Blacky2006 am 24.02.2008 um 10:09 Uhr
Ich habe gestern das Bier "Schwanenkrone" (Pils nennt sich "Burgkrone", kommt aus Nürnberg) getrunken, nicht in Maßen, sondern in Massen. Auf dieses Bier bekomme ich Kopfschmerzen. Wenn ich aber das Bier "Fortuna" (kommt aus Augsburg) auch in Massen trinke, habe ich am nächsten Tag keine Kopfschmerzen. Wo ist der Unterschied bei diesen zwei Bieren? Warum bekommt man auf unterschiedliche Biere Kopfschmerzen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Burgkrone kenn ich nicht, Fortuna kann man allerdings relativ ungestraft auch in Massen trinken...
ansonsten würd ich sagen, ist es wie immer eine Frage der Dosis... :-)
außer Augustiner Edelstoff, da reicht ein halber Liter für Kopfschmerzen... :-P
ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, daß man von größeren Mengen Pils eher Kopfschmerzen bekommt, als von Hellem. Warum das so ist, weiß ich nicht, und vielleicht ist das ja auch nur bei meinem bayrischen Schädel so... :-)
aber wolltest Du nicht eh weniger trinken? Dann würd ich empfehlen, bei "Burgkrone" zu bleiben... :-)

Haben die Produkte einen unterschiedlichen Alkoholgehalt?
(Ist auf der Flasche ausgewiesen.)
Blacky2006 am 24. Februar 2008 10:15 Ja, Fortuna hat 4,9 %, Schwanenkrone 5,1 %, habe schon unterschiedliche Biere getrunken, aber so eigentlich noch nie Kopfschmerzen bekommen, aber bei diesem.....
♥ Sender am 24. Februar 2008 10:18 Nee. Die Differenz hatte ich mir schon größer vorgestellt...
Ich geb' dem Bellator mal einen Daumen.

Einfachbiere – mit einer Stammwürze von 1,5 % bis 6,9 % Schankbiere – mit einer Stammwürze ab 7 % bis 10,9 % Vollbiere – mit einer Stammwürze ab 11 % bis 15,9 % Starkbiere – ab einer Stammwürze von mindestens 16 %
Liegt wohl an dem .. oder an der Menge ;)
Blacky2006 am 24. Februar 2008 10:13 Wie bitte???
♥ Sender am 24. Februar 2008 10:15 Na dieses da:

Zum Vatertag werden sich wieder viele über ihren dicken Bier-Schädel streichen. Schuld an dem brummigen Kopf sind die sogenannten Fusel-Alkohole. In ihrer Diplomarbeit im Fach Chemie hat sich Siegrun Mohring auf die Suche nach dem Fusel in Pils & Co. gemacht.
Der Schädel brummt, die Augen rot, die Zunge pelzig - das eine oder das andere Bier war wohl zu viel. Doch wie Siegrun Mohring sagt, kommt es nicht nur auf das Wieviel, sondern auch auf das Was an. Neben dem verträglichen Alkohol Ethanol entstehen beim Brauen auch Alkohol-Arten, unter denen der Körper mächtig leidet: die Fusel-Alkohole. Ist jedes Bier gleich schädlich? Professor Günter Lieck brachte seine Studentin auf die Idee, zum Wohle der Menschheit diese Frage unter die Lupe zu nehmen.
"Erstaunlich welch große Unterschiede es gibt"
Mittlerweile hat die 25-Jährige über 60 Biersorten auf Herz und Nieren und auf Fusel-Alkohol getestet. "Also, generell kann man zum Trend sagen, dass obergärige Biere mehr Fusel-Alkohole enthalten als untergärige Biere. Zu den obergärigen Bieren zählen zum Beispiel Weizenbiere. Aber auch Altbier und Kölsch zählen dazu." Siegrun hat beim Spitzenreiter - einem Weizenbier - mehr als 160 Milligramm Fusel-Alkohol nachgewiesen. Das schlechteste Pils in diesem Test brachte es immerhin noch auf 120 Milligramm.
Quelle und noch mehr!
http://www.wdr.de/themen/panorama/2/bier/index.jhtml
Dort ist auch noch eine Verlinkung zu der "Fusel-Liste" ;)
♥ Sender am 24. Februar 2008 10:40 Leider lässt sich die 'Fuselliste' nicht öffnen, wohl weil die Uni Münster die Diplomarbeit entfernt hat :-(
Zander1961 am 24. Februar 2008 12:10 Immer das interessante wird einem verweigert :-(

Dieser Link gibt vielleicht Aufklärung. Prost! http://www.wdr.de/themen/panorama/2/bier/index.jhtml