konzentratives - Wie Erhöhen der Aufmerksamkeit zu dem aktuellen Augenblick gegen mentale Steigerung nach systematischem Auswendiglernen?

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3 Antworten

du zäumst das pferd von hinten auf.

aufmerksamkeit erhöht sich ganz von selbst durch größere wachheit.

und größere wachheit erhältst du, wenn du gut ausgeruht bist.

ruhe entsteht durch entspannung.

konzentration ist genau das gegenteil von entspannung, nämlich extreme anspannung und anstrengung, den fukus auf eine einzige sache zu richten. deswegen ist dieses vorgehen von vornherein zum völligen scheitern verurteilt.

wenn du dich besser konzentrieren willst, dann erlerne eine entspannungstechnik, die NICHTS mit konzentration zu tun hat, wie sie zum beispiel auf meditation.de beschrieben wird. die musst du allerdings systematisch lernen, denn daben lernst du, deinen geist LOSZULASSEN, um in immer tiefere bereiche deines eigenen bewusstseins einzutauchen, die mehr ruhe bergen als die oberfläche.

wenn du nach tiefer entspannung wieder an die oberfläche deines bewusstseins auftauchst und voller ruhe und klarheit deine aufmerksamkeit auf etwas richtest, wirst du feststellen, dass dich weniger unruhige gedanken ablenken und du automatisch deine umwelt und deinen eigenen geist viel klarer und umfassender wahrnehmen kannst.

merke: konzentration ist kein WEG zur ruhe, sondern eine AUSWIRKUNG von ruhe. ein ruhiger geist kann sich ohne anstrengung konzentrieren.

wenn du das pferd hinter den wagen spannst, kannst du niemals erwarten, dass es den wagen nach vorne zieht.

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Hi,

mir scheint, du legst grösseren Wert auf eine komplizierte Frage, als auf eine lösungsorientierte Antwort- so kompliziert wie du schreibst.

Da muss ich purushajan sehr loben, da er dir den Zahn des "Denkens" zum wackeln gebracht hat- hoffe ich.

Bevor du dich intellektuel mit geistigen Zuständen beschäftigst, die du wie geschrieben anvisierst, erleben möchtest, lege dein Denken ab.

Der Kopf ist das grösste Hindernis zur Erfahrung. Der Geist gaukelt uns Dinge vor, die mit der Realität oftmals wenig zu tun haben. Er lebt aus Erinnerungen, von Vergleichen, Wenns und Abers, hätte und hätte nicht, von Verletzungen ernährt er sich, die schon weit in der Vergangenheit liegen und eigentlich passé sind, usw...

Ich will damit sagen, dass du diese Konzentration, die Freiheit des Denkens nicht durch das Denken erreichen kannst.

Lausch den Worten von purushajan.... und versuch sie zu verstehen.

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