Frage von v62r0, 20

Kopfschmerzen durch psyche?

folgendes Problem: angefangen hat alles letzten Dezember. ich habe damals auf der arbeit eine ganz ganz schlimme kopfschmerzttacke gahabt, keine schmerzmittel haben genützt und ich musste mich auch übergeben. zeitgleich habe ich damals versucht, die pille zu wechseln, hatte aber dadurch starke stimmungsschwankungen, die schon richtung depression gingen und habe deshalb dann zeitweise gar keine pille genommen. erst als ich meine alte pille wieder genommen habe, ging es mir dann wieder besser. nunja, gerade in der zeit sind dann halt diese kopfschmerzen aufgetreten und ich habe das dann irgendwie mit der arbeitsstelle in verbindung gebracht, jedenfalls habe ichs dann nicht mehr auf die reihe bekommen zur arbeit zu gehen, habe mich dort dann ausgeklinkt und im februar langsam begonnen wieder ein paar stunden zu arbeiten, nach und nach immer mehr und das hat auch wunderbar geklappt. nunja, seit diesem einen mal wo ich so schlimme kopfschmerzen hatte, habe ich aber häufig kopfschmerzen. mal mehr mal weniger schlimm aber sie belasten doch. nun habe ich vor gut einem monat begonnen zu studieren. der uniort ist mit dem zug nur eine stunde von meinem heimatort entfernt, ich hab eine wohnung am uniort, habe aber nur zwei tage in der woche vorlesungen, an diesen tagen aber von morgens bis abends. ich muss sagen, ich hab im letzten jhr gearbeitet, wie oben beschrieben, ansonsten aber natürlich nicht großartig viel gemacht... ich hatte eigentlich geplant in meiner wohnung immer dann zu schlafen, wenn ich am nächsten tag uni habe, die anderen tage wollte ich eh so gut es geht in der heimat verbringen wegen freund, etc.nun gestaltet sich das aber folgendermaßen: in dem einen monat in dem ich jetzt uni habe, hatte ich bisher so häufig kopfschmerzen und ich denke es ist schon wieder soweit dass ich das auf die uni und meine wohnung dort projiziere.ich mag nicht dort bleiben, auch wenn es nur eine nacht in der woche ist, denn die kopfschmerzen treten ja genau an den tagen auf. letzte woche war es wieder so schlimm dass ich mich sogar wieder übergeben musste, ich war auch wie weggetreten, wurde von meinen eltern sogar vom uniort abgeholt, ich hätte das sonst nicht gepackt. nun befinde ich mich in einem teufelskreis. ich denke dass die schmerzen davon kommen, dass mein körper es einfach nicht mehr kennt den ganzen tag in der uni sitzen zu müssen, sich zu konzentrieren, eventuell haltungsschäden oder so, keine ahnung. auch an unifreien tagen habe ich kopfschmerzen aber meist halt an den "vollen" tagen. ich mache mir nun natürlich auch schon wieder stress, habe angst dass ich wieder kopfschmerzen kriege usw, ich würde am liebsten schon meine wohnung kndigen und das studium schmeißen weil ich angst habe dass ich immer kopfschmerzen haben werde und es mir immer schlecht gehen wird wenn ich uni hab. ich hab jetzt auch schon drei unitage verpasst, das muss ich auch nachholen was zusätzlich stress bedeutet und stress fördert ja auch das ganze noch...kennt jemand ähnliches?

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Antwort
von dasadi, 6

Du schreibst so einen Roman, weil Du Kopfschmerzen hast ? Ich kann mich immer wieder nur wundern, dass manche Menschen noch nichts von Migräne gehört haben. Immer wiederkehrender, anfallsartiger Kopfschmerz, verbunden mit Übelkeit und/oder Geruchs-/Licht-/Lärmempfindlichkeit ist eine Migräne. Das hätte Dein Hausarzt aber in Betracht ziehen sollen. Ein Besuch beim Augenarzt ist ja grundsätzlilch nicht falsch, aber bei Dir ist ja wohl eher ein Neurologe zuständig. Die ganze Kiste mit Deiner Wohnung/Uni und dem ganzen Drumherum spielt überhaupt keine Rolle. Ein Migräniker braucht anständige Medis, und der Neurologe findet mit Dir heraus, welche das sein müssen. Migräne ist zwar unheilbar, aber man kann durch die richtigen Medis deutlich besser damit leben.

Es gibt auch den Spannungskopfschmerz, bei dem die Psyche auch eine Rolle spielen kann. Aber eben nur eine. Kopfschmerzattacke aufgrund der Psyche ist Quatsch, lass Dir bloß so einen Unsinn nicht einreden. Spannungskopfschmerz ist sehr sehr gut, auch vom Neurologen, in den Griff zu kriegen.


Antwort
von v62r0, 13

dazu möchte ich noch sagen: ich war letzte woche nach der schlimmen attacke auch beim arzt, sie hat mich aber "nur" zum augenarzt geschickt um das abklären zu lassen, der termin ist nächste woche und mir gesagt ich soll ein schmerztagebuch führen und in zwei monaten wiederkommen. heute habe ich wieder so kopfschmerzen und mich stellt das nicht zufrieden was die ärztin gesagt hat, denn ich weiß nicht, wie ich das noch länger aushalten soll!

Kommentar von dasadi ,

Das Schmerztagebuch ist auf jeden Fall richtig, deshalb musst Du jetzt aber nicht ewig warten. Geh sofort zum Neurologen, der gibt Dir direkt Medis mit, schickt Dich ins MRT und erarbeitet dann mit Dir gemeinsam die Schmerztherapie. Dazu gehört oft ein Antidepressivum, nciht weil man psychisch krank ist, sondern weil man durach Zufall rausbekommen hat, dass Erkrankte, die gegen Depressionen damit behandelt wurden, keine Kopfschmerzen mehr hatten. Dann kommen noch Triptane dazu, Entspannungsschulungen etc.

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