nur weil die Person Muslima ist? So ein Schwachsinn!

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Solange moslemische Männer kein Kopftuch tragen, ist und bleibt es ein Zeichen der Unterdrückung und nicht der "kulturelle Vielfalt".

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Kommentar von Lennister
31.10.2015, 10:03

Natürlich. Und solange westliche Männer keinen BH tragen, ist und bleibt er ein Zeichen der Unterdrückung. 

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Kommentar von furkansel
31.10.2015, 10:10

hahahaga :-D

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